Bevor die Uferstraße Gardesana den Ort 1932 ans Straßennetz anschloss, war der Porto Vecchio das einzige Tor von Limone sul Garda zur Welt. Über das kleine Hafenbecken kamen Zitronen, Olivenöl und Post auf den See; was der Ort produzierte und brauchte, ging hier über das Wasser. Die jahrhundertelange Abgeschiedenheit des Dorfes, das nur per Boot erreichbar war, erklärt bis heute den eigenen Charakter Limones – und der alte Hafen ist ihr sichtbarstes Zeugnis. Heute dümpeln im Becken Holzboote vor pastellfarbenen Fassaden, und an den Rändern reihen sich die Tische der Cafés. Der Platz dahinter, die Piazza Garibaldi, ist das Wohnzimmer des Dorfes: Von ihm steigen die ältesten Gassen in den Hang, vorbei an Kirchen und ehemaligen Zitronengärten. Der Porto Vecchio verbindet damit die Geschichte des Ortes mit seinem heutigen Leben – Fischerromantik und Tourismus, Vergangenheit und Gegenwart auf engem Raum. Am eindrucksvollsten ist der Hafen früh am Morgen, wenn die Tagesgäste noch nicht angelandet sind. Dann gehört der Porto Vecchio den Fischern und dem Licht, das sich im ruhigen Wasser spiegelt. Tagsüber füllt sich der Platz mit Besuchern, abends spiegeln sich die beleuchteten Fassaden im Becken. Wer Limone verstehen will, beginnt hier: Der alte Hafen ist Ausgangspunkt für den Bummel durch die Gassen, für die Bootsfahrten über den See und für das Verständnis, warum dieses Dorf so lange für sich blieb.
Ein kleines historisches Hafenbecken mit Holzbooten vor pastellfarbenen Fassaden, umgeben von Cafés und der angrenzenden Piazza Garibaldi. Von hier steigen die ältesten Gassen des Ortes in den Hang. Der Hafen ist ein öffentlicher Platz und frei zugänglich; tagsüber ist er belebt, früh am Morgen und abends ruhiger. Er dient zugleich als Ausgangspunkt für Spaziergänge durch die Altstadt und für Bootsfahrten über den See.
Bis zum Anschluss an die Uferstraße Gardesana im Jahr 1932 war der Porto Vecchio das einzige Tor von Limone sul Garda zur Welt. Über das Hafenbecken liefen Handel, Versorgung und Post; Zitronen und Olivenöl wurden von hier über den See verschifft. Die lange Abgeschiedenheit des nur per Boot erreichbaren Dorfes prägt den eigenständigen Charakter Limones bis heute.
