Hoch über dem südlichen Ende der Hafenbucht wacht das Castello Doria, die alte Festung Vernazzas. Sie wurde als Bollwerk gegen die Piratenüberfälle errichtet, die die ligurische Küste über Jahrhunderte heimsuchten – ein Wehrbau, der das Dorf und seinen Hafen schützen sollte und bis heute die Silhouette des Orts mitbestimmt. Erhalten sind Mauerreste der Anlage, die Bastion Belforte und vor allem der markante runde Wachturm, das Wahrzeichen der Festung. Vom oberen Teil der Anlage und der Turmplattform fällt der Blick auf das, wofür Vernazza berühmt ist: unten die pastellfarbenen Turmhäuser um den Hafen, davor der Wellenbrecher und das offene Meer, dahinter die Steilküste, die sich Richtung Monterosso zieht. Es ist der klassische Postkartenblick, den man von hier aus in seiner ganzen Geschlossenheit hat. Der Aufstieg führt über schmale Treppen aus den Gassen oberhalb der Piazza Marconi hinauf zur Festung. Der Weg ist kurz, aber steil und nicht barrierefrei; festes, trittsicheres Schuhwerk ist von Vorteil. Oben angekommen, ist die Aussicht der Lohn – besonders, wenn das Licht am späten Nachmittag warm über die Bucht fällt. Der Eintritt zur Festung ist gering. Wer den Besuch plant, sollte wissen, dass die Öffnungszeiten saisonal schwanken und bei schlechtem Wetter eingeschränkt sein können; aktuelle Zeiten lassen sich am besten vor Ort erfragen. Ein Stopp am Castello lässt sich gut mit einem Rundgang über die Piazza Marconi und einem Besuch der Kirche Santa Margherita di Antiochia verbinden, die direkt am Hafen liegt.
Du steigst über schmale, steile Treppen aus den Gassen oberhalb der Piazza Marconi zur Festung hinauf. Oben erwarten dich Mauerreste der alten Wehranlage, die Bastion Belforte und der markante runde Wachturm. Von dessen Plattform öffnet sich der klassische Blick auf Vernazza: die Turmhäuser um den Hafen, der Wellenbrecher, das offene Meer und die Steilküste Richtung Monterosso. Der Besuch dauert nur kurz, der Eintritt ist gering, und die Aussicht ist der eigentliche Grund hinaufzusteigen.
Das Castello Doria wurde als Wehranlage errichtet, um Vernazza und seinen Hafen vor den Piratenüberfällen zu schützen, die die ligurische Küste über Jahrhunderte heimsuchten. Von der einstigen Festung sind Mauerreste, die Bastion Belforte und der charakteristische runde Wachturm erhalten geblieben, der bis heute die Silhouette des Dorfs prägt.
