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Piazza Gae Aulenti
Die erhöhte Rundplaza zwischen den Glastürmen – Wasserspiele, Spiegelfassaden und Mailands beste Sonnenuntergangs-Bühne.
◆ STADTVIERTEL · MAILAND
Wo bis vor wenigen Jahren Gleisbrachen lagen, wächst heute Mailands Zukunft: die Glastürme um die Piazza Gae Aulenti, der bewaldete Bosco Verticale, der Park Biblioteca degli Alberi – und gleich dahinter Isola, das ehemalige Arbeiterviertel, das seine Bars, Street Art und Märkte mit neuem Selbstbewusstsein bespielt.

Zwischen dem Bahnhof Porta Garibaldi und dem alten Arbeiterviertel Isola lagen jahrzehntelang Gleisbrachen – heute steht hier eines der größten Stadterneuerungsprojekte Europas: Um die kreisrunde, erhöhte Piazza Gae Aulenti gruppieren sich Glastürme, allen voran der UniCredit Tower, dessen Spiralspitze ihn zum höchsten Gebäude Italiens macht. Was als Investorenarchitektur begann, ist längst öffentlicher Raum geworden, mit Wasserspielen, Treppenlandschaften und dem Park Biblioteca degli Alberi.
Die Ikone des Quartiers bleibt der Bosco Verticale: Stefano Boeris bewaldetes Hochhauspaar von 2014, dessen Balkone hunderte Bäume tragen, wurde weltweit kopiert und vielfach ausgezeichnet. Gleich daneben verbindet das 10 Corso Como – Galerie, Buchhandlung, Café und Concept Store in einem Hinterhof, gegründet von der Verlegerin Carla Sozzani – das alte und das neue Mailand.
Hinter den Türmen beginnt Isola, die 'Insel', die einst durch die Gleise vom Rest der Stadt abgeschnitten war: ein Viertel aus Hinterhofwerkstätten, Street Art und Eckbars rund um die Via Borsieri, das seine Aufwertung mit Selbstironie trägt. Tagsüber Markt- und Caféleben, abends füllen sich die Bars mit einem Publikum, das schon dort wohnt, wo Mailand erst hinzieht.
01 · Highlights
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Die erhöhte Rundplaza zwischen den Glastürmen – Wasserspiele, Spiegelfassaden und Mailands beste Sonnenuntergangs-Bühne.
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Das bewaldete Hochhauspaar über dem botanischen Stadtpark – der beste Blick ist kostenlos, mitten aus dem Grün.
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Carla Sozzanis Hinterhof-Universum aus Galerie, Buchhandlung, Café und Concept Store – Pionier des kuratierten Einkaufens.
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Murals und Wandbilder zwischen Hinterhofwerkstätten – Isola ist Mailands Freiluftgalerie der Gegenwart.
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Die Lebensader Isolas: Eckbars, Trattorien und Cafés, in denen das Viertel unter sich bleibt.
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06 · Häufige Fragen
Nein – die beiden Türme sind reine Wohnhäuser. Der beste Blick ist ohnehin öffentlich: aus dem Park Biblioteca degli Alberi zu Füßen der Türme oder von der Piazza Gae Aulenti. Besonders fotogen ist das Ensemble im Frühling und Herbst, wenn sich die Bepflanzung färbt.
Ein botanisch angelegter Stadtpark zwischen Piazza Gae Aulenti und Isola – mit kreisrunden Baumhainen, Staudenfeldern und freiem Zugang rund um die Uhr. Im Sommer finden hier Open-Air-Kino, Yoga und Konzerte statt.
Ja – Isola ist der Kontrast zum polierten Porta Nuova: Street Art, Hinterhofwerkstätten und die Bars und Trattorien der Via Borsieri, in denen das Viertel unter sich bleibt. Abends gehört es zu den besten Ausgehgegenden jenseits der Navigli.
Mit der Metro (M2/M5 bis Garibaldi) nur wenige Minuten, zu Fuß läufst du vom Dom etwa 25 Minuten – am schönsten durch Brera und über den Corso Garibaldi, der direkt auf die Türme zuläuft.
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