Die Radtour auf der Ciclopista del Garda ist eines der beliebtesten aktiven Erlebnisse rund um Limone sul Garda. Vom nördlichen Ortsrand führt die Paradestrecke des Gardasee-Radwegs über einen Steg, der buchstäblich in die Felswand des Westufers gehängt ist – einige Meter über dem Wasser, mit dem Monte Baldo auf der gegenüberliegenden Seeseite. Der Abschnitt endet derzeit nahe der Trentiner Grenze, gefahren wird also hin und zurück; das macht die Tour gut planbar und auch für kürzere Ausflüge geeignet. Räder und E-Bikes lassen sich im Ort leihen, sodass man weder eigene Ausrüstung noch große Vorbereitung braucht. Die Etappe ist kurz und fast eben, ohne nennenswerte Steigungen, und damit auch für ungeübte Fahrer und Familien mit Kindern machbar. Wer es entspannt angeht, fährt die Strecke in einem überschaubaren Zeitrahmen und legt unterwegs Fotostopps ein – die Aussicht von der freischwebenden Trasse gehört zu den meistfotografierten am ganzen See. Im Sommer verlangt die Tour allerdings Geduld: Der Steg ist auch bei Fußgängern beliebt, und an schönen Tagen kann es eng werden. Am schönsten und ruhigsten ist die Fahrt deshalb am frühen Morgen, wenn der Nordwind Pelér den See aufraut und die Trasse noch leer ist. Dann hat man den Blick auf Fels, Wasser und Berge fast für sich, bevor der Tagesbetrieb einsetzt. Festes Schuhwerk ist nicht nötig, aber Sonnenschutz und etwas Wasser gehören auch auf der kurzen Strecke dazu.
Eine Radtour über die Paradestrecke des Gardasee-Radwegs: Vom nördlichen Ortsrand von Limone fährt man über einen Steg, der in die Felswand des Westufers gehängt ist, einige Meter über dem Wasser. Die Strecke ist kurz und fast eben und führt Richtung Trentiner Grenze, wo der Abschnitt derzeit endet – gefahren wird hin und zurück. Räder und E-Bikes lassen sich im Ort leihen, sodass keine eigene Ausrüstung nötig ist. Unterwegs bestimmen der Blick auf den Monte Baldo, das tiefblaue Wasser und die Felswände das Erlebnis; Fotostopps gehören fest dazu.
