Das Eremo delle Carceri liegt rund vier Kilometer oberhalb von Assisi im dichten Eichenwald des Monte Subasio. An diesen stillen Ort über einer bewaldeten Schlucht zog sich Franziskus von Assisi mit seinen Gefährten zum Gebet zurück. Der Name verweist auf die „Kerker“ der Abgeschiedenheit – gemeint sind nicht Gefängnisse, sondern die Klausen und Höhlen, in die sich die Brüder zur Einkehr zurückzogen. Die Klosteranlage selbst ist bewusst schlicht. Eine kleine Grotte, in der Franziskus geruht haben soll, mehrere Kapellen und uralte Steineichen prägen den Ort. Wer hierher kommt, erlebt einen bewussten Gegenpol zum Trubel der großen Basiliken in der Stadt: keine prunkvollen Fresken, sondern Wald, Fels und Stille. Diese Atmosphäre macht das Eremo zu einer der ruhigsten und eindrücklichsten Stätten der Region. Der Weg hinauf gehört zum Erlebnis. Man erreicht das Eremo zu Fuß auf einem ansteigenden Pfad durch den Wald oder mit dem Auto. Der Wanderweg verbindet die Stadt mit dem Kloster und führt durch die ruhige Landschaft des Monte Subasio. Wer Zeit hat, sollte den Aufstieg zu Fuß einplanen, da er die Abgeschiedenheit des Ortes erst erfahrbar macht. Das Eremo delle Carceri ist ein lebendiger Ort der Einkehr und wird bis heute von einer kleinen franziskanischen Gemeinschaft betreut. Besucher sind eingeladen, die Grotte, die Kapellen und die umliegenden Wege zu erkunden. Der Eintritt ist frei. Wer in Assisi nicht nur die großen Kirchen sehen, sondern auch die franziskanische Spiritualität an ihrem ursprünglichen Rückzugsort spüren möchte, findet hier den passenden Ort.
Sie erwartet eine schlichte Klosteranlage im Eichenwald: eine kleine Grotte, in der Franziskus geruht haben soll, mehrere Kapellen und uralte Steineichen über einer bewaldeten Schlucht. Der Ort ist ruhig und auf Einkehr ausgerichtet. Wege durch den Wald laden zum Verweilen ein. Es ist ein lebendiger Ort, der bis heute von einer franziskanischen Gemeinschaft betreut wird.
Franziskus von Assisi zog sich mit seinen Gefährten an diesen Ort über einer Schlucht am Monte Subasio zum Gebet zurück. Der Name „Carceri“ verweist auf die Klausen der Abgeschiedenheit, in die sich die Brüder zur Einkehr begaben. Die Anlage wuchs später um Kapellen und Klausen und blieb bis heute ein franziskanischer Rückzugsort.
