Wo die Via Fieschi an der Kante des Felsens endet, öffnet sich die Terrasse von Santa Maria: ein Belvedere rund 90 Meter über dem Meer, von dem der Blick die ganze Küstenlinie der Cinque Terre abfährt. Corniglia ist das einzige der fünf Dörfer, das nicht am Wasser, sondern hoch auf einem Felssporn liegt – und dieser Aussichtspunkt nutzt die Höhe für eine Weite, die die anderen Dörfer so nicht bieten. Der Blick reicht von Monterosso al Mare im Norden bis Manarola im Süden, über das offene Meer und die terrassierte Steilküste, die für die Cinque Terre charakteristisch ist. Anders als an einem engen Hafenplatz hat man hier den großen Überblick über die Linie der Dörfer und Klippen – ein Panorama, das die besondere Lage Corniglias erst begreiflich macht. Seinen Reiz entfaltet der Platz besonders zur blauen Stunde, wenn die Tagesgäste das Dorf verlassen haben und Ruhe einkehrt. Dann gehört das Belvedere zu den stimmungsvollsten Aussichtspunkten Liguriens: Das Licht über dem Meer wird weich, die Küste verliert ihre Konturen, und der Trubel des Tages weicht einer fast meditativen Stille. Der Zugang ist frei und jederzeit möglich. Wer hierherkommt, sollte einplanen, dass Corniglia hoch über dem Bahnhof liegt – hinauf führen entweder die lange Treppe der Lardarina mit ihren Stufen oder ein Shuttlebus. Vom Dorfzentrum aus ist das Belvedere dann über die Via Fieschi in wenigen Minuten zu Fuß erreicht. Eine Sitzgelegenheit und etwas Geduld bis zum Abendlicht lohnen sich.
Am Ende der Via Fieschi tritt man auf eine freie Terrasse an der Felskante, rund 90 Meter über dem Meer. Von hier fährt der Blick die gesamte Küstenlinie der Cinque Terre ab – von Monterosso im Norden bis Manarola im Süden, über das offene Meer und die terrassierte Steilküste. Anders als an einem engen Hafenplatz hat man hier den großen Überblick über die Linie der Dörfer und Klippen. Der Zugang ist frei und jederzeit möglich, ein kurzer Fußweg vom Dorfzentrum aus.
Corniglia unterscheidet sich von den vier anderen Cinque-Terre-Dörfern dadurch, dass es nicht am Wasser, sondern hoch auf einem Felssporn liegt. Das Belvedere di Santa Maria am Ende der Via Fieschi nutzt genau diese erhöhte Lage und macht so die besondere Topografie des Orts und den weiten Blick über die Küste erlebbar.
