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Porta Portello
Renaissance-Stadttor von 1518 am Piovego – das alte Hafentor der Stadt mit der historischen Anlegetreppe davor.
◆ STADTVIERTEL · PADUA
Am Piovego-Kanal im Nordosten der Altstadt liegt Paduas alter Flusshafen: Von der barocken Treppe am Portello legten jahrhundertelang die Boote nach Venedig ab, heute startet hier der Burchiello die Brenta-Fahrt zu den Villen. Drumherum hat die Universität das Viertel übernommen – Fahrräder, günstige Bars und abends Studentenleben an der Renaissance-Stadtmauer.

Bevor Eisenbahn und Straßen kamen, reiste man von Padua nach Venedig über das Wasser: Am Portello, dem ‚kleinen Hafen', legten die Linienboote ab, die über Piovego und Brenta in die Lagune fuhren. Die Porta Portello von 1518 mit ihrer steinernen Fassade und die breite Hafentreppe am Kanal erinnern an diese Zeit – einer der wenigen Orte, an denen Paduas Beziehung zum Wasser noch sichtbar ist.
Die Tradition lebt weiter: Vom Portello startet in der Saison der Burchiello, das Ausflugsschiff, das auf den Spuren der venezianischen Patrizier die Brenta hinunterfährt und an Villen wie der Villa Pisani in Stra hält. Auch kürzere Bootsfahrten auf dem Piovego entlang der Renaissance-Stadtmauer legen hier ab – Padua von einer Perspektive, die die meisten Besucher nie sehen.
Heute prägt die Universität das Viertel: Rund um die Via Portello und den Campus füllen sich nachmittags die Caféterrassen und Spritz-Bars mit Studenten, die Preise gehören zu den fairsten der Stadt, und an warmen Abenden sitzt man auf der Hafentreppe am Wasser. Wer das junge, unprätentiöse Padua sucht, findet es hier.
01 · Highlights
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Renaissance-Stadttor von 1518 am Piovego – das alte Hafentor der Stadt mit der historischen Anlegetreppe davor.
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Saisonale Schifffahrt von Padua die Brenta hinab Richtung Venedig – mit Halt an palladianischen Villen wie der Villa Pisani.
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Bei gutem Wetter sitzen Studenten mit Spritz auf den Stufen am Kanal – das entspannteste Freiluftwohnzimmer Paduas.
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Am Kanalufer läuft und radelt man an der Renaissance-Mauer entlang bis zu den Bastionen – grüne Auszeit mitten in der Stadt.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Aktivitäten
04 · Essen & Trinken
Noch keine Restaurants hinterlegt.
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Ein Ausflugsschiff in der Tradition der venezianischen Patrizierboote, das in der Saison zwischen Padua und Venedig auf Piovego und Brenta verkehrt. Unterwegs hält es an Villen der Brenta-Riviera, darunter die prächtige Villa Pisani in Stra. Die Fahrt dauert einen ganzen Tag und sollte vorab gebucht werden.
Ja, gerade als Kontrast: alter Hafen, Kanalufer und das studentische Padua statt Monumenten. Für die Bootsfahrten ist es ohnehin der Startpunkt, und ein Spaziergang am Piovego entlang der Stadtmauer gehört zu den schönsten ruhigen Strecken der Stadt.
Das Viertel selbst ist eher Wohn- und Campusgebiet mit wenigen Hotels; in Bahnhofsnähe und an der Fiera gibt es solide Häuser, von denen man das Portello in wenigen Minuten erreicht. Dafür sind die Preise meist niedriger als im historischen Kern.
‚Kleiner Hafen' beziehungsweise ‚kleines Tor' – gemeint ist das Wassertor der Stadt: Hier verließen Waren und Reisende Padua Richtung Venedig, lange bevor es Straßen- und Bahnverbindungen gab.
07 · In der Nähe
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