Die Cattedrale di Santa Maria del Fiore ist das Wahrzeichen von Florenz und einer der bedeutendsten Sakralbauten Italiens. Der Bau wurde ab 1296 nach Plänen von Arnolfo di Cambio begonnen und über fast eineinhalb Jahrhunderte errichtet. Sein berühmtester Teil, die gewaltige Kuppel von Filippo Brunelleschi, wurde 1436 vollendet und gilt bis heute als die größte gemauerte Kuppel der Welt. Sie wurde ohne durchgehendes Holzgerüst errichtet – eine ingenieurtechnische Meisterleistung, die als Wendepunkt der Renaissance-Architektur gilt. Die Außenfassade ist mit weißem, grünem und rosafarbenem Marmor verkleidet, deren heutige neugotische Gestaltung im 19. Jahrhundert vollendet wurde. Der Dom steht an der Piazza del Duomo gemeinsam mit zwei weiteren Hauptwerken: Giottos Campanile, dem rund 85 Meter hohen Glockenturm, und dem achteckigen Baptisterium San Giovanni mit seinen berühmten vergoldeten Bronzetüren, darunter die „Paradiespforte“ von Lorenzo Ghiberti. Der Innenraum der Kathedrale wirkt im Vergleich zur prächtigen Fassade eher schlicht, beeindruckt aber durch seine Weite. Den Höhepunkt bildet das riesige Fresko „Das Jüngste Gericht“ von Giorgio Vasari und Federico Zuccari an der Innenseite der Kuppel. Der Eintritt in das Kirchenschiff selbst ist kostenlos. Für den Aufstieg zur Kuppel, den Glockenturm, das Baptisterium und das zugehörige Dommuseum ist dagegen ein kombiniertes Ticket erforderlich; für den Kuppelaufstieg gilt eine Zeitfenster-Reservierung. Vor dem freien Zugang zur Kirche bilden sich tagsüber oft lange Warteschlangen. Wer den Andrang meiden möchte, kommt am besten früh am Morgen oder am späteren Nachmittag.
Sie stehen vor einer monumentalen Marmorfassade in Weiß, Grün und Rosa an der Piazza del Duomo, flankiert von Giottos Campanile und dem Baptisterium. Das Kirchenschiff im Inneren wirkt eher schlicht, beeindruckt aber durch seine Weite und das gewaltige Kuppelfresko. Rechnen Sie tagsüber mit langen Warteschlangen vor dem kostenlosen Zugang zur Kirche. Für Kuppel, Turm, Baptisterium und Museum gilt ein separates Kombiticket.
Der Bau begann 1296 nach Plänen von Arnolfo di Cambio. Über Jahrzehnte blieb die Vierung unvollendet, da niemand wusste, wie die riesige Kuppel zu errichten sei. Filippo Brunelleschi löste das Problem mit einer doppelschaligen, selbsttragenden Konstruktion und vollendete die Kuppel 1436. Die heutige neugotische Marmorfassade wurde im 19. Jahrhundert fertiggestellt.
