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Digue de Rochebonne
Die Strandpromenade von Paramé verlängert die Digue von Saint-Malo und ist ein klassischer Ort zum Flanieren mit Blick aufs Meer.
◆ STADTVIERTEL · SAINT-MALO
Paramé ist das großbürgerliche Seebad von Saint-Malo: Hier prägen Belle-Époque-Villen, die lange Digue de Rochebonne und der weite Sandstrand das Bild. Der gewachsene Ortskern und die elegante Strandfront verbinden Alltagsleben mit der Atmosphäre eines klassischen Badeorts vom Ende des 19. Jahrhunderts.
Paramé gehört zu den ältesten besiedelten Gebieten der Region und war lange ein Ort der Landwirtschaft und des Handwerks, ehe es im 19. Jahrhundert zum mondänen Seebad aufstieg. Mit der Mode des Meerbadens kamen Bürgertum und Adel und ließen entlang der Küste prächtige Villen errichten. Wie Saint-Servan blieb Paramé eine eigenständige Kommune, bis es 1967 mit Saint-Malo verschmolz.
Das architektonische Herzstück liegt an der Pointe de Rochebonne, einem Felsvorsprung am Ostende des Strandes. Ab etwa 1860 entstanden hier die ersten Sommerhäuser, später große Residenzen mit privatem Zugang zum Ufer. Die Villen der Belle Époque sind betont eklektisch: Mini-Schlösser, Neorenaissance, neogriechische Anklänge, Türmchen und Belvederes. Sie bilden bis heute die elegante Kulisse der Strandfront.
Die Digue de Rochebonne, zwischen 1883 und 1913 auf der alten Nehrung des Sillon angelegt, verlängert die Promenade von Saint-Malo bis nach Paramé. Der gleichnamige Strand von Rochebonne mit feinem Sand zählt zu den beliebtesten der Stadt. Im Hinterland sorgt der gewachsene Ortskern – mit der Kirche und dem lokalen Geschäftsleben – dafür, dass Paramé nicht nur Saisonkulisse, sondern ein bewohntes, lebendiges Viertel ist.
01 · Highlights
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Die Strandpromenade von Paramé verlängert die Digue von Saint-Malo und ist ein klassischer Ort zum Flanieren mit Blick aufs Meer.
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Weiter Feinsandstrand am östlichen Ende des Sillon-Bogens, beliebt zum Baden, Sonnen und für lange Strandspaziergänge.
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Eklektische Bäderarchitektur des späten 19. Jahrhunderts – Türmchen, Belvederes und Mini-Schlösser entlang der Küste.
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Felsvorsprung am Strandende mit Aussicht über die Bucht und den Anfängen des Seebads aus den 1860er-Jahren.
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Paramé ist kein mittelalterliches Festungsviertel, sondern ein elegantes Seebad des 19. Jahrhunderts mit Belle-Époque-Villen, langem Sandstrand und Promenade. Es ist ruhiger, wohnlicher und weniger touristisch als Intra-Muros.
Die Plage de Rochebonne liegt am östlichen Ende des großen Sillon-Strandbogens, im Stadtteil Paramé, entlang der Digue de Rochebonne. Sie ist ein feiner Sandstrand und einer der beliebtesten der Stadt.
Die Belle-Époque-Villen rund um die Pointe de Rochebonne sind überwiegend in Privatbesitz und nicht von innen zu besichtigen. Sehr lohnend ist aber der Spaziergang entlang der Digue, von der aus man die Fassaden gut sieht.
Zu Fuß über die Promenade La Digue am Sillon entlang oder bequem mit dem Stadtbus. Mit dem Auto ist Paramé ebenfalls gut erreichbar, mit Parkmöglichkeiten an der Strandstraße.
07 · In der Nähe
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