Vom Anleger am Hafen von Lazise legen in der Saison die Linienschiffe der Gardasee-Schifffahrt ab und machen den See zum Verkehrsnetz. Statt mit dem Auto an verstopften Uferstraßen entlangzukriechen, hüpft man bequem von Ort zu Ort: kurze Etappen nach Bardolino und Garda, die Querung zur Halbinsel Sirmione mit ihrer Scaligerburg oder gleich eine ganze Seerundfahrt für alle, die den Gardasee in seiner Weite erleben wollen. Der Reiz liegt im Perspektivwechsel. Vom Wasser aus zeigt sich der mittelalterliche Mauerring von Lazise von seiner schönsten Seite, und auch die anderen Orte am Ostufer entfalten ihre volle Wirkung erst von der Seeseite. Besonders stimmungsvoll ist eine Fahrt am späten Nachmittag, wenn die Sonne tief über dem Westufer steht und die Ufersilhouetten ins Gegenlicht taucht. Für die Planung gilt: Der Fahrplan ist saisonabhängig und im Sommer am dichtesten, während außerhalb der Hauptsaison nur wenige oder keine Verbindungen verkehren. Tickets gibt es am Anleger; es lohnt sich, die Abfahrtszeiten vorab zu prüfen, da die Schiffe nicht im Minutentakt fahren. Wer flexibel ist, kombiniert Hin- und Rückfahrt mit unterschiedlichen Orten und gestaltet so einen ganzen Ausflugstag rund um den See. Besonders praktisch ist die Verbindung mit dem Rad: Auf vielen Schiffen können Fahrräder mitgenommen werden, sodass sich eine Etappe auf dem flachen Uferweg – etwa nach Bardolino – elegant mit der Rückfahrt per Schiff verbinden lässt. Diese Mischung aus Radfahren, Baden und Schifffahrt gehört zu den entspanntesten Arten, das Ostufer kennenzulernen.
Ab dem Hafen von Lazise gehst du an Bord der Linienschiffe der Gardasee-Schifffahrt und erlebst den See als Verkehrsnetz und Bühne zugleich. Je nach Fahrplan wählst du kurze Etappen nach Bardolino oder Garda, die Querung nach Sirmione mit seiner Scaligerburg oder eine ganze Rundfahrt. Vom Wasser aus zeigt sich der Mauerring von Lazise von seiner schönsten Seite, und die Ufersilhouetten wirken besonders eindrucksvoll. Am stimmungsvollsten sind Fahrten am späten Nachmittag im Gegenlicht. Wer flexibel ist, kombiniert verschiedene Orte zu einem ganzen Ausflugstag – ideal auch in Verbindung mit einer Radetappe auf dem Uferweg.
