Auf dem Kofel stand einst die Burg, der Kastelruth seinen Namen verdankt – das „zerbrochene Kastell“, italienisch Castelrotto. Vom heutigen Bauwerk ist wenig geblieben, doch der bewaldete Hügel über dem Dorf ist zu einem der schönsten Aussichtspunkte des Ortes geworden und lässt sich bequem in einen Dorfaufenthalt einbauen. Vom Dorfplatz aus führt ein Kreuzweg mit mehreren Kapellen in 15 bis 20 Minuten durch den Wald auf den Hügel hinauf, vorbei an Felsblöcken und Ruhebänken. Der Anstieg ist kurz und auch ohne besondere Ausrüstung machbar, was den Kofel zu einem beliebten Ziel für einen Spaziergang nach dem Mittag- oder Abendessen macht. Die Kapellen entlang des Weges geben dem Aufstieg seinen Charakter als Kreuzweg und laden zu kurzen Pausen ein. Oben öffnet sich der schönste Nahblick des Ortes: Kastelruth mit seinem überragenden freistehenden Kirchturm liegt unmittelbar zu Füßen, dahinter steigen die Wiesenhänge an, und über allem erhebt sich die Felswand des Schlern. Genau dieser Blick liefert das klassische Postkartenmotiv des Dorfes. Besonders lohnend ist der kurze Aufstieg am späten Nachmittag, wenn die Abendsonne die Fassaden des Ortes und die Bergkulisse warm ausleuchtet. Der Kofel mit Kalvarienberg verbindet damit ein Stück Ortsgeschichte, einen besinnlichen Kreuzweg und den besten Aussichtspunkt auf Kastelruth – alles in unmittelbarer Nähe zum Dorfzentrum.
Vom Dorfplatz von Kastelruth führt ein Kreuzweg mit mehreren Kapellen in 15 bis 20 Minuten durch den Wald auf den Kofel, den namensgebenden Burghügel des Ortes. Der Anstieg ist kurz, geht über Waldwege vorbei an Felsblöcken und Ruhebänken und ist auch ohne besondere Ausrüstung machbar. Oben erwartet Besucher der schönste Nahblick auf das Dorf mit seinem freistehenden Kirchturm, die Wiesenhänge und die Felswand des Schlern.
Der Name Kastelruth – italienisch Castelrotto – geht auf eine Burg zurück, die einst auf dem Kofel stand und als „zerbrochenes Kastell“ überliefert ist. Von der Burg ist heute kaum etwas erhalten. Der Hügel wurde mit einem Kreuzweg und Kapellen zum Kalvarienberg gestaltet und ist so zu einem besinnlichen Ausflugsziel über dem Dorf geworden.
