Region · Frankreich

Paris & Île-de-France

Zwischen dem Eisengeflecht des Eiffelturms, den Sälen des Louvre und den Treppengassen von Montmartre spannt sich die Stadt, an der Frankreich sich selbst gemessen hat.

5 Städte35 Sehenswürdigkeiten27 Hotels
Überblick

Deine Paris & Île-de-France auf einen Blick

Beste Reisezeit
April – Juni & September – Oktober
Anreise
Flughäfen Paris-Charles-de-Gaulle (CDG) & Orly (ORY); TGV-Knoten Gare du Nord, Gare de Lyon, Montparnasse u. a.
Sprache
Französisch (Englisch in Paris weit verbreitet)
Vor Ort
Métro & RER in Paris, Transilien/TER und RER C/D zu den Schlössern; Navigo-Tageskarte für die ganze Île-de-France
Wichtigster Tipp
Versailles- und Louvre-Tickets mit Zeitfenster Wochen im Voraus buchen
Währung & Sprache
Euro · Französisch (Englisch in Paris weit verbreitet)
Die Region

Was Paris & Île-de-France ausmacht

Paris ist für viele Deutsche die erste große Städtereise überhaupt: der Eiffelturm über dem Marsfeld, die gläserne Pyramide im Hof des Louvre, die Boulevards, die Baron Haussmann im 19. Jahrhundert schnurgerade durch die Altstadt schlug. Die Stadt gliedert sich in zwanzig Arrondissements, die sich schneckenförmig von der Île de la Cité mit Notre-Dame nach außen drehen – vom Marais mit seinen Renaissance-Palais über das Studentenviertel Quartier Latin bis hinauf nach Montmartre, wo Sacré-Cœur weiß über den Dächern steht. Rundherum liegt die Île-de-France mit den Schlössern von Versailles und Fontainebleau und, ganz im Osten, Disneyland Paris; dazu locken – schon in den Nachbarregionen – Chantilly (Oise) und Monets Garten in Giverny (Normandie). Das dichteste Métronetz des Kontinents macht all das zu Tagesetappen – wer hierher kommt, reist nicht in eine einzelne Stadt, sondern in eine Landschaft aus Macht, Kunst und Licht.

Reiseführer

Paris & Île-de-France von A bis Z

Aktualisiert Juli 2026

Irgendwo zwischen der Rolltreppe aus der Métro und dem ersten Blick auf die Seine kippt Paris von der Idee in die Wirklichkeit. Ein Bouquiniste klappt seine grünen Kästen am Ufer auf, aus einer Boulangerie zieht der Geruch von warmem Butterteig, und über den Zinkdächern steht in der Ferne die Eisenspitze, die du seit Kindertagen kennst. Die Stadt beginnt nicht am Bahnhof – sie beginnt in dem Moment, in dem du stehen bleibst und merkst, dass die Postkarte tatsächlich bewohnt ist.

Sehenswürdigkeiten

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Paris

Um kurz nach neun liegt der Vorplatz von Notre-Dame noch halb im Schatten, und du hörst die Möwen über der Seine, bevor die ersten Reisegruppen von den Brücken herüberkommen.

Fang auf der Île de la Cité an, der Insel mitten in der Seine, auf der Paris vor über zweitausend Jahren entstand. Notre-Dame de Paris ist nach dem Brand von 2019 seit Dezember 2024 wieder geöffnet – der Innenraum erstrahlt nach der Restaurierung heller als zuvor, der Eintritt in die Kathedrale ist kostenlos, in der Saison solltest du aber vorab online ein Zeitfenster reservieren, um die lange Schlange zu umgehen. Gleich nebenan lohnt die Sainte-Chapelle mit ihren fünfzehn Meter hohen Glasfenstern; an einem sonnigen Vormittag steht der ganze Oberraum in blauem und rotem Licht.

Vom Fluss aus ordnest du die Stadt am schnellsten: Eine Fahrt mit dem Bateau-Mouche oder der Batobus-Fähre zieht dich in gut einer Stunde am Louvre, am Musée d'Orsay, am Eiffelturm und an Notre-Dame vorbei, und du verstehst plötzlich, wie nah die berühmten Punkte beieinander liegen. Wer lieber läuft, nimmt die Uferwege: Vom Pont Neuf, der ältesten Brücke der Stadt, sind es keine zwanzig Minuten am Wasser entlang bis zum Louvre, vorbei an den grünen Bücherkästen der Bouquinistes, die seit dem 16. Jahrhundert am Seineufer stehen.

Die klassische Achse Richtung Westen führt vom Louvre durch den Jardin des Tuileries über die Place de la Concorde mit ihrem ägyptischen Obelisken die Champs-Élysées hinauf zum Arc de Triomphe. Der Triumphbogen steht mitten im zwölfstraßigen Kreisverkehr Place de l'Étoile – überquere ihn niemals oberirdisch, sondern nimm die Unterführung. Von der Aussichtsplattform oben blickst du auf das strahlenförmige Straßennetz, das Haussmann anlegte, und weiter zur modernen Grande Arche im Büroviertel La Défense.

Plane nicht mehr als zwei große Häuser pro Tag und dazwischen ein Viertel zum Durchatmen: nach dem Louvre das Marais mit der Place des Vosges, nach dem Eiffelturm der Park am Marsfeld, nach Montmartre ein Abstecher in den Canal Saint-Martin. Paris belohnt das Bummeln mehr als das Abhaken – die Museen laufen dir nicht weg, und die schönsten Stunden entstehen oft nicht vor einem Wahrzeichen, sondern auf einer Caféterrasse, von der du einfach nur das Kommen und Gehen beobachtest.

Sehenswürdigkeiten in Paris & Île-de-France

Alle 35 Sehenswürdigkeiten
Eiffelturm

Der Eiffelturm und der Blick über Paris

Zur vollen Stunde nach Einbruch der Dunkelheit beginnt der Eiffelturm fünf Minuten lang zu funkeln, und auf dem Rasen des Marsfelds hört das Stimmengewirr für einen Moment auf.

Der Eiffelturm und der Blick über Paris
Eiffelturm

Der Eiffelturm entstand 1889 zur Weltausstellung als temporäres Bauwerk und sollte nach zwanzig Jahren wieder abgerissen werden – gerettet hat ihn ausgerechnet die aufkommende Funktechnik, für die man die 300 Meter hohe Antenne gut gebrauchen konnte. Heute ist er das meistbesuchte kostenpflichtige Bauwerk der Welt. Drei Ebenen kannst du erreichen: die erste und zweite Etage per Aufzug oder über rund 674 Treppenstufen, die oberste Plattform in 276 Metern nur mit dem Lift. Die Treppe ist günstiger, oft ohne lange Schlange und ein Erlebnis für sich.

Buche das Zeitfensterticket unbedingt vorab über die offizielle Website – die begehrten Slots zum Sonnenuntergang sind in der Saison Tage im Voraus vergriffen. Wer spontan kommt und keine Karte mehr bekommt, steigt zu Fuß bis zur zweiten Etage: Das Treppenticket ist meist noch verfügbar. Rechne trotz Zeitfenster mit Sicherheitskontrollen am Fuß des Turms und plane einen Puffer ein. Taschen größer als Handgepäck sind nicht erlaubt, und das gesamte Areal ist eingezäunt, seit die Sicherheitsverglasung rund um den Turm installiert wurde.

Den schönsten Blick auf den Turm hast du gar nicht von ihm selbst, sondern gegenüber: Von der Terrasse am Palais de Chaillot am Trocadéro steht er dir in ganzer Höhe frontal vor der Nase – der klassische Fotostandpunkt, morgens im Gegenlicht am ruhigsten. Ein zweiter Geheimtipp ist die Fußgängerbrücke Passerelle Debilly und der Rasen des Champ de Mars, wo Pariser und Reisende abends mit Wein und Baguette sitzen und auf die stündliche Lichtshow warten, die zwischen Einbruch der Dunkelheit und ein Uhr nachts zu jeder vollen Stunde funkelt.

Direkt in der Nähe lohnen sich zwei weitere Aussichtspunkte, an die viele nicht denken: Die Aussichtsterrasse des Tour Montparnasse, des einzigen Hochhauses in der Innenstadt, hat den entscheidenden Vorteil, dass der Eiffelturm hier auf dem Panorama zu sehen ist – auf ihm selbst steht man ja mittendrin. Und die Dachterrasse der Galeries Lafayette am Boulevard Haussmann ist kostenlos zugänglich und bietet einen freien Rundumblick über die Opéra bis zum Montmartre, ganz ohne Ticket und Anstellen.

Museen

Der Louvre und die großen Museen von Paris

Wer die Mona Lisa sehen will, sollte nicht zu ihr rennen, sondern erst einmal die halbleeren Säle der italienischen Skulpturen durchqueren, in denen um zehn Uhr fast niemand steht.

Der Louvre und die großen Museen von Paris
Museen

Der Louvre ist das größte Kunstmuseum der Welt und zugleich ein ehemaliger Königspalast – allein die Wege durch die Flügel Denon, Sully und Richelieu sind eine Reise. Niemand sieht alles an einem Tag, und der Versuch endet in Erschöpfung. Wähle vorab zwei, drei Ziele: die Mona Lisa und die venezianische Malerei im Denon-Flügel, die Nike von Samothrake auf ihrer Treppe, die Venus von Milo. Ein Zeitfensterticket über die offizielle Website ist Pflicht; der Eingang durch die Glaspyramide ist der bekannteste, aber oft der vollste – der Zugang über die Passage Richelieu oder das Carrousel du Louvre geht schneller.

Für viele ist das Musée d'Orsay am gegenüberliegenden Seineufer der schönere Besuch: In einem umgebauten Kopfbahnhof aus dem Jahr 1900, unter der großen Bahnhofsuhr, hängt die weltweit dichteste Sammlung des Impressionismus – Monet, Renoir, Degas, van Goghs Selbstbildnisse. Das Haus ist überschaubarer als der Louvre und in zwei bis drei Stunden gut zu schaffen. Wer den Bogen zur klassischen Moderne weiterziehen will, geht ins Centre Pompidou; beachte allerdings, dass das Gebäude ab 2025 für eine mehrjährige Grundsanierung schließt.

Paris hat neben den großen Drei ein Dutzend kleinerer Häuser, die oft der eigentliche Gewinn einer Reise sind. Das Musée Rodin liegt in einem Stadtpalais mit Skulpturengarten, in dem der Denker unter alten Bäumen sitzt. Das Musée de l'Orangerie in den Tuilerien zeigt Monets riesige Seerosen-Panoramen in zwei eigens geformten ovalen Sälen. Das Musée Marmottan Monet im Westen der Stadt besitzt die größte Monet-Sammlung überhaupt, und das Musée Picasso im Marais residiert in einem der schönsten Barockpalais der Stadt.

Ein praktischer Hinweis zum Geld: Wer viel Kunst plant, prüft den Paris Museum Pass für zwei, vier oder sechs Tage, der freien Eintritt in über fünfzig Museen und Denkmäler gewährt, darunter Louvre, Orsay, Versailles und der Arc de Triomphe. Für den Louvre musst du trotz Pass ein kostenloses Zeitfenster reservieren. Und noch ein Spartipp: An vielen städtischen Museen ist der Eintritt in die Dauerausstellung ohnehin frei, und die großen Nationalmuseen sind für unter 18-Jährige sowie für EU-Bürger unter 26 Jahren grundsätzlich kostenlos.

Montmartre

Montmartre, Sacré-Cœur und das alte Paris

Ein paar Gassen hinter dem Rummel um den Place du Tertre wird es plötzlich still, eine Katze liegt auf einer Treppe, und über einer Mauer hängen die Reben des bekanntesten Weinbergs von Paris.

Montmartre war bis 1860 ein eigenständiges Dorf auf dem höchsten Hügel der Stadt, und dieses Dörfliche spürst du bis heute in den Kopfsteingassen, den steilen Treppen und den kleinen Plätzen. Oben thront die weiße Basilika Sacré-Cœur, Ende des 19. Jahrhunderts aus einem Kalkstein erbaut, der im Regen immer heller wird. Der Eintritt in die Kirche ist frei; für den Aufstieg in die Kuppel zahlst du ein paar Euro und bekommst einen der weitesten Blicke über Paris. Von der großen Freitreppe vor der Basilika schaust du kostenlos über die halbe Stadt bis zum Tour Montparnasse.

Rund um den Place du Tertre stellen Porträtmaler und Karikaturisten ihre Staffeleien auf – hier malten einst Picasso, Utrillo und Toulouse-Lautrec, heute ist der Platz vor allem touristisch, und die Maler bitten mitunter aufdringlich zur Kasse. Lauf ruhig eine Ebene tiefer: An der Rue de l'Abreuvoir liegt das oft fotografierte rosa Café La Maison Rose, am Clos Montmartre wächst einer der letzten innerstädtischen Weinberge, dessen Ernte jedes Jahr im Oktober mit der Fête des Vendanges gefeiert wird, und das Café des Deux Moulins aus dem Film Amélie steht an der Rue Lepic weiter unten am Hang.

Zu Fuß bergauf ist Montmartre anstrengend, aber lohnend – wer die Stufen scheut, nimmt die Standseilbahn Funiculaire direkt neben der großen Treppe, die mit einem normalen Métro-Ticket fährt. Sei rund um die Métro-Station Anvers und am Fuß der Treppe bei Dunkelheit vorsichtig und lass dich nicht in unnötige Käufe verwickeln: Rund um den Aufstieg sind Trickbetrüger mit Freundschaftsbändchen und Straßenwürfelspielen unterwegs. Halte dein Handy und deinen Geldbeutel im Blick, dann ist der Hügel so entspannt, wie er aussieht.

Ganz im Norden, am Fuß des Hügels, liegt das Rotlicht- und Vergnügungsviertel Pigalle mit dem Moulin Rouge, dessen rote Windmühle seit 1889 dreht. Tagsüber ist die Gegend unspektakulär, abends verwandelt sie sich in ein Ausgehviertel mit Bars und Cabarets. Wer den Kontrast mag, verbindet den ruhigen, fast provinziellen Oberteil von Montmartre mit dem lauten Boulevard de Clichy unten – zwei Gesichter desselben Hügels, keine zehn Gehminuten voneinander entfernt.

Stadtviertel

Die Arrondissements von Paris verstehen

Auf dem Straßenschild steht neben dem Namen immer eine kleine Zahl von 1 bis 20 – hast du das System einmal begriffen, weißt du in Paris jederzeit ungefähr, wo du bist.

Paris ist in zwanzig Arrondissements gegliedert, die sich wie eine Schnecke von der Mitte nach außen drehen: Das 1. Arrondissement liegt am rechten Seineufer rund um den Louvre, von dort zählt die Spirale im Uhrzeigersinn nach außen bis zum 20. am östlichen Stadtrand. Jede Adresse und jede Métro-Ansage nennt die Nummer, und die Postleitzahl endet auf die zweistellige Bezirkszahl – 75004 ist das 4. Arrondissement, das Marais. Wer das Prinzip verstanden hat, ordnet jedes Hotel und jede Sehenswürdigkeit sofort geografisch ein.

Die zentralen Bezirke 1 bis 8 tragen die großen Namen: Louvre und Tuilerien im 1., das gehobene 7. mit Eiffelturm und Musée d'Orsay, die Champs-Élysées im 8., das mittelalterliche Marais im 3. und 4. mit der Place des Vosges und dem jüdischen Viertel um die Rue des Rosiers. Am linken Ufer liegt das 5. und 6. Arrondissement – das Quartier Latin mit der Sorbonne, dem Panthéon und dem Jardin du Luxembourg, dazu Saint-Germain-des-Prés mit seinen literarischen Cafés Les Deux Magots und Café de Flore.

Die äußeren, höher nummerierten Bezirke sind das lebendige, alltägliche Paris, in dem die Mieten niedriger und die Bistros unprätentiöser sind. Das 11. rund um die Rue Oberkampf und die Bastille ist ein Ausgehviertel für Jüngere, das 18. umfasst Montmartre und das multikulturelle Barbès, das 19. und 20. locken mit dem hügeligen Park Buttes-Chaumont, dem Friedhof Père-Lachaise mit den Gräbern von Jim Morrison und Édith Piaf und einer aufblühenden Café- und Kneipenszene rund um Belleville und Ménilmontant.

Für die Hotelwahl heißt das konkret: Wer zum ersten Mal kommt und viel zu Fuß gehen will, wohnt am besten in den zentralen Bezirken 1 bis 6 – kurze Wege, viel Atmosphäre, aber höhere Preise. Wer mehr fürs Geld und ein authentischeres Alltagsgefühl sucht, quartiert sich im 9., 10., 11. oder 12. ein und nimmt die Métro. Wovon Erstbesucher eher absehen: die Bahnhofsviertel um Gare du Nord bei Nacht und die anonymen Randbezirke direkt am Boulevard Périphérique, wo du zwar günstig wohnst, aber jeden Abend zurückpendelst.

Ausflüge & Île-de-France

Versailles, Giverny und Ausflüge rund um Paris

Vierzig Minuten mit der RER, und die Häuserzeilen weichen den Alleen und Wasserbecken von Versailles – der Sonnenkönig hat den Tagesausflug quasi vorgezeichnet.

Das Schloss von Versailles ist der berühmteste Ausflug ab Paris und an guten Tagen entsprechend voll. Ludwig XIV. verlegte 1682 den gesamten Hofstaat hierher; Herzstück ist der Spiegelsaal mit siebzehn Fenstern und ebenso vielen Spiegelbögen, in dem 1919 der Friedensvertrag unterzeichnet wurde. Fahr mit der RER C bis Versailles Château Rive Gauche, buche ein Zeitfensterticket vorab und komm gleich zur Öffnung um neun – ab dem späten Vormittag stauen sich die Gruppen. Plane genug Zeit für den riesigen Park mit dem Grand Trianon und dem Weiler der Marie-Antoinette ein; im Sommer laufen an manchen Tagen die Wasserspiele zu Musik.

Wer den Impressionismus mag, fährt nach Giverny: Achtzig Kilometer nordwestlich der Stadt liegt der Garten, den Claude Monet vierzig Jahre lang anlegte und wieder und wieder malte. Der Seerosenteich mit der grünen japanischen Brücke und die dicht bepflanzten Blumenbeete vor dem rosa Wohnhaus sind von April bis Anfang November geöffnet und blühen je nach Jahreszeit in wechselnden Farben. Ohne Auto nimmst du den Zug ab Gare Saint-Lazare bis Vernon und von dort den Shuttlebus oder ein Leihrad die letzten Kilometer – als Tagestour gut machbar, aber plane den ganzen Tag ein.

Zwei weitere Schlösser lohnen die Fahrt und sind deutlich ruhiger als Versailles. Fontainebleau südöstlich der Stadt wurde von jedem französischen Herrscher vom Mittelalter bis Napoleon bewohnt und umgebaut; ringsum liegt ein weiter Wald, der als eines der bekanntesten Bouldergebiete Europas gilt. Chantilly im Norden verbindet ein Renaissanceschloss über einem Wassergraben mit einer bedeutenden Gemäldesammlung, den größten historischen Pferdeställen Europas und einem Schlagsahne-Klassiker, der Crème Chantilly, die hier ihren Namen bekam.

Ganz anders, aber der beliebteste Tagesausflug mit Kindern: Disneyland Paris liegt bei Marne-la-Vallée im Osten und ist mit der RER A in etwa vierzig Minuten direkt vom Zentrum erreichbar. Für all diese Ziele gilt dieselbe Logik wie in der Stadt – kauf die Tickets online vorab, fahr früh los und rechne bei RER und Regionalzug feste Taktzeiten ein. Ein Mietwagen lohnt sich für Paris und die klassischen Schlösser kaum, weil Parken teuer und die Bahnanbindung dicht ist; sinnvoll wird er erst, wenn du danach weiter aufs Land in die Normandie oder ins Loiretal ziehst.

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Disneyland & Familie

Disneyland Paris und Paris mit Kindern

Wenn um Punkt neun die Tore aufgehen und die Hauptstraße auf das rosa Dornröschenschloss zuläuft, ist für die meisten Kinder der Rest des Paris-Programms erst einmal vergessen.

Disneyland Paris besteht aus zwei Parks: dem klassischen Disneyland Park mit dem Märchenschloss und dem benachbarten Walt Disney Studios Park, der gerade groß umgebaut und um eine World of Frozen und ein Marvel-Areal erweitert wurde. Der Weg ist unkompliziert: Die RER A bringt dich vom Zentrum in rund vierzig Minuten bis zur Endstation Marne-la-Vallée–Chessy direkt vor die Tore. Kauf die datierten Tickets online vorab – sie sind je nach Auslastung günstiger, und an Stoßtagen ist der Park kontingentiert. Wer beide Parks am selben Tag sehen will, braucht ein Hopper-Ticket.

Für Familien lohnt sich früh dran zu sein: Direkt zur Öffnung sind die Wartezeiten an den großen Attraktionen am kürzesten, mittags werden sie am längsten. Über die kostenpflichtige Premier-Access-Option kannst du einzelne Fahrgeschäfte mit kürzerer Wartezeit buchen, ähnlich einem Vorrangpass. Plane den Parktag großzügig, nimm eigene Snacks und Wasser mit, und wenn die Kleinen früh müde werden, ist eine Übernachtung in einem der Disney-Hotels praktisch, weil du dann den Park am nächsten Morgen oft schon vor dem regulären Publikum betreten darfst.

Paris selbst ist auch ohne Micky Maus kinderfreundlicher, als sein elegantes Image vermuten lässt. In der Cité des Sciences im Parc de la Villette gibt es einen ganzen Bereich zum Anfassen und Ausprobieren für kleine Kinder, das benachbarte Musée de la Musique und die riesige Kugel des Kino-Doms La Géode liegen gleich daneben. Der zoologische Garten Ménagerie im Jardin des Plantes ist einer der ältesten der Welt, und das Naturkundemuseum nebenan begeistert mit seiner Galerie der Evolution und den Dinosaurierskeletten fast jedes Alter.

Zum Toben und Durchatmen zwischen den Museen taugen die großen Parks: Im Jardin du Luxembourg lassen Kinder seit Generationen kleine Holzsegelboote über das Wasserbecken treiben, es gibt einen Spielplatz, Ponyreiten und ein altes Marionettentheater. Der Jardin d'Acclimatation im Bois de Boulogne ist ein Freizeitpark im Grünen mit Karussells und einem kleinen Zug. Und fast überall gilt das wichtigste Ritual: der Stopp an einer Boulangerie für ein Pain au Chocolat oder an einem Crêpes-Stand – ein Nutella-Crêpe kostet auf der Straße meist um die vier bis fünf Euro.

Aktivitäten & Touren in Paris & Île-de-France

Alle 14 Aktivitäten
Unterkünfte

Wo man in Paris am besten wohnt

Abends um elf, wenn du vom Essen zu Fuß ins Hotel zurückgehst und die beleuchteten Fassaden dir den Weg weisen, zahlt sich die zentrale Lage aus, die du morgens noch für teuer hieltest.

Die Lage entscheidet in Paris mehr als die Sternezahl, denn die Stadt erkundest du am liebsten zu Fuß und mit der Métro. Für den ersten Besuch sind die zentralen Arrondissements 1 bis 6 ideal: Vom Marais, vom Quartier Latin oder von Saint-Germain-des-Prés erreichst du die meisten Sehenswürdigkeiten in wenigen Minuten, abends bist du mitten im Leben statt am Stadtrand. Der Preis dafür ist hoch – kleine Zimmer, für die du in einer deutschen Großstadt das Doppelte an Fläche bekämst. Pariser Altbauhotels sind oft charmant, aber eng; frag nach der Zimmergröße, wenn dir Platz wichtig ist.

Wer aufs Budget achtet, weicht auf die soliden Wohnviertel im Osten und Norden aus: Das 9., 10., 11. und 12. Arrondissement bieten echtes Alltags-Paris, gute Bistros und niedrigere Preise, dabei bist du mit der Métro in einer Viertelstunde im Zentrum. Achte nur auf die direkte Nähe zu einer Métro-Station und auf die Erreichbarkeit deiner Linie. Rund um die großen Bahnhöfe Gare du Nord und Gare de l'Est wohnst du zwar günstig und verkehrsgünstig für die Anreise, das Umfeld ist nachts aber unruhig – das solltest du wissen, bevor du nur nach dem Preis buchst.

Neben klassischen Hotels sind Aparthotels und Ferienwohnungen eine gute Wahl, gerade für Familien und längere Aufenthalte: eine kleine Küche für das Frühstück mit Baguette und Käse vom Markt, mehr Platz als im Hotelzimmer, oft in Wohnhäusern mitten im Viertel. Beachte, dass Paris die Kurzzeitvermietung streng reguliert – buche nur bei Anbietern mit gültiger Registrierungsnummer, um kurzfristige Absagen zu vermeiden. Die städtische Übernachtungssteuer, die Taxe de Séjour, kommt bei fast allen Unterkünften pro Person und Nacht obendrauf und wird oft erst vor Ort kassiert.

Ein Wort zur Reisezeit und zum Preis: Paris ist ganzjährig gut gebucht, aber es gibt Ausschläge. Zu den großen Messen und Modewochen im Frühjahr und Herbst ziehen die Hotelpreise steil an, ebenso in den ersten warmen Wochen im Mai und Juni. Vergleichsweise günstig und ruhig sind der Hochsommer, wenn viele Pariser selbst in den Urlaub fahren, sowie der Januar und Februar. Buch die zentralen Häuser früh, denn das begrenzte Angebot an bezahlbaren Zimmern im Kern der Stadt ist als Erstes weg.

Hotels in Paris & Île-de-France

Alle 27 Hotels

Ferienhäuser & Villen mit Pool

Die beliebteste Wahl in der Region — privates Ferienhaus oder Villa mit Pool, oft mitten in den Weinbergen.

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Agriturismi & Weingüter

Urlaub auf dem Land: übernachten auf einem Weingut oder Bauernhof, mit Wein und Öl aus eigener Ernte.

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Essen & Trinken

Essen und Trinken in Paris

Gegen halb neun morgens steht der halbe Block an der Boulangerie an, und die Frau vor dir bestellt wie selbstverständlich une baguette, pas trop cuite – nicht zu dunkel gebacken.

Das Pariser Frühstück ist einfach und gut: ein Croissant oder Pain au Chocolat aus der Boulangerie, dazu ein Café. Setz dich ruhig in ein Café und bestell wie die Einheimischen – ein Kaffee an der Theke, au comptoir, kostet fast überall weniger als am Tisch, und der Preisunterschied steht per Gesetz aushängend an der Wand. Zum klassischen Mittag- oder Abendessen gehst du ins Bistro oder in die Brasserie: hier gibt es die Grundpfeiler der Pariser Küche – Steak frites, Confit de Canard, Zwiebelsuppe, Boeuf Bourguignon und zum Abschluss Crème brûlée oder Tarte Tatin.

Für kleines Geld isst du am besten mittags: Viele Restaurants bieten ein Formule oder Menu du Midi aus Vorspeise und Hauptgang oder Hauptgang und Dessert zu einem festen, oft deutlich günstigeren Preis als abends à la carte. Ein guter Wert sind auch die Märkte und die Straßenküche – ein Falafel-Sandwich in der Rue des Rosiers im Marais, eine Crêpe vom Stand, Käse und Wurst vom Wochenmarkt für ein Picknick am Seineufer oder im Park. Trinkwasser bringt dir jedes Restaurant auf Nachfrage kostenlos als Karaffe, une carafe d'eau, du musst nicht die teure Flasche nehmen.

Beim Wein hältst du dich am einfachsten an den offenen Hauswein, den Vin de la maison, den fast jedes Bistro glasweise oder als Pichet in der Karaffe ausschenkt – meist gut und günstig. Ein Klassiker vor dem Essen ist der Aperitif: ein Kir aus Weißwein und Cassislikör, ein Glas Crémant oder ein Pastis. Zum Käse nach dem Hauptgang gehört Rotwein; die Reihenfolge ist in Frankreich fest, der Käsegang kommt vor dem Dessert, nicht danach. Und lass dir Zeit – in Paris ist Essen kein Zwischenstopp, sondern die Verabredung selbst.

Ein paar praktische Regeln ersparen Ärger: Das Trinkgeld ist per Gesetz im Preis enthalten, service compris, ein aufgerundeter Betrag oder ein, zwei Euro pro Person sind eine nette Geste, aber keine Pflicht. Die Küchen haben feste Zeiten – wer um 16 Uhr warm essen will, findet außerhalb von Brasserien und Touristenlokalen wenig; das Abendessen beginnt selten vor 19:30 Uhr. Reservier für beliebte Adressen am selben Tag oder online vor, gerade freitags und samstags. Und keine Sorge vor der Sprache: Ein freundliches Bonjour beim Eintreten öffnet in Paris mehr Türen als jede Speisekarte.

Restaurants in Paris & Île-de-France

Alle 27 Restaurants
Anreise & Mobilität

Anreise nach Paris und Mobilität in der Stadt

Kaum aus dem Thalys gestiegen, stehst du schon mitten in Paris – die großen Bahnhöfe der Stadt sind keine Randlage, sondern liegen mit einer Métro-Station im Bauch direkt im Zentrum.

Mit der Bahn reist du oft am bequemsten an: Aus Deutschland fahren tägliche Direktverbindungen mit dem TGV und ICE, etwa aus Frankfurt in rund vier Stunden, aus Stuttgart und dem Rheinland vergleichbar schnell, und du steigst mitten in der Stadt aus – am Gare de l'Est oder Gare du Nord, beide direkt ans Métronetz angebunden. Wer fliegt, landet meist auf Charles de Gaulle im Nordosten oder auf Orly im Süden. Von Charles de Gaulle bringt dich die RER B in gut dreißig bis fünfzig Minuten ins Zentrum; wer lieber oberirdisch fährt, nimmt einen der Flughafenbusse wie den Roissybus zur Opéra oder Le Bus Direct. Die geplante Schnellbahn CDG Express zum Gare de l'Est ist noch im Bau und soll erst in einigen Jahren fahren.

In der Stadt selbst brauchst du kein Auto – im Gegenteil, es wäre eine Last. Das Métronetz mit seinen sechzehn Linien ist eines der dichtesten der Welt, selten läufst du mehr als ein paar Hundert Meter bis zur nächsten Station. Ergänzt wird es durch die RER-Schnellbahnen für längere Wege und die Vororte sowie ein feines Busnetz. Seit 2025 sind die früheren Papier-Tickets weitgehend abgelöst: Du lädst Fahrten auf eine Navigo-Chipkarte oder direkt aufs Smartphone, ein einzelner Fahrschein gilt für eine Fahrt inklusive Umstiegen im Métro- und RER-Kernnetz.

Für mehrere Tage rechnet sich fast immer ein Zeitticket: Der Navigo-Wochenpass gilt von Montag bis Sonntag für alle Zonen und damit auch für die Ausflüge nach Versailles, zu den Flughäfen und nach Disneyland – bei einem Aufenthalt über mehrere Werktage schlägt er Einzelfahrten deutlich. Für kürzere Besuche gibt es Tagespässe. Lade die App der Verkehrsbetriebe für die Fahrplanauskunft; sie zeigt dir in Echtzeit Umstiege und Störungen, und gerade abends, wenn einzelne Linien früher schließen oder umgeleitet werden, ist das Gold wert.

Zu Fuß und mit dem Rad erlebst du Paris am schönsten. Die Innenstadt ist kompakt, viele Sehenswürdigkeiten liegen fußläufig beieinander, und entlang der Seine sind ganze Uferabschnitte autofrei. Das städtische Leihrad-System Vélib' hat Stationen an fast jeder Ecke, und immer mehr Achsen haben geschützte Radwege bekommen. Achte im dichten Verkehr auf die vielen E-Scooter und Busspuren. Ein Mietwagen lohnt sich erst, wenn du Paris als Auftakt für eine Weiterreise aufs Land nutzt – für die Stadt und die Schlösser der Île-de-France ist die Bahn schneller, billiger und stressfreier.

Mietwagen

Die schönsten Orte liegen abseits von Bahn und Bus — mit dem Mietwagen bist du flexibel.

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Städte & Basisorte

Die schönsten Städte in Paris & Île-de-France – und welche Basis zu dir passt

Beste Reisezeit & Wetter

Beste Reisezeit für Paris: Wetter und Klima im Jahreslauf

Paris hat kein schlechtes und kein perfektes Wetter – die Stadt funktioniert im Nieselregen genauso wie in der Frühlingssonne, nur die Kleiderfrage ändert sich.

Das Pariser Klima ist gemäßigt-ozeanisch: milde, feuchte Winter ohne strenge Kälte, ein langes, wechselhaftes Frühjahr, angenehm warme Sommer selten über 30 Grad und ein goldener, oft stabiler Frühherbst. Regen fällt über das ganze Jahr verteilt, meist als kurzer Schauer, nicht als tagelanger Dauerregen – ein kleiner Schirm gehört in jeder Saison ins Gepäck. Die beste Reisezeit sind das Frühjahr von April bis Juni und der Frühherbst im September und Oktober, wenn die Temperaturen mild sind, die Parks blühen oder sich färben und die großen Menschenmassen des Hochsommers ausbleiben.

Jan7°3°kühl, ruhig, günstig
Feb8°3°grau, leere Museen
Mär12°5°erstes Grün
Apr16°7°Frühling, Blüte
Mai20°11°mild, lange Tage
Jun23°14°warm, Terrassenzeit
Jul25°16°Hochsaison, warm
Aug25°16°Pariser im Urlaub
Sep21°13°goldenes Licht
Okt16°10°Herbstfärbung
Nov11°6°grau, regnerisch
Dez8°4°festlich beleuchtet

Beste Reisezeit · Balken = Tageshöchstwert

Die beste Reisezeit für Paris sind der Frühling von April bis Juni und der Frühherbst im September und Oktober: milde 16 bis 25 Grad, blühende oder sich färbende Parks und deutlich weniger Andrang als im Hochsommer. Der Juli und August sind warm und wegen der Sommerferien vieler Pariser überraschend entspannt, aber an den Hauptattraktionen voll. Dezember lohnt sich für die festliche Beleuchtung, Januar und Februar für ruhige Museen und günstige Hotels.

Gut zu wissen

Häufige Fragen zu Paris & Île-de-France

Wie viele Tage sollte man für Paris einplanen?
Für die großen Klassiker reichen drei bis vier Tage: ein Tag Louvre und Zentrum, ein Tag Eiffelturm und linkes Ufer, ein Tag Montmartre und Marais, dazu ein Ausflug nach Versailles. Wer tiefer eintauchen oder Disneyland und mehrere Schlösser mitnehmen will, plant fünf bis sieben Tage ein.
Muss man Tickets für den Eiffelturm und den Louvre vorab buchen?
Ja, unbedingt. Für beide gibt es Zeitfenstertickets über die offiziellen Websites, und die guten Slots sind in der Saison Tage im Voraus vergriffen. Ohne Reservierung stehst du lange an oder kommst gar nicht rein. Für den Eiffelturm ist die Treppe eine oft verfügbare Alternative, für den Louvre lohnt der frühe Morgen.
Lohnt sich der Paris Museum Pass?
Für kunstinteressierte Reisende meist ja: Der Pass für zwei, vier oder sechs Tage gibt freien Eintritt in über fünfzig Museen und Denkmäler, darunter Louvre, Orsay, Versailles und Arc de Triomphe. Ab etwa drei größeren Häusern rechnet er sich. Für den Louvre musst du trotz Pass ein kostenloses Zeitfenster reservieren.
Wie funktioniert die Métro in Paris?
Sehr dicht und einfach: sechzehn Linien, an fast jeder Ecke eine Station, ein Fahrschein gilt für eine Fahrt samt Umstiegen im Kernnetz. Seit 2025 lädst du Tickets auf eine Navigo-Karte oder aufs Smartphone statt auf Papierscheine. Für mehrere Tage lohnt der Navigo-Wochenpass, der alle Zonen inklusive Versailles und Flughäfen abdeckt.
In welchem Arrondissement wohnt man am besten?
Für den ersten Besuch in den zentralen Bezirken 1 bis 6 – Marais, Quartier Latin oder Saint-Germain: kurze Wege, viel Atmosphäre, aber teuer. Wer sparen will, wohnt im 9., 10., 11. oder 12. mit guter Métro-Anbindung. Die Gegend um Gare du Nord ist günstig und verkehrsgünstig, nachts aber unruhig.
Wie kommt man vom Flughafen ins Zentrum?
Von Charles de Gaulle bringt dich die RER B in gut 30 bis 50 Minuten ins Zentrum, alternativ fahren Flughafenbusse wie der Roissybus zur Opéra oder Le Bus Direct. Die schnellere Bahnlinie CDG Express zum Gare de l'Est ist noch im Bau. Von Orly fährst du mit dem Orlyval zur RER B oder mit der neuen Métro-Linie 14 direkt in die Stadt. Taxis haben feste Pauschalpreise ins linke oder rechte Seineufer.
Ist Paris teuer?
Ja, vor allem bei Hotels und in touristischen Lagen. Sparen kannst du beim Essen mit dem Mittagsmenü, dem Kaffee an der Theke und Picknicks vom Markt, beim Verkehr mit dem Navigo-Pass und bei der Kultur mit dem freien Eintritt vieler städtischer Museen sowie für unter 26-jährige EU-Bürger in den Nationalmuseen.
Wann ist die beste Reisezeit für Paris?
Das Frühjahr von April bis Juni und der Frühherbst im September und Oktober: mild, blühende oder sich färbende Parks und weniger Andrang. Juli und August sind warm und wegen der Sommerferien der Pariser entspannt, aber an den Attraktionen voll. Dezember reizt mit festlicher Beleuchtung.
Ist Notre-Dame nach dem Brand wieder geöffnet?
Ja. Nach dem Brand von 2019 und einer umfassenden Restaurierung ist die Kathedrale seit Dezember 2024 wieder für Besucher zugänglich. Der Eintritt in den Innenraum ist kostenlos, in der Saison solltest du aber vorab online ein Zeitfenster reservieren, um die lange Schlange auf dem Vorplatz zu umgehen.
Lohnt sich Paris mit Kindern?
Ja, sehr. Disneyland Paris liegt vierzig Minuten mit der RER A entfernt, dazu gibt es die Cité des Sciences, den Zoo im Jardin des Plantes, Bootsfahrten auf der Seine und Parks wie den Jardin du Luxembourg mit Segelbooten und Ponys. Kurze Wege, Crêpes an jeder Ecke und die Métro machen die Stadt familientauglich.
Wie sicher ist Paris für Reisende?
Grundsätzlich sicher, aber Taschendiebstahl ist verbreitet – besonders in der Métro, an Eiffelturm, Louvre und Montmartre. Trag Wertsachen körpernah, meide Trickbetrüger mit Freundschaftsbändchen oder Straßenwürfelspielen am Fuß von Sacré-Cœur und sei an vollen Touristenorten und in überfüllten Bahnen aufmerksam. Nachts sind die Bahnhofsviertel unruhiger.
Braucht man in Paris ein Auto?
Nein, im Gegenteil. Das dichte Métro- und RER-Netz, kurze Fußwege und Leihräder machen ein Auto in der Stadt zur Last – Parken ist teuer und der Verkehr zäh. Auch die Schlösser der Île-de-France und Disneyland erreichst du bequem mit der Bahn. Sinnvoll wird ein Mietwagen erst, wenn du danach weiter aufs Land reist.
Wie viel Trinkgeld gibt man in Paris?
Wenig bis keines ist Pflicht: Das Trinkgeld ist per Gesetz im Preis enthalten, ausgewiesen als service compris. Ein aufgerundeter Betrag oder ein bis zwei Euro pro Person im Restaurant sind eine freundliche Geste, aber keine Erwartung wie in den USA. An der Theke und im Café ist es üblich, das Kleingeld liegen zu lassen.
Paris & Île-de-FranceZwischen dem Eisengeflecht des Eiffelturms, den Sälen des Louvre und den Treppengassen von Montmartre spannt sich die Stadt, an der Frankreich sich selbst gemessen hat.
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