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Basilica di Sant'Antonio
Grabkirche des Heiligen mit Donatellos Bronzealtar, Reliquienkapelle und orientalisch anmutenden Kuppeln – Eintritt frei, angemessene Kleidung erwünscht.
◆ STADTVIERTEL · PADUA
Im Süden der Altstadt liegt das Padua der Pilger und Flaneure: die vielkuppelige Basilica di Sant'Antonio mit Donatellos Reiterstandbild davor, der weite Prato della Valle mit Wassergraben und 78 Statuen und gleich daneben der Orto Botanico von 1545. Ein Viertel mit Devotionalienläden, Klosterhöfen und viel Himmel – ruhiger als das Zentrum, aber nie verschlafen.

Als Antonius von Padua 1231 starb, begann die Stadt fast sofort mit dem Bau einer Grabkirche – entstanden ist über die Jahrhunderte ein erstaunlicher Mischbau aus romanischen, gotischen und byzantinischen Formen, dessen Kuppeln und Türmchen eher an den Orient erinnern als an Venetien. Innen liegen das Grab des Heiligen, die Reliquienkapelle und Donatellos bronzener Hochaltar; draußen auf der Piazza steht mit dem Gattamelata (1453) das erste große Reiterstandbild der Renaissance, ebenfalls von Donatello.
Wenige Schritte südwestlich öffnet sich der Prato della Valle, mit rund 90.000 Quadratmetern einer der größten Stadtplätze Europas: eine grüne Insel, umgeben von einem Wassergraben, auf dessen beiden Ufern 78 Statuen berühmter Paduaner und Wahlverwandter stehen – von Antenor bis Galilei. Samstags umrundet ihn ein großer Markt, sonst gehört er Joggern, Familien und Studenten mit Gelato.
Zwischen Basilika und Prato liegt der Orto Botanico, 1545 als Heilkräutergarten der Universität angelegt und der älteste botanische Garten der Welt an seinem Originalstandort – UNESCO-Welterbe seit 1997. Sein ältester Bewohner ist die ‚Goethe-Palme' von 1585, die der Dichter 1786 beschrieb; die modernen Gewächshäuser des Giardino della Biodiversità spannen den Bogen in die Gegenwart. Wer danach Ruhe sucht, findet sie im Kreuzgang von Santa Giustina am Prato.
01 · Highlights
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Grabkirche des Heiligen mit Donatellos Bronzealtar, Reliquienkapelle und orientalisch anmutenden Kuppeln – Eintritt frei, angemessene Kleidung erwünscht.
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Die grüne Ellipse mit Wassergraben und 78 Statuen – samstags Markt, abends Treffpunkt der halben Stadt.
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Der älteste botanische Garten der Welt (1545) mit der Goethe-Palme und den modernen Biodiversitäts-Gewächshäusern – UNESCO-Welterbe.
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Donatellos bronzener Condottiere von 1453 vor der Basilika – das erste monumentale Reiterstandbild seit der Antike.
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Mächtige Benediktinerabtei direkt am Prato della Valle mit stillen Kreuzgängen – das ruhige Gegenstück zur Pilgerbasilika.
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04 · Essen & Trinken
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Nein, die Basilika ist frei zugänglich; Spenden sind willkommen, und für Nebenbereiche wie Museen oder Kreuzgänge kann ein kleiner Beitrag anfallen. Es gilt Kleiderordnung (bedeckte Schultern und Knie), und während der Messen ist Rücksicht gefragt.
Der große Wochenmarkt umrundet den Platz traditionell am Samstag; dazu kommen regelmäßig Antiquitäten- und Spezialmärkte an Sonntagen. An Markttagen lohnt es sich, früh zu kommen – mittags wird es voll.
Ja. Die Anlage von 1545 ist klein, ruhig und schnell besichtigt, die Goethe-Palme und die modernen Gewächshäuser des Giardino della Biodiversità machen den Kontrast aus fast 500 Jahren Wissenschaftsgeschichte greifbar. Mit Kindern ist besonders das Gewächshaus dankbar.
Sehr gut, wenn man es ruhiger mag: Die Hotels rund um Via Belludi und Prato della Valle liegen fußläufig zu allem, sind aber abends deutlich stiller als das Zentrum. Die Tramlinie verbindet direkt mit Bahnhof und Piazze.
07 · In der Nähe
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