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Kathedrale San Pietro Apostolo
Barocke Bischofskirche mit Fassade von Girolamo Fontana – und dem Gedenken an Bonnie Prince Charlie, der 1788 zunächst hier bestattet wurde.
◆ STADTVIERTEL · FRASCATI
Frascatis Centro Storico drängt sich zwischen Piazza San Pietro und Piazza del Mercato: barocke Fassaden, die Kathedrale, das Museum in den Scuderie Aldobrandini – und dazwischen Markttheken mit Porchetta, Fraschetten und Bars. Abends gehört die Passeggiata über die Aussichtsterrassen mit Blick auf Rom zum festen Ritual der Stadt.

Das Zentrum von Frascati ist ein Wiedergänger: Beim Luftangriff vom 8. September 1943 wurde ein Großteil der Altstadt zerstört, doch der Wiederaufbau hat ihr barockes Gesicht zurückgeholt. An der Piazza San Pietro erhebt sich die Kathedrale mit ihrer doppeltürmigen Fassade von Girolamo Fontana, davor plätschert der Brunnen – der klassische Auftakt für jeden Stadtbummel.
Ein paar Schritte weiter öffnet sich der Piazzale Marconi: auf der einen Seite die Auffahrt zur Villa Aldobrandini, auf der anderen die Scuderie Aldobrandini, die einstigen Stallungen der Villa, die heute das Museo Tuscolano beherbergen. Die Balustrade davor ist Frascatis Belvedere – an klaren Tagen liegt Rom wie ausgebreitet in der Ebene. Wer Hunger mitbringt, geht zur Piazza del Mercato: vormittags Markttheken mit Porchetta, Pecorino und Gemüse aus den Hügeln, nebenan backt die Pasticceria Purificato die Pupazza Frascatana aus Honigteig.
Abends übernimmt die Passeggiata. Zwischen Piazza San Pietro, der Chiesa del Gesù mit ihrer illusionistisch gemalten Scheinkuppel und den Gassen dahinter füllen sich Bars und Fraschetten, in deren Tuffsteinkellern der Hauswein aus dem Fass kommt. Es ist genau diese Mischung – Barock oben, Keller unten, Rom am Horizont –, die das Centro Storico von jedem römischen Stadtviertel unterscheidet.
01 · Highlights
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Barocke Bischofskirche mit Fassade von Girolamo Fontana – und dem Gedenken an Bonnie Prince Charlie, der 1788 zunächst hier bestattet wurde.
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Die von Massimiliano Fuksas umgebauten Villen-Stallungen beherbergen das Museo Tuscolano mit Funden vom antiken Tusculum.
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Frascatis Bauch: Porchetta-Theken, Käse und Gemüse aus den Castelli – das beste schnelle Mittagessen der Stadt.
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Die Balustrade vor der Villa Aldobrandini ist der klassische Aussichtspunkt – an klaren Tagen reicht der Blick bis zur Kuppel von St. Peter.
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Die Kathedrale San Pietro mit ihrer Barockfassade, die Scuderie Aldobrandini mit dem Museo Tuscolano, die Piazza del Mercato zur Marktzeit und den Blick vom Belvedere am Piazzale Marconi – alles liegt nur wenige Gehminuten auseinander.
Am unkompliziertesten an den Theken der Piazza del Mercato als Panino auf die Hand. Wer sitzen will, bestellt in einer Fraschetta wie der Cantina Simonetti ein Tagliere mit Porchetta, Pecorino und eingelegtem Gemüse – dazu Hauswein aus dem Fass.
Etwa fünf Minuten zu Fuß, allerdings bergauf: Der Bahnhof liegt unterhalb der Altstadt, der Weg führt direkt hinauf Richtung Piazza San Pietro und Piazzale Marconi. Mit Gepäck nimmt man am besten ein Taxi vom Vorplatz.
Ja – es ist die beste Einführung in die Gegend: Funde vom antiken Tusculum, Modelle der Ville Tuscolane und die sehenswerte Architektur der von Fuksas umgebauten Stallungen. Ideal, bevor man auf den Tuscolo hinaufsteigt.
07 · In der Nähe
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