Region · Frankreich

Korsika

Auf einer Insel von der Größe eines kleinen Landes stapeln sich weiße Kalkklippen, türkise Buchten und 2.000er-Grate übereinander.

6 Städte35 Sehenswürdigkeiten32 Hotels
Überblick

Deine Korsika auf einen Blick

Beste Reisezeit
Mai–Juni & September fürs Baden, Juni–September für den GR20
Anreise
Flughäfen Ajaccio, Bastia, Calvi & Figari; Fähren ab Nizza, Marseille, Toulon & Italien
Sprache
Französisch · Korsisch (Corsu) im Alltag lebendig
Vor Ort
Mietwagen fast unverzichtbar; kurvige Bergstraßen, Bahnlinie U Trinighellu zwischen Ajaccio, Corte, Bastia & Calvi
Wichtigster Tipp
Fähren und Sommerunterkünfte im Süden Monate im Voraus buchen
Währung & Sprache
Euro · Französisch (Korsisch im Alltag präsent)
Die Region

Was Korsika ausmacht

Korsika ist Frankreichs gebirgigste Insel und ein Kontinent im Kleinen: Im Süden fallen die Kalkfelsen von Bonifacio senkrecht ins Meer, an der Ostküste liegen die weißen Sandbögen von Palombaggia und Santa Giulia, und im Inneren schraubt sich der GR20 als schwerster Fernwanderweg Europas über Granitgrate bis auf über 2.600 Meter, vorbei am Monte Cinto (2.706 m, höchster Gipfel der Insel). In Ajaccio wachte Napoleon über seinen Golf, in Calvi und Bastia thronen genuesische Zitadellen über den Häfen, und Corte hütet als alte Rebellenhauptstadt das Herz des Gebirges. Dazu die Réserve von Scandola, die roten Porphyrklippen der Calanche de Piana, das duftende Macchia-Buschland und eine Küche aus Kastanienmehl, Brocciu-Käse und halbwild lebenden Schweinen – Korsika bereist man langsam, auf engen Serpentinen von Küste zu Gipfel.

Reiseführer

Korsika von A bis Z

Aktualisiert Juli 2026

Kaum ist die Fähre aus dem Hafen von Bastia heraus, riecht man Korsika schon, bevor man es richtig sieht — ein harziger, kräuteriger Duft von Zistrose und Myrte, den der Wind vom Macchia-Buschland über das Wasser trägt. Napoleon behauptete, er hätte seine Insel mit verbundenen Augen an diesem Geruch erkannt. Dann schieben sich die Berge aus dem Dunst, grau und zerklüftet, mit Schneeresten in den Rinnen bis in den Juni – und man begreift auf einen Blick, dass diese Insel kein Strandanhängsel ist, sondern ein Gebirge, das zufällig im Meer steht.

Sehenswürdigkeiten

Die schönsten Sehenswürdigkeiten auf Korsika

Korsika verteilt seine Höhepunkte über die ganze Insel – die Kunst besteht darin, nicht alles an einem Urlaub abhaken zu wollen.

Bonifacio im äußersten Süden ist der Ort, an dem die meisten hängenbleiben: Die mittelalterliche Haute-Ville sitzt auf einem schmalen Kalkgrat, unter dem das Meer die weiße Klippe seit Jahrtausenden untergräbt, sodass einzelne Häuser buchstäblich über dem Abgrund stehen. Steig die 187 in den Fels gehauenen Stufen des Escalier du Roi d'Aragon hinunter, aber unterschätze den Rückweg bei Hitze nicht. Den besten Blick auf die berühmte Kulisse hast du ohnehin vom Wasser: Ausflugsboote fahren vom Hafen unter die Klippen, in die Meeresgrotten und hinaus zum Grain de Sable, jenem abgebrochenen Felsturm, der einsam vor der Steilküste steht.

Weiter nördlich, zwischen Porto und Piana, leuchten die Calanche de Piana – bizarre Felsnadeln und -bögen aus rotem Porphyr, die bei tiefstehender Sonne glühen, als seien sie von innen beleuchtet. Sie gehören zusammen mit dem Golf von Porto und der Réserve naturelle de Scandola zum UNESCO-Welterbe. Scandola selbst, eine unbewohnte Halbinsel aus rötlichem Vulkangestein mit Fischadlern und glasklaren Buchten, erreichst du nur per Boot – Touren starten in Porto, Calvi oder Ajaccio. Fahr die schmale D81 durch die Calanche früh am Morgen oder gegen Abend, tagsüber stauen sich die Mietwagen an den engsten Stellen.

Im Landesinneren lohnt Corte den Umweg: Die Bergstadt mit ihrer auf einem Felszahn thronenden Zitadelle war unter Pasquale Paoli im 18. Jahrhundert die Hauptstadt der kurzlebigen unabhängigen Republik Korsika und ist bis heute das intellektuelle Herz der Insel – hier steht die einzige Universität. Von Corte aus öffnen sich die Gorges de la Restonica und das Tavignano-Tal, wo Wanderwege zu Gletscherseen wie dem Lac de Melo führen. Wer nur Küste sieht, verpasst genau die Landschaft, die Korsika von jeder anderen Mittelmeerinsel unterscheidet.

Rechne die Wege großzügig: Korsika hat keine durchgehenden Autobahnen, und die kurvigen D-Straßen über die Pässe sind spektakulär, aber langsam. Für 60 Kilometer über Land brauchst du hier schnell zwei Stunden, mit Wohnmobil oder Bus noch mehr. Plane deshalb pro Tag nur ein größeres Ziel und quartiere dich lieber in zwei oder drei Regionen nacheinander ein, statt jeden Morgen quer über die Insel zu fahren – der Süden um Porto-Vecchio, der Nordwesten um Calvi und der Norden um Bastia sind je eine eigene Basis wert.

Sehenswürdigkeiten in Korsika

Alle 35 Sehenswürdigkeiten
Bonifacio & der Süden

Bonifacio und die Klippen im äußersten Süden

Vom Aussichtspunkt am Leuchtturm von Pertusato blickst du über die Straße von Bonifacio bis hinüber nach Sardinien, das an klaren Tagen zum Greifen nah wirkt.

Bonifacio und die Klippen im äußersten Süden
Bonifacio & der Süden

Bonifacio ist die südlichste Stadt Korsikas und liegt näher an Sardinien als am Rest der eigenen Insel – nur zwölf Kilometer misst die windige Meerenge, die Straße von Bonifacio, hinter der die sardische Küste aufragt. Der geschützte Hafen liegt in einem schmalen, fjordartigen Einschnitt; oben auf dem Kalkgrat drängt sich die von Genuesen befestigte Haute-Ville mit engen Gassen, der Kirche Sainte-Marie-Majeure und Aussichtsterrassen, unter denen es senkrecht 60, 70 Meter hinabgeht. Park unbedingt außerhalb auf den ausgeschilderten Parkplätzen und geh zu Fuß hinauf – in der Altstadt selbst ist es eng, teuer und im Sommer verstopft.

Das eindrücklichste Erlebnis ist die Bootstour entlang der Klippen. In einer knappen Stunde fährst du unter die überhängende Stadt, in die Grotte du Sdragonato mit ihrem Loch in der Decke, das die Form Korsikas nachzeichnet, und hinaus zu den Kalksäulen und Höhlen der Steilküste. Boote gehen den ganzen Tag vom Hafen, in der Hauptsaison am besten vormittags, wenn die See ruhiger ist und das Licht die weiße Wand noch nicht flach macht. Für den Escalier du Roi d'Aragon, die 187 steilen Stufen die Klippe hinab, nimm feste Schuhe und plane Zeit für den Aufstieg zurück ein.

Rund um Bonifacio liegen einige der schönsten Badeplätze des Südens: Der weite Sandbogen von Plage de la Rondinara in einer fast kreisrunden Bucht gilt vielen als der schönste Strand der Insel, und weiter nördlich beginnt bei Porto-Vecchio das Reich von Palombaggia und Santa Giulia. Als Ausgangsbasis für den ganzen Süden ist Porto-Vecchio praktischer als Bonifacio selbst – mehr Unterkünfte, mehr Strände in Reichweite und der Flughafen Figari nur eine halbe Stunde entfernt. Bonifacio besuchst du von dort aus als Tagesziel, am besten nicht in der Mittagshitze.

Ajaccio & Napoleon

Ajaccio, Napoleons Geburtsstadt am Golf

Auf der Place Foch, unter Palmen und dem steinernen Napoleon, riecht der Morgenmarkt nach Charcuterie, Käse und Zitrusfrüchten – und die halbe Stadt scheint sich hier zum Espresso zu treffen.

Ajaccio ist die größte Stadt der Insel und die Hauptstadt der Region Korsika, und sie lebt von einem Sohn: Napoleon Bonaparte kam hier 1769 zur Welt. Das Casa Bonaparte, das Geburtshaus der Familie in der Altstadt, ist heute ein Nationalmuseum, in dem du durch die originalen Wohnräume gehst; ein paar Straßen weiter zeigt das Musée Fesch, gestiftet von Napoleons Onkel Kardinal Fesch, eine der bedeutendsten Sammlungen italienischer Malerei außerhalb des Louvre – mit Werken von Botticelli, Tizian und Bellini. Zwischen Kathedrale, in der Napoleon getauft wurde, und dem Standbild auf der Place Foch lässt sich die Napoleon-Spur in einem entspannten Vormittag ablaufen.

Der eigentliche Reiz liegt aber am Wasser. Der Golf von Ajaccio öffnet sich weit nach Westen, und die Uferpromenade mit ihren Palmen zieht sich vom alten Hafen bis zu den Stadtstränden. Nachmittags legen Boote zu den Îles Sanguinaires ab, den 'Blutinseln' am Ende der Halbinsel, deren rötliches Gestein sich im Abendlicht tief rot färbt – die Fahrt zum Sonnenuntergang ist ein Ajaccio-Klassiker. Wer lieber selbst fährt, folgt der Route des Sanguinaires zum Aussichtspunkt an der Pointe de la Parata mit ihrem genuesischen Wachturm.

Als Basis eignet sich Ajaccio gut für den Westen und die Mitte der Insel: Von hier fährst du nach Norden in den Golf von Porto mit den Calanche de Piana, nach Osten über die Berge nach Corte oder südlich Richtung Propriano und den Weinbergen des Sartenais. Der Flughafen Napoléon Bonaparte liegt nur wenige Kilometer außerhalb, und im Hafen legen die Fähren vom Festland an. Für Genießer lohnt der Wochenmarkt an der Place Foch am Morgen – hier deckst du dich mit Lonzu, Coppa, Brocciu und korsischem Honig für das Picknick am Strand ein.

Calvi, Bastia & Balagne

Der Norden Korsikas rund um Calvi und Bastia

Von der Zitadelle in Calvi reicht der Blick über einen sechs Kilometer langen Strand und einen dunklen Pinienwald bis zu den Schneegipfeln, die selbst im Frühsommer noch weiß sind.

Calvi im Nordwesten ist der schönste der genuesischen Häfen: Über der weiten Bucht thront eine mächtige Zitadelle, in deren Mauern die Stadt bis heute behauptet, Christoph Kolumbus sei hier geboren. Unterhalb zieht sich ein langer, feiner Sandstrand am Pinienwald entlang, und in den Bars am Quai Landry sitzt man abends über den Yachten. Calvi ist Ausgangspunkt für die Balagne, das hügelige Hinterland mit alten Dörfern wie Sant'Antonino – einem der ältesten Orte der Insel, das sich spiralförmig um einen Felskegel windet – und dem Künstlerdorf Pigna mit seinen Werkstätten und Konzerten korsischer Polyphonie.

Von Calvi nach L'Île-Rousse fährt im Sommer der Tramway de la Balagne, eine kleine Küstenbahn, die an einsamen Buchten hält, die man mit dem Auto kaum erreicht – ein entspannter Weg, das Meer ohne Parkplatzsuche zu genießen. L'Île-Rousse selbst, von Pasquale Paoli als Gegenhafen zum damals genuesischen Calvi gegründet, hat einen belebten überdachten Markt und rötliche Felsinseln vor dem Strand, die der Stadt ihren Namen gaben.

Bastia im Nordosten ist das wirtschaftliche Zentrum und der größte Fährhafen der Insel, oft übersehen, aber mit einem der stimmungsvollsten Altstadtkerne: Der alte Hafen Vieux-Port liegt in einem Halbrund hoher, verwitterter Genueser Häuser, dahinter steigt die Zitadelle von Terra Nova an, und die riesige Place Saint-Nicolas öffnet sich zum Meer. Von Bastia aus erschließt sich das Cap Corse, die schmale Berghalbinsel im Norden – eine Panoramastraße windet sich an Genueser Türmen, Fischerdörfern und den Weinbergen des Muscat du Cap Corse vorbei einmal um die 'Insel auf der Insel'.

Zwischen Bastia und Saint-Florent liegt das Weinland von Patrimonio, die erste kontrollierte Herkunftsbezeichnung Korsikas, und dahinter das Désert des Agriates – kein echtes Wüstenland, sondern eine unbewohnte, karge Macchia-Landschaft, an deren Küste die vielleicht schönsten Strände der Insel liegen: Saleccia und Lotu, weißer Sand vor türkisem Wasser, erreichbar nur zu Fuß, per Geländewagen-Shuttle oder mit dem Boot von Saint-Florent. Genau diese Unzugänglichkeit hat sie vor der Bebauung bewahrt.

Strände

Die schönsten Strände auf Korsika

An der Plage de Palombaggia stehen die Schirmpinien bis fast ans Wasser, rote Granitblöcke gliedern den weißen Sand, und das Flachwasser leuchtet in drei Blautönen übereinander.

Die schönsten Strände auf Korsika
Strände

Die berühmtesten Strände liegen im Südosten rund um Porto-Vecchio. Palombaggia ist der Klassiker: ein langer Bogen aus hellem Sand, gesäumt von Pinien und rötlichen Granitfelsen, mit türkisem, flach abfallendem Wasser – ideal auch für Familien. Gleich dahinter liegen Santa Giulia in einer fast geschlossenen Lagune und, weiter südlich Richtung Bonifacio, die runde Bucht von Rondinara. Komm früh, denn Parkplätze und Sonnenschirme sind an heißen Julitagen schnell vergeben, und die Zufahrten sind schmal. Im Juni und September hast du dieselben Strände bei angenehmen 23 bis 25 Grad Wassertemperatur deutlich entspannter.

Der Norden kontert mit wilderer Kulisse. Im Désert des Agriates zwischen Saint-Florent und L'Île-Rousse liegen Saleccia und Lotu – zwei der unberührtesten Strände des Mittelmeers, ohne Straße, ohne Bebauung, nur über einen Wanderweg, per Geländewagen-Piste oder mit dem Ausflugsboot ab Saint-Florent zu erreichen. Der Aufwand hält die Massen fern; wer hierher kommt, hat oft nur die Kühe im Rücken und weißen Sand vor sich. Nimm Wasser und Schatten mit, es gibt kaum Infrastruktur.

Auch abseits der Ikonen wird man fündig: Der Stadtstrand von Calvi mit seinem Pinienwald, die geschützte Bucht von Saint-Florent, die Kieselbuchten am Golf von Porto und die langen Sandstrände der flachen Ostküste zwischen Aléria und Solenzara. Grundsätzlich gilt: Der Osten und Süden liefern Sand und Lagunen, der zerklüftete Westen eher Fels und tiefe Buchten. Am schönsten sind fast alle Strände in den Randmonaten, wenn das Wasser noch warm, die Insel aber wieder leer ist.

GR20 & Wandern

GR20 und Wandern im Inselgebirge

Auf über 2.000 Metern, zwischen Granitblöcken und dem letzten Schnee, wird aus dem Mittelmeerurlaub plötzlich Hochgebirge – der Wind pfeift, und weit unten liegt das Meer als schmaler blauer Streifen.

Der GR20 gilt als schwerster Fernwanderweg Europas: rund 180 Kilometer quer über den granitenen Gebirgskamm, von Calenzana in der Balagne im Norden bis Conca im Süden, mit etwa 16 Etappen und weit über 10.000 Höhenmetern im Auf und Ab. Der Weg führt über Geröllfelder, Kletterpassagen mit Ketten und ausgesetzte Grate, vorbei am Monte Cinto, mit 2.706 Metern der höchste Gipfel der Insel. Übernachtet wird in einfachen Refuges des Parc naturel régional de Corse; Plätze und Verpflegung sind knapp und sollten vorab reserviert werden. Die Saison reicht grob von Juni bis September – vorher liegt auf den Pässen noch Schnee, der Steigeisen und Erfahrung verlangt.

Man muss den GR20 aber nicht komplett gehen, um seine Landschaft zu erleben. Die nördliche Hälfte gilt als anspruchsvoller und spektakulärer, und einzelne Tagesetappen lassen sich als Tageswanderungen laufen – etwa rund um das Refuge de Tighjettu oder auf der Etappe, die früher durch den Cirque de la Solitude führte – jenen berüchtigten Ketten- und Leiterabstieg, der nach der Katastrophe von 2015 aus dem GR20 herausgenommen und durch eine neue Variante über die Flanken des Monte Cinto ersetzt wurde. Wer den Fernwanderweg nur kosten will, steigt für eine Etappe ein und wieder aus, statt sich zwei Wochen zu quälen.

Für alle, die es gemütlicher mögen, hat Korsika ein dichtes Netz einfacherer Wege. Von Corte aus führen die Gorges de la Restonica in wenigen Stunden zu den Gletscherseen Lac de Melo und Lac de Capitello. Der Mare a Mare und die Mare e Monti sind mittelschwere Weitwanderwege, die Küste und Berge auf niedrigerem Niveau verbinden. Und für einen kurzen Ausflug reichen die Aiguilles de Bavella, die gezackten Nadeln über dem Col de Bavella, wo ein markierter Weg in einer Runde zum Trou de la Bombe führt – Hochgebirgskulisse ohne Hochgebirgsrisiko.

Egal welche Länge: Nimm die Berge ernst. Das Wetter schlägt im Inselgebirge schnell um, nachmittags bilden sich Gewitter, und die Sonne ist auf dem hellen Granit gnadenlos. Feste Bergschuhe, genug Wasser, Sonnenschutz und eine Regenjacke gehören selbst auf kurze Touren in den Rucksack. Wer den GR20 plant, sollte bergerfahren und trittsicher sein – dies ist kein Spazierweg mit Aussicht, sondern eine ernsthafte alpine Unternehmung mitten im Mittelmeer.

Aktivitäten & Touren in Korsika

Alle 17 Aktivitäten
Rundreise

Korsika-Rundreise in ein bis zwei Wochen

Die klassische Inselrunde führt einmal am Rand entlang – doch die schönsten Kilometer liegen dort, wo die Straße von der Küste ins Gebirge abbiegt.

Für eine erste Runde plane mindestens zehn Tage, besser zwei Wochen, denn die Fahrzeiten fressen mehr Zeit, als die Karte vermuten lässt. Eine bewährte Route beginnt in Bastia im Norden: von dort über das Cap Corse und die Weinberge von Patrimonio nach Saint-Florent und in die Balagne mit Calvi und L'Île-Rousse. Weiter geht es durch die Berge oder entlang der Westküste in den Golf von Porto mit Scandola und den Calanche de Piana, dann nach Ajaccio. Von der Hauptstadt südlich über Propriano und Sartène nach Bonifacio und Porto-Vecchio – und über das Bergstädtchen Corte quer durchs Inselherz zurück nach Bastia.

Wechsle nicht jede Nacht die Unterkunft. Zwei bis drei Standquartiere reichen für die ganze Insel: eines im Norden für Cap Corse, Bastia und die Balagne, eines im Westen für Ajaccio und den Golf von Porto, eines im Süden für Bonifacio, Porto-Vecchio und die Strände. Von jedem aus fährst du sternförmig zu Tageszielen, packst nur zweimal um und sitzt abends wieder auf derselben Terrasse. Gerade auf den engen Serpentinen ist das der Unterschied zwischen Reise und Dauerumzug.

Kürzt du auf eine Woche, entscheide dich für eine Inselhälfte statt für die ganze Runde. Der Süden lässt sich gut ab Figari oder Porto-Vecchio erkunden – Bonifacio, die Strände, ein Ausflug nach Bavella und ins Alta Rocca. Der Norden ab Bastia oder Calvi verbindet Cap Corse, Balagne, das Désert des Agriates und die Bergwelt um Corte. Beides ist in sieben Tagen entspannt machbar, die ganze Insel in einer Woche nicht – dann verbringst du den Urlaub im Auto.

Ein Wort zur Fährlogistik als Rahmen der Route: Weil die Überfahrt aufs Festland gebucht werden muss, legst du An- und Abreisehafen früh fest – etwa Ankunft in Bastia, Rückfahrt ab Ajaccio, damit du die Insel nicht doppelt durchqueren musst. Wer mit dem eigenen Wagen kommt, reserviert die Fähre samt Auto Monate im Voraus, denn die Sommertermine sind früh ausgebucht und die Preise steigen mit der Auslastung.

zoomen mit KlickSehenswürdigkeitenErlebnisse
Unterkünfte

Ferienhaus, Hotel oder Camping für den Korsika-Urlaub

Abends, wenn die Hitze aus den Granitmauern des Ferienhauses weicht und die Zikaden im Olivenhain langsam verstummen, versteht man, warum viele Korsika Jahr für Jahr wiederkommen.

Das Ferienhaus oder die Ferienwohnung ist die beliebteste Wahl, besonders für Familien und längere Aufenthalte. Du brauchst dafür zwingend ein Auto, denn die schönsten Häuser liegen in den Hügeln über der Küste oder in den Dörfern des Hinterlands, und viele vermieten in festen Wochenrhythmen von Samstag bis Samstag. Für Juli und August solltest du früh im Jahr buchen – die guten Objekte im Süden und in der Balagne sind oft schon im Winter vergeben. Lies die Lagebeschreibung genau: 'Meerblick' kann eine halbe Autostunde vom Strand bedeuten, und der letzte Kilometer ist manchmal Schotterpiste.

Hotels konzentrieren sich auf die Städte und die großen Badeorte – Ajaccio, Calvi, Porto-Vecchio, Bastia und Saint-Florent haben die größte Auswahl, von einfachen Stadthotels bis zu Strandresorts. In den Zitadellenstädten wohnst du am schönsten in der Altstadt, wo du abends zu Fuß zum Essen gehst und dir Parkplatzsorgen sparst. Korsika ist allerdings kein Billigziel: Die Insellage treibt die Preise, und in der Hochsaison zahlst du für Mittelklasse spürbar mehr als auf dem Festland.

Camping hat auf Korsika Tradition und reicht vom einfachen Naturplatz unter Korkeichen bis zum Ferienpark mit Pool, Bungalows und Restaurant direkt am Strand. Besonders die Ostküste zwischen Aléria und Solenzara und die Gegend um Porto-Vecchio sind gut ausgestattet. Wildcampen ist verboten und wird an der Küste kontrolliert. Wer ohne eigenes Zelt anreist, mietet ein Mobilheim oder ein möbliertes Safarizelt – der Glamping-Trend hat auch hier viele Plätze erreicht, mit richtigen Betten zwischen Pinien und Macchia.

Die ehrlichste Empfehlung ist die Kombination: ein Standquartier pro Inselregion, gemischt aus Stadthotel für die Kultur und Ferienhaus oder Campingplatz für die Strandtage. So sparst du dir das tägliche Umziehen, hast die Museen und Abendstunden der Städte ohne Autostress und danach die Langsamkeit am Pool oder in der Bucht, für die du eigentlich gekommen bist. Buche früh, denn das Angebot ist auf einer Insel schlicht begrenzt.

Hotels in Korsika

Alle 32 Hotels

Ferienhäuser & Villen mit Pool

Die beliebteste Wahl in der Region — privates Ferienhaus oder Villa mit Pool, oft mitten in den Weinbergen.

Partnerangebote in Kürze

Agriturismi & Weingüter

Urlaub auf dem Land: übernachten auf einem Weingut oder Bauernhof, mit Wein und Öl aus eigener Ernte.

Partnerangebote in Kürze
Essen & Trinken

Essen und Trinken auf Korsika

In der Bergtrattoria kommt die Charcuterie-Platte ungefragt zuerst — dünne Scheiben Lonzu, Coppa und der kräftige Figatellu, dazu ein Stück frischer Brocciu und ein Glas Wein aus dem Nachbardorf.

Korsikas Küche ist herzhaft und bergig, keine leichte Mittelmeerkost. Ihr Rückgrat ist die Charcuterie von halbwild in den Kastanienwäldern lebenden Schweinen: Lonzu (Filet), Coppa (Nacken), Prisuttu (luftgetrockneter Schinken) und der geräucherte Figatellu, eine Leberwurst, die man im Winter frisch grillt. Dazu kommt Brocciu, der frische Frischkäse aus Schaf- oder Ziegenmolke, der in fast jedem korsischen Gericht steckt – von der Vorspeise bis zum Dessert. Achte beim Kauf auf echte korsische Herkunft; viele billige Aufschnitt-Platten in Touristenorten stammen vom Festland.

Die Kastanie ist das zweite Grundnahrungsmittel der Insel. Aus dem Mehl der Castagniccia-Wälder werden Polenta, Kuchen und das dunkle Kastanienbier Pietra gebraut, das man in fast jeder Bar findet. Als Dessert probierst du den Fiadone, einen luftigen Käsekuchen aus Brocciu mit Zitrone und einem Schuss Eau-de-vie, oder die harten Canistrelli-Kekse, die es in Varianten mit Anis, Zitrone oder Wein gibt. Herzhaft geht es weiter mit Civet de sanglier, einem kräftigen Wildschweinragout, das im Herbst und Winter auf die Karten kommt.

Beim Wein lohnt es sich, über den Hauswein hinauszugehen. Patrimonio nahe Saint-Florent war 1968 die erste AOC der Insel und keltert kräftige Rote aus der Rebsorte Nielluccio – dem korsischen Namen des toskanischen Sangiovese. Rund um Ajaccio steht der Sciaccarellu für elegantere, würzige Rote, und am Cap Corse reift der süße Muscat du Cap Corse als Dessertwein. Viele Weingüter bieten Verkostungen an, oft mit Direktverkauf ab Hof – ruf vorher an, dann nimmt sich jemand Zeit.

Ein praktischer Tipp fürs Selbstversorgen: Die Wochenmärkte in Ajaccio, Bastia, Calvi und Porto-Vecchio sind die beste Adresse für Charcuterie, Käse, Honig, Öl und Zitrusfrüchte – etwa die geschützte Clémentine de Corse, die im Winter reif wird. Kauf dort ein für ein Picknick am Strand oder in den Bergen, statt in teuren Strandrestaurants zu essen. Und reservier abends in den beliebten Orten der Hochsaison, gerade in Bonifacio und Porto-Vecchio ist ohne Tisch oft nichts zu machen.

Restaurants in Korsika

Alle 29 Restaurants
Anreise & Mobilität

Anreise nach Korsika und Mobilität vor Ort

Ob Fährdeck oder Flugzeugkabine — die Anreise nach Korsika entscheidet vor allem eine Frage, nämlich ob du das eigene Auto dabeihaben willst.

Mit dem Flugzeug bist du am schnellsten da: Korsika hat vier Flughäfen – Ajaccio (AJA) und Bastia (BIA) als die größten, dazu Calvi (CLY) im Nordwesten und Figari (FSC) im Süden nahe Bonifacio und Porto-Vecchio. Aus dem deutschsprachigen Raum gibt es vor allem in der Sommersaison Direkt- und Charterverbindungen, sonst fliegst du über Paris, Nizza oder Marseille. Wähle den Flughafen nach deiner Region: Figari für den Süden, Calvi oder Bastia für den Norden, Ajaccio für den Westen – das spart die erste lange Inselfahrt.

Die Fähre ist die Wahl für alle, die mit eigenem Auto oder Wohnmobil kommen. Vom französischen Festland setzen Gesellschaften wie Corsica Ferries, Corsica Linea und La Méridionale von Nizza, Marseille und Toulon nach Ajaccio, Bastia, L'Île-Rousse, Calvi und Porto-Vecchio über; aus Italien fährst du besonders günstig ab Livorno, Savona oder Genua nach Bastia. Die Überfahrt dauert je nach Route und Schiff zwischen wenigen Stunden (Italien) und einer Nachtfahrt (Marseille). Buche Auto und Kabine für Juli und August früh – die Sommertermine sind begehrt und werden teuer.

Vor Ort führt an einem eigenen Fahrzeug fast kein Weg vorbei, wenn du mehr als eine Stadt sehen willst. Ein Mietwagen ab den Flughäfen ist im Sommer knapp und teuer, also reservier früh und nimm eine kleine Klasse – auf den engen Serpentinen und in den Dörfern ist klein ein echter Vorteil. Rechne mit langsamen Etappen: Korsika hat kaum Schnellstraßen, und über die Pässe brauchst du für kurze Distanzen viel Zeit. Fahr defensiv, denn Gegenverkehr in Haarnadelkurven, freilaufende Schweine und Kühe gehören zum Inselalltag.

Ohne Auto ist eine reine Küsten- und Städtereise dennoch möglich. Die schmalspurige Bahn der Chemins de fer de la Corse, von den Korsen liebevoll 'U Trinichellu' genannt, verbindet Bastia und Ajaccio in gut vier Stunden über Corte quer durchs Gebirge – eine der schönsten Bahnstrecken des Mittelmeers – und zweigt bei Ponte Leccia nach Calvi ab. Im Sommer fährt zusätzlich der Tramway de la Balagne die Küste zwischen Calvi und L'Île-Rousse ab. Busse verbinden die größeren Orte, fahren aber selten und nach Fahrplänen, die dich zu einem entspannten Reisetempo zwingen.

Mietwagen

Die schönsten Orte liegen abseits von Bahn und Bus — mit dem Mietwagen bist du flexibel.

Partnerangebote in Kürze
Städte & Basisorte

Die schönsten Städte in Korsika – und welche Basis zu dir passt

AjaccioAjaccioDie Inselhauptstadt am weiten Golf ist Napoleons Geburtsstadt: Casa Bonaparte, das Musée Fesch mit italienischer Malerei und abends die Bootsfahrt zu den Îles Sanguinaires. Ein guter Ausgangspunkt für den Westen der Insel.Ideal für: Napoleon & Golfstadt1–2 TageBonifacioBonifacioDie Altstadt klebt auf einer senkrechten Kalkklippe über dem Meer, nur zwölf Kilometer von Sardinien. Steig den Escalier du Roi d'Aragon hinab und fahr mit dem Boot unter die Klippen zu den Grotten – Korsikas spektakulärste Kulisse.Ideal für: Klippen & Südspitze1 TagCalviCalviGenuesische Zitadelle über einer weiten Bucht, langer Pinienstrand und Tor zur Balagne mit ihren Bergdörfern. Die Stadt beansprucht, Geburtsort des Kolumbus zu sein, und blickt über das Meer zu den Schneegipfeln des Monte Cinto.Ideal für: Zitadelle & Balagne1–2 TageBastiaBastiaDer größte Fährhafen der Insel und oft übersehen: Der Vieux-Port liegt in einem Halbrund hoher Genueser Häuser, dahinter steigt die Zitadelle an. Von hier startet die Panoramarunde ums Cap Corse und die Fahrt nach Patrimonio.Ideal für: Hafen & Cap Corse1 TagPorto-VecchioPorto-VecchioDer beliebteste Badeort des Südens liegt über einem alten Salinenhafen und in Reichweite der Traumstrände Palombaggia, Santa Giulia und Rondinara. Praktische Basis für Bonifacio, Bavella und die ganze Südküste.Ideal für: Strände & Südbasis2–3 TageCorteCorteDie alte Rebellenhauptstadt im Inselherzen thront auf einem Felszahn und beherbergt Korsikas einzige Universität. Von hier führen die Gorges de la Restonica zu Gletscherseen – das ideale Tor ins Gebirge abseits der Küste.Ideal für: Berge & Geschichte1 Tag
Beste Reisezeit & Wetter

Beste Reisezeit für Korsika mit Wetter und Klima

Zwischen dem grünen Frühjahr und dem warmen Oktober liegt auf Korsika ein langes Fenster idealer Reisewochen – nur der Hochsommer verlangt eine gute Strategie.

Korsikas Klima ist an der Küste mediterran, im Gebirge dagegen alpin: milde, feuchte Winter am Meer, ein grünes und blühendes Frühjahr, heiße, trockene Sommer und ein langer, warmer Herbst. Während man an der Küste ab Juni badet, liegt auf den 2.000ern des GR20 bis in den Frühsommer Schnee. Die beste Reisezeit hängt vom Plan ab: Für Wandern und Städte sind Mai, Juni und September ideal, fürs Baden Juni bis September, für den GR20 der Hochsommer. Die Werte unten gelten für Ajaccio an der Küste; im Gebirge ist es deutlich kühler.

Jan14°6°Nebensaison, viele Betriebe zu
Feb14°6°kühl, ruhig, blühende Mimosen
Mär16°7°Macchia blüht, erste Wärme
Apr18°9°grün, gut zum Wandern
Mai22°12°blühende Insel, ideal
Jun26°16°warm, Badestart, ideal
Jul29°18°Hochsaison, heiß, voll
Aug29°19°sehr voll und teuer
Sep26°16°warmes Meer, ruhiger, ideal
Okt22°13°goldener Herbst, Baden möglich
Nov17°9°regenreich, still
Dez15°7°mild am Meer, Schnee im Berg

Beste Reisezeit · Balken = Tageshöchstwert

Die beste Reisezeit für Korsika sind Mai, Juni sowie September und Anfang Oktober: warm genug zum Baden, angenehm zum Wandern und ohne den Andrang und die Preise des Hochsommers. Der Juli und besonders der August sind heiß, voll und teuer, dazu erhöht die Trockenheit die Waldbrandgefahr. Wer den GR20 gehen will, ist dagegen genau im Hochsommer richtig, wenn die Pässe schneefrei und die Refuges geöffnet sind.

Gut zu wissen

Häufige Fragen zu Korsika

Wie viele Tage braucht man für Korsika?
Für die ganze Insel plane mindestens zehn Tage, besser zwei Wochen, weil die Fahrzeiten über die Bergstraßen viel Zeit kosten. Hast du nur eine Woche, konzentrier dich auf eine Inselhälfte – den Süden um Porto-Vecchio und Bonifacio oder den Norden um Calvi, Bastia und Corte.
Was ist die beste Reisezeit für Korsika?
Mai, Juni und September bis Anfang Oktober: warm genug zum Baden, gut zum Wandern und ohne den Andrang und die Preise des Hochsommers. Juli und August sind heiß, voll und teuer. Für den GR20 brauchst du dagegen den Hochsommer, wenn die Pässe schneefrei sind.
Braucht man auf Korsika ein Auto?
Für alles außerhalb der Städte praktisch ja: Die schönsten Buchten, Dörfer und Bergstraßen erreichst du nur mit dem Auto, Busse fahren selten. Eine reine Städte- und Küstenreise geht auch mit der Bahn BastiaCorteAjaccio und dem Balagne-Tram, aber die Insel erschließt sich am besten motorisiert.
Wie kommt man am besten nach Korsika?
Entweder per Flug zu einem der vier Flughäfen Ajaccio, Bastia, Calvi oder Figari, oder mit der Fähre ab Nizza, Marseille, Toulon oder ab Italien (Livorno, Savona, Genua). Die Fähre lohnt sich, wenn du das eigene Auto oder Wohnmobil mitnehmen willst – dann früh buchen.
Ist der GR20 für Anfänger geeignet?
Nein. Der GR20 gilt als schwerster Fernwanderweg Europas, mit Kletterpassagen, ausgesetzten Graten und über 10.000 Höhenmetern auf rund 180 Kilometern. Er verlangt Bergerfahrung, Trittsicherheit und gute Kondition. Einsteiger laufen besser einzelne Tagesetappen oder leichtere Wege wie die Restonica-Schlucht.
Welche Strände auf Korsika sind die schönsten?
Im Süden Palombaggia, Santa Giulia und Rondinara bei Porto-Vecchio mit weißem Sand und Pinien. Im Norden die abgelegenen Saleccia und Lotu im Désert des Agriates, nur zu Fuß, per Boot oder Geländewagen erreichbar. Der Osten liefert lange Sandstrände, der Westen tiefe Felsbuchten.
Wo liegt Bonifacio und was gibt es dort zu sehen?
Bonifacio liegt an der Südspitze Korsikas, nur zwölf Kilometer von Sardinien entfernt. Sehenswert sind die auf einer Kalkklippe thronende Altstadt, der Escalier du Roi d'Aragon mit 187 Stufen und die Bootstour unter die Klippen zu den Grotten. Park außerhalb und geh zu Fuß hinauf.
Warum ist Ajaccio mit Napoleon verbunden?
Napoleon Bonaparte wurde 1769 in Ajaccio geboren. Sein Geburtshaus, das Casa Bonaparte, ist heute ein Museum, in der Kathedrale wurde er getauft, und auf der Place Foch steht sein Standbild. Dazu zeigt das Musée Fesch eine der bedeutendsten Sammlungen italienischer Malerei Frankreichs.
Ist Korsika teuer?
Korsika liegt im oberen Mittelfeld: Die Insellage treibt vor allem im Sommer die Preise für Unterkünfte, Fähren und Restaurants. In der Nebensaison, mit Ferienhaus oder Campingplatz und Selbstverpflegung vom Markt lässt sich das Budget aber deutlich drücken. Am teuersten sind Juli und August.
Kann man Korsika mit dem Zug bereisen?
Teilweise: Die schmalspurige Bahn der Chemins de fer de la Corse verbindet Bastia und Ajaccio in gut vier Stunden über Corte quer durchs Gebirge, mit Abzweig nach Calvi. Im Sommer fährt der Tramway de la Balagne zwischen Calvi und L'Île-Rousse. Den Süden und die abgelegenen Buchten erreichst du so aber nicht.
Wie warm ist das Meer auf Korsika?
Von Juni bis September ist das Wasser mit rund 22 bis 25 Grad angenehm warm, im August am wärmsten. Im Mai ist es mit etwa 18 Grad noch frisch, im Oktober oft noch bis 20 Grad badbar. Die geschützten flachen Buchten der Ostküste erwärmen sich schneller als der tiefe Westen.
Ist Korsika für Familien mit Kindern geeignet?
Ja, besonders der Süden: Die flach abfallenden Sandstrände von Palombaggia und Santa Giulia sind ideal für kleine Kinder, viele Campingplätze und Ferienparks sind auf Familien eingestellt. Plane wegen der langen Fahrzeiten pro Tag nur ein Ziel und halte die Etappen auf den Serpentinen kurz.
KorsikaAuf einer Insel von der Größe eines kleinen Landes stapeln sich weiße Kalkklippen, türkise Buchten und 2.000er-Grate übereinander.
Reise buchen

Deine Korsika-Reise buchen

Ferienhäuser & Villen mit Pool

Die beliebteste Wahl in der Region — privates Ferienhaus oder Villa mit Pool, oft mitten in den Weinbergen.

Partnerangebote in Kürze

Hotels

Vom Boutique-Hotel in der Altstadt bis zum Landhaus im Grünen.

Hotels ansehen32 in Korsika

Touren & Tickets

Museen, Wahrzeichen und Weinproben — Tickets und geführte Touren, oft ohne Anstehen.

Anzeige · Buchung über Partner. Preise & Verfügbarkeit beim Anbieter.

Reiseplaner · bald

Deine perfekte Reise – in Minuten geplant.

Sag uns, wohin und wie lange – der travelperfect Reiseplaner stellt dir Route, Highlights und Programm passend zusammen.

Reise planen
  • KI-Copilot
  • Route
  • Highlights
  • Crew
  • Budget
Reise buchen