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◆ STADTVIERTEL · SAINT-MALO

Saint-Servan.vor der Stadt

Saint-Servan ist der authentische, gewachsene Stadtteil südlich der Altstadt – eine eigenständige Stadt, die erst 1967 mit Saint-Malo verschmolz. Rund um den kleinen Hafen Solidor, die mittelalterliche Tour Solidor und die antike Cité d'Aleth verbindet sich echtes Stadtleben mit Geschichte und großartigen Blicken über die Rance-Mündung.

Saint-Servan.
Lage
Südlich von Intra-Muros, an der Mündung der Rance gegenüber Dinard
Charakter
Authentisch, lebendig, weniger touristisch, viel Lokalkolorit
Gut für
Markt, Spazieren am Wasser, Geschichte, ruhigere Strände
Beste Zeit
Ganzjährig; Markttage Dienstag & Freitag besonders lebendig

Die alte Stadt

Lange bevor es das ummauerte Saint-Malo gab, lag hier die Cité d'Aleth: einst Hauptort des keltischen Stamms der Coriosolites, dann gallo-römisches Bollwerk und im Mittelalter befestigte Stadt. Saint-Servan ist auf diesem Erbe gewachsen und blieb bis 1967 eine eigenständige Kommune. Diese Geschichte spürt man im Stadtteil bis heute – er fühlt sich an wie ein Ort für sich, mit eigenem Zentrum, eigenem Markt und einer Identität, die nicht im Trubel der Altstadt aufgeht.

Wahrzeichen ist die Tour Solidor am kleinen Hafen: ein dreitürmiger Wehrturm aus drei verbundenen Rundtürmen, den Herzog Johann IV. von der Bretagne 1369–1382 auf einem Felsen errichten ließ, um Saint-Malo und die Einfahrt in die Rance zu überwachen. Über 104 Stufen geht es hinauf; im Inneren erinnert ein Museum an die Kap-Hoorn-Fahrer der großen Segelschifffahrt. Direkt nebenan liegt die geschützte Plage de Solidor mit Blick nach Dinard.

Das andere Gesicht Saint-Servans ist alltäglich und sympathisch: Rund um die Place Bouvet pulsiert ein echtes Quartiersleben mit Geschäften, Cafés und einem Markt (dienstags und freitags). Im Süden öffnet sich der weitläufige Parc des Corbières, im 19. Jahrhundert von den Gebrüdern Bühler gestaltet, mit Spazierwegen über der Rance. Familien schätzen die ruhige, durch Hafenmole geschützte Plage des Bas Sablons nahe der Altstadt.

02 · Sehenswürdigkeiten

Im Viertel entdecken.

03 · Essen & Trinken

Wo es schmeckt.

04 · Praktisch

Gut zu wissen.

Anreise
Vom Bahnhof oder von Intra-Muros mit dem Stadtbus oder zu Fuß; gut mit dem Auto erreichbar, Parkplätze rund um den Solidor-Hafen
Beste Zeit
Ganzjährig lebendig; Markttage Dienstag und Freitag, sonnige Spätnachmittage am Hafen
Gut für
Authentisches Stadtleben, Geschichte, ruhigere Strände, Spaziergänge an der Rance
Preisniveau
Mittel – deutlich entspannter als Intra-Muros, gute Quartiersrestaurants
Insider-Tipp
Den Küstenpfad von der Plage de Solidor um die Cité d'Aleth zur Plage des Fours à Chaux laufen – stille Buchten und das beste Bucht-Panorama der Stadt

05 · Häufige Fragen

Was Reisende oft fragen.

Ist Saint-Servan ein eigener Stadtteil von Saint-Malo?

Ja. Saint-Servan war bis 1967 eine eigenständige Stadt und wurde dann mit Saint-Malo und Paramé zur heutigen Gemeinde zusammengelegt. Es hat bis heute ein eigenes Zentrum, einen eigenen Markt und einen eigenen Charakter.

Kann man die Tour Solidor besichtigen?

Ja. Der Wehrturm aus dem 14. Jahrhundert kann besichtigt werden; über 104 Stufen geht es nach oben, und im Inneren befindet sich ein Museum zur Geschichte der Kap-Hoorn-Fahrer.

Welche Strände gibt es in Saint-Servan?

Vor allem die geschützte, familienfreundliche Plage des Bas Sablons nahe der Altstadt sowie die Plage de Solidor am Hafen mit Blick nach Dinard. Beide liegen ruhiger als der große Sillon-Strand.

Lohnt sich Saint-Servan abseits der Altstadt?

Sehr. Wer das echte, weniger touristische Saint-Malo sucht, findet hier Markt, Cafés und Restaurants rund um die Place Bouvet, den Parc des Corbières und einen reizvollen Küstenpfad um die Cité d'Aleth.

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Zuletzt aktualisiert am 6. Juni 2026