Wer Limone sul Garda kennt, kennt in der Regel die schmale Uferpromenade, die bunten Bootsstege und die historische Altstadt direkt am Seeufer. Tamas liegt etwas abseits davon – höher, stiller, mit einem Blick auf den See, der sich erst nach und nach offenbart, wenn man die engen Gassen und steilen Pfade des Ortsteils durchstreift. Hier lebt das alte Limone, das sich nicht um Saison und Hochbetrieb schert.
Der Charakter von Tamas ist der eines typisch norditalienischen Hangdorfes: Häuser aus hellem Stein, Fensterläden in verwittertem Grün und Terrakotta-Töpfe auf kleinen Balkonen, die im Sommer mit Geranien überborden. Die Atmosphäre ist entspannt, beinahe dörflich, selbst wenn unten am See die Fähren anlegen und die Cafés am Hafen voll besetzt sind. Wer hier oben spaziert, begegnet eher Einheimischen als Reisegruppen.
Die Lage ist ein wesentlicher Teil des Reizes. Von Tamas aus erschließt sich das Hinterland von Limone sul Garda auf eine Weise, die vom Seeufer aus kaum zugänglich ist. Wanderwege führen in die umliegenden Hügel, durch Olivenhaine und an alten Zitronenhäusern – den sogenannten Limonaie – vorbei, die das Stadtbild von Limone seit Jahrhunderten prägen. Diese Terrassenbauten aus Holz und Stein, einst für den Anbau von Zitronen in nördlichen Breitengraden genutzt, sind ein einzigartiges Kulturgut der Region und von Tamas aus besonders gut zu erleben.
Für Reisende, die nicht nur am Seeufer sitzen, sondern das echte Alltagsleben einer Gardasee-Gemeinde spüren möchten, ist Tamas die richtige Wahl. Die Ruhe am frühen Morgen, wenn der Nebel noch über dem See liegt, die Stille der Olivenhaine, der Blick auf das gegenüberliegende Ufer mit den Bergmassiven des Trentino – das sind Eindrücke, die man nicht aus einem Hotelprospekt kennt, sondern nur durch eigenes Erleben findet.

Park Hotel Imperial
4-Sterne-Wellnesshotel im Ortsteil Tamas am Südhang von Limone sul Garda, bekannt für das auf chinesische Medizin ausgerichtete Centro Tao und seinen Garten mit Seeblick.