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Faro Voltiano
Achteckiger Leuchtturm von 1927 in San Maurizio – die Kanzel blickt bis Monte Rosa und, bei klarer Luft, bis Mailand.
◆ STADTVIERTEL · COMO
Sieben Minuten Standseilbahn, gut 500 Höhenmeter – und Como liegt als Miniatur zu Füßen. Brunate, der 'Balkon der Alpen', war um 1900 Sommerfrische des Mailänder Bürgertums und hat sich seine Liberty-Villen bewahrt. Vom Dorf führt ein Spazierweg hinauf zum Faro Voltiano, dessen Aussichtskanzel an klaren Tagen bis zum Monte Rosa reicht.

Brunate ist genau genommen eine eigene kleine Gemeinde hoch über Como – aber seit die Standseilbahn 1894 den Hang erschloss, gehören Stadt und Bergdorf untrennbar zusammen. Die Bahn machte aus dem Bauerndorf eine mondäne Sommerfrische: Mailänder Industrielle und Comer Seidenfabrikanten bauten sich um 1900 Villen im Liberty-Stil an die Hangkante, viele mit Türmchen, Schmiedeeisen und Panoramaterrassen – ein Freilichtmuseum des italienischen Jugendstils.
Der berühmteste Aussichtspunkt liegt noch einmal höher: Im Ortsteil San Maurizio steht seit 1927 der Faro Voltiano, ein achteckiger Leuchtturm zu Ehren Alessandro Voltas. Von seiner Kanzel reicht der Blick über den Südwestarm des Sees bis zu den Walliser Alpen mit dem Monte Rosa – und an ganz klaren Tagen bis zur Skyline von Mailand. Der Spazierweg vom Dorf hinauf dauert rund eine halbe Stunde.
Hinter Brunate beginnt zudem eines der schönsten Wandergebiete der Gegend: Die 'Dorsale del Triangolo Lariano' zieht als Kammweg zwischen den beiden Seearmen Richtung Bellagio, vorbei an Almwiesen und einfachen Berggasthöfen mit Polenta und lokalem Käse. Wer nur den Sonnenuntergang will, bleibt auf den Terrassen am Dorfrand – und schwebt mit der letzten Bahn zurück in die Stadt.
01 · Highlights
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Achteckiger Leuchtturm von 1927 in San Maurizio – die Kanzel blickt bis Monte Rosa und, bei klarer Luft, bis Mailand.
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Jugendstil-Sommerhäuser der Mailänder Belle Époque säumen die Hangstraßen – Türmchen, Schmiedeeisen, Seeblick.
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Der Kammweg Richtung Monte Boletto und weiter nach Bellagio beginnt direkt am Dorf – Seeblick auf beiden Seiten.
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An der Bergstation und am Dorfrand öffnen sich Balkone über Stadt, See und Alpen – am schönsten zur blauen Stunde.
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Am schönsten mit der Standseilbahn von 1894, die an der Talstation am Lungo Lario Trieste startet und rund sieben Minuten braucht. Alternativ führt eine Serpentinenstraße hinauf, sportliche Besucher nehmen den alten Fußweg – etwa eine Stunde bergauf.
Der beschilderte Spazierweg vom Ortskern hinauf nach San Maurizio dauert rund 30 Minuten und ist auch für Gelegenheitswanderer machbar. Oben warten die Wendeltreppe des Leuchtturms und ein Rundumblick über See und Alpen.
Nur bedingt – Brunate lebt von der Fernsicht. An klaren Tagen, besonders nach Nordwind im Herbst, ist das Panorama dafür spektakulär: der ganze Südwestarm des Sees, der Monte Rosa, manchmal Mailand. Den Wetterblick vor der Auffahrt lohnt sich.
Sehr gut: Die Dorsale del Triangolo Lariano startet am Dorf und führt über den Faro Voltiano und Almhütten zum Monte Boletto – hin und zurück drei bis vier Stunden. Wer mehr will, läuft den Kammweg in mehreren Etappen bis Bellagio.
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