Die Etappe des Sentiero Azzurro zwischen Vernazza und Monterosso al Mare gilt vielen als die schönste der gesamten Cinque Terre. Der schmale, teils steile Pfad führt durch Weinterrassen, Olivenhaine und mediterrane Macchia, immer mit dem Meer zur Seite. Belohnt wird der Weg mit dem vielleicht meistfotografierten Blick Italiens: Vernazzas Hafenbucht von Norden, mit dem Castello Doria über den Turmhäusern, am eindrucksvollsten kurz nach dem Anstieg oberhalb des Dorfs. Die Strecke misst rund dreieinhalb Kilometer und nimmt etwa zwei Stunden in Anspruch – eine Zeit, die Pausen für die Aussicht bereits einschließt. Es ist keine reine Spazierstrecke: Der Pfad steigt und fällt, ist an manchen Stellen schmal und ausgesetzt, und festes Schuhwerk ist Voraussetzung. Wer trittsicher ist und etwas Kondition mitbringt, wird mit Ausblicken belohnt, die kein Zug und kein Boot in dieser Form liefern. Wichtig für die Planung: Für diesen Abschnitt ist die Cinque Terre Card erforderlich, die an den Bahnhöfen und Parkeingängen des Nationalparks erhältlich ist. Der Zustand der Wege wird vom Nationalpark tagesaktuell gemeldet – einzelne Abschnitte des Sentiero Azzurro waren in der Vergangenheit nach Erdrutschen über längere Zeit gesperrt, daher lohnt es sich, den aktuellen Status vor dem Aufbruch zu prüfen. Die beste Zeit für die Wanderung ist der frühe Vormittag oder der späte Nachmittag, wenn die Hitze nachlässt und das Licht den größten Reiz entfaltet. Ausreichend Wasser, Sonnenschutz und eine realistische Einschätzung der eigenen Trittsicherheit gehören dazu. Wer die Richtung von Vernazza nach Monterosso wählt, hat den berühmten Rückblick auf die Bucht gleich zu Beginn vor Augen.
Die Wanderung führt auf einem schmalen, teils steilen Pfad zwischen Vernazza und Monterosso al Mare durch Weinterrassen, Olivenhaine und mediterrane Macchia, stets mit dem Meer zur Seite. Highlight ist der vielfach fotografierte Rückblick auf Vernazzas Hafenbucht von Norden, mit dem Castello Doria über den Turmhäusern. Auf rund 3,5 Kilometern und etwa zwei Stunden steigt und fällt der Weg mehrfach; an manchen Stellen ist er schmal und ausgesetzt. Wer von Vernazza startet, hat den berühmten Blick auf die Bucht gleich zu Beginn vor Augen.
