Nördlich von Limone sul Garda hängt die Ciclopista del Garda als schmales Band aus Stahl und Beton in der Steilwand des Westufers, einige Meter über dem Wasser. Der 2018 eröffnete Abschnitt des geplanten Gardasee-Rundwegs hat sich seither zu einer der meistfotografierten Wegstrecken der Alpen entwickelt. Wo es zuvor keine Verbindung am steilen Fels gab, schwebt heute ein freitragender Steg über dem tiefblauen Wasser – ein ebenso kühnes wie ästhetisches Stück Ingenieurskunst. Auf gut zwei Kilometern führt die Trasse zwischen Fels und See Richtung Trentiner Grenze, mit dem Monte Baldo als Kulisse auf der gegenüberliegenden Seeseite. Der Weg ist sowohl zum Radfahren als auch zum Gehen freigegeben, der Zugang ist frei. Damit ist die Ciclopista nicht nur ein Highlight für Radfahrer auf der Ciclopista-Tour, sondern auch ein lohnendes Ziel für Spaziergänger, die das Erlebnis ohne Rad genießen möchten. Der Preis der Berühmtheit ist der Andrang: An schönen Sommertagen kann es auf dem schmalen Steg eng werden. Wer früh am Morgen oder gegen Abend kommt, entgeht dem größten Besucherstrom und erlebt zugleich das Licht, das die Strecke berühmt gemacht hat – wenn die Sonne flach über den See fällt und die Felswände in warmen Tönen leuchten. Der Steg ist von Limone aus zu Fuß oder mit dem Rad in kurzer Zeit erreichbar, was ihn zu einem der zugänglichsten spektakulären Aussichtspunkte am Nordufer macht.
Ein Spaziergang oder eine Fahrt über einen schmalen, freitragenden Steg, der in die Steilwand des Westufers gehängt ist und einige Meter über dem Wasser verläuft. Auf gut zwei Kilometern führt die Trasse zwischen Fels und See Richtung Trentiner Grenze, mit dem Monte Baldo als Kulisse. Der Weg ist für Radfahrer und Fußgänger frei zugänglich. Im Sommer ist mit Andrang auf dem schmalen Steg zu rechnen.
Der Steg ist Teil des geplanten Gardasee-Rundwegs und wurde 2018 eröffnet. Wo zuvor am steilen Westufer keine durchgehende Verbindung bestand, entstand mit der freitragenden Konstruktion aus Stahl und Beton ein neuer Weg über dem Wasser. Seither hat sich die Strecke zu einem der bekanntesten Fotomotive am Gardasee und in den Alpen entwickelt.
