Der Anello della Rupe ist ein gut ausgebauter Rundweg, der dem Fuß der Tuffsteinwand einmal um die gesamte Stadt folgt – rund drei Kilometer mit nur mäßigen Höhenunterschieden. Vom Felsrand der Altstadt steigt man hinab und umrundet den Sockel Orvietos: vorbei an der etruskischen Nekropole, an Grotten und Olivenhängen, mit ständig wechselnden Blicken über die umbrische Ebene und hinauf zu den Mauern und zum Dom. Der Weg zeigt die Stadt von ihrer stillsten, grünsten Seite. Während sich oben in der Altstadt die Besucher rund um den Dom drängen, ist es hier unten ruhig: Olivenbäume, Felswände und kleine Aussichtspunkte säumen den Pfad, und die Perspektive auf die hoch aufragende Tuffsteinwand verändert sich mit jedem Abschnitt. So lässt sich nachvollziehen, warum Orvieto über Jahrtausende als natürliche Festung galt. Unterwegs kommt man an markanten Punkten vorbei: der Nekropole Crocifisso del Tufo am Nordhang, in den Fels gegrabenen Höhlen und Aussichtsbalkonen, von denen der Blick weit über das Umland reicht. An mehreren Stellen führen Wege hinauf zur Altstadt oder hinab zur Unterstadt, sodass sich der Rundweg flexibel begehen oder abkürzen lässt. Der Spaziergang dauert etwa ein bis zwei Stunden und ist auch für ungeübte Wanderer gut machbar. Am schönsten ist er am Morgen oder im Abendlicht, wenn die Tuffsteinwand warm leuchtet. Festes Schuhwerk und etwas Wasser sind ratsam, im Sommer auch Sonnenschutz, da einige Abschnitte wenig Schatten bieten.
Vom Felsrand der Altstadt steigst du hinab und umrundest den Sockel Orvietos auf einem gut ausgebauten Pfad. Der Weg führt an der etruskischen Nekropole, an Grotten und Olivenhängen vorbei, während sich die Perspektive auf die hoch aufragende Tuffsteinwand und den Dom ständig verändert. Unten ist es ruhig und grün, im Gegensatz zum Trubel oben in der Stadt. Mehrere Zustiege erlauben es, den Rundweg flexibel zu begehen oder abzukürzen. Der Spaziergang dauert etwa ein bis zwei Stunden.
