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Die Bucht von Boccadasse
Pastellfassaden, Kieselstrand und Fischerboote – das meistfotografierte Motiv Genuas, am schönsten in der goldenen Stunde.
◆ STADTVIERTEL · GENUA
Boccadasse ist Genuas Postkartenmotiv: eine winzige Fischerbucht am Ende der Corso Italia, in der sich pastellfarbene Häuser um einen Kieselstrand drängen und abends die halbe Stadt zum Gelato ans Wasser pilgert. Dass die Moderne nur wenige hundert Meter entfernt weiterrauscht, macht den Zauber des alten borgo nur größer.

Der Name soll von „bocca d'asino“ kommen – Eselsmaul –, nach der Form der kleinen Bucht, in die seit Jahrhunderten die Gozzi der Fischer gezogen werden. Während ringsum die Stadt wuchs, blieb Boccadasse, was es war: ein Knäuel pastellfarbener Häuser um einen Kieselstrand, mit Netzen vor den Türen und Wäsche überm Gässchen.
Heute ist die Bucht Genuas Sehnsuchtsort: Am Wochenende und an Sommerabenden sitzt die halbe Stadt mit einem Gelato auf den Kieseln, Paare teilen sich die Mole, und über dem Capo Santa Chiara erhebt sich das neugotische Türmchen des Castello Türcke. Die kleine Kirche Sant'Antonio wacht seit Jahrhunderten über das Treiben.
Der schönste Weg hierher ist der zu Fuß: über die Corso Italia, Genuas Meerespromenade, die vom Stadtzentrum gut zwei Kilometer an Badeanstalten und Liberty-Villen vorbeiführt, bis sie unvermittelt im alten borgo endet. Wer bleibt, isst abends Fisch in einem der Lokale über der Bucht – mit dem Rauschen der Brandung als Begleitmusik.
01 · Highlights
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Pastellfassaden, Kieselstrand und Fischerboote – das meistfotografierte Motiv Genuas, am schönsten in der goldenen Stunde.
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Das abendliche Eis am Meer ist in Boccadasse ein Ritual – die Eisdielen am Platz gehören zu den beliebtesten der Stadt.
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Genuas Meerespromenade verbindet das Zentrum mit Boccadasse – gut zwei Kilometer Flanieren zwischen Badeanstalten und Liberty-Villen.
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Das Kap über der Bucht mit dem neugotischen Castello Türcke und einem der schönsten Fischrestaurants der Stadt.
02 · Essen & Trinken
03 · Sehenswürdigkeiten
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04 · Hotels
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Ja – der kleine Kieselstrand ist frei zugänglich und im Sommer gut besucht. Badeschuhe helfen auf den Kieseln, und viel Platz gibt es nicht: Wer Liegestuhl und Komfort sucht, weicht auf die Badeanstalten entlang der Corso Italia aus.
Am schönsten zu Fuß über die Corso Italia – vom östlichen Zentrum etwa 30 bis 40 Minuten am Meer entlang. Alternativ fahren Stadtbusse vom Bahnhof Brignole Richtung Levante bis kurz vor die Bucht.
Gerade dann: Die Bucht gehört an klaren Wintertagen den Einheimischen, das Licht ist weich, und die Brandung schlägt höher. Viele Lokale bleiben geöffnet – ein Espresso mit Meerblick ersetzt das Gelato.
Das borgo selbst ist winzig und bietet nur wenige Zimmer und Ferienwohnungen. Die meisten Gäste wohnen im Zentrum oder in Nervi und kommen für Abendessen und Spaziergänge hierher.
07 · In der Nähe
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