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Castello Malaspina
Burgruine des 12. Jahrhunderts auf dem Hügel Serravalle, mit der freskengeschmückten Kapelle Nostra Signora de Sos Regnos Altos und dem weitesten Blick über Stadt, Fluss und Meer.
◆ STADTVIERTEL · BOSA
Sa Costa ist das mittelalterliche Herz Bosas: ein steiles Gewirr aus Treppengassen und pastellfarbenen Häusern, das vom Fluss Temo hinauf zur Burgruine Malaspina klettert. In den schmalen vicoli sitzen ältere Bosanerinnen über ihrer Filet-Stickerei, Katzen dösen auf warmen Stufen, und hinter jeder Biegung öffnet sich ein neuer Blick auf das Dächermeer und das ferne Meer. Wer hier ziellos aufsteigt, erlebt das authentischste Bosa.

Sa Costa entstand im Mittelalter rund um die Burg, die die toskanische Familie Malaspina im 12. Jahrhundert auf den Hügel Serravalle setzte. Unter dem Schutz der Mauern wuchs die Stadt den Hang hinab; ihre Häuser stehen so dicht, dass viele Gassen zu Treppen werden und Autos hier nie eine Rolle spielten. Die bunten Fassaden sind kein touristisches Make-up, sondern alte sardische Tradition – jede Familie strich ihr Haus in eigener Farbe.
Wer aufsteigt, passiert die Kathedrale dell'Immacolata Concezione und kleine Hauskapellen, bis sich oben das Castello Malaspina öffnet. In seinen Mauern birgt es die Kapelle Nostra Signora de Sos Regnos Altos mit einem seltenen Freskenzyklus des 14. Jahrhunderts. Vom Burgberg fällt der Blick über das gesamte Pastelldach Bosas, den Mäander des Temo und hinaus aufs Meer.
Trotz wachsender Besucherzahlen bewahrt Sa Costa seinen Alltag: In den Eingängen wird Filet geknüpft, aus den Küchen riecht es nach Tomatensugo, und am frühen Morgen gehören die Treppen den Einheimischen. travelperfect rät, ohne Plan loszugehen – das Verlaufen ist hier das eigentliche Erlebnis.
01 · Highlights
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Burgruine des 12. Jahrhunderts auf dem Hügel Serravalle, mit der freskengeschmückten Kapelle Nostra Signora de Sos Regnos Altos und dem weitesten Blick über Stadt, Fluss und Meer.
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Die barocke Hauptkirche Bosas am Fuß des Viertels, mit farbenfroher Fassade direkt an der Brücke über den Temo.
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Das pastellfarbene Labyrinth aus vicoli und Stufen, in dem noch Filet-Spitze geknüpft wird – das fotogenste Viertel der Stadt.
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Nur ein Stück: Eine schmale Straße führt von oberhalb der Stadt nahe an die Burg heran, wo es einige Parkplätze gibt. Aus der Altstadt selbst geht es zu Fuß über die Treppengassen von Sa Costa – das ist der schönere, aber anstrengendere Weg.
Kaum. Das Viertel besteht fast vollständig aus Treppen und steilem Kopfsteinpflaster, was für Rollstühle und Kinderwagen sehr schwierig ist. Wer schlecht zu Fuß ist, genießt Bosa besser vom Flussufer und der Brücke aus.
Eine traditionelle, fein geknüpfte Spitzenstickerei, die in Bosa seit Generationen von Hand gefertigt wird. In den Gassen von Sa Costa sieht man ältere Frauen noch immer beim Knüpfen; in einigen Läden lässt sich das Handwerk auch kaufen.
07 · In der Nähe
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