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Grotta di Nettuno
Tropfsteinsäle um einen unterirdischen See, tief unter den Klippen – per Boot oder über die Escala del Cabirol.
◆ STADTVIERTEL · ALGHERO
Eine Viertelstunde westlich von Alghero öffnet sich die geschützte Bucht von Porto Conte, von den Römern Portus Nympharum genannt – Hafen der Nymphen. Heute ist sie das Herz eines Naturparks: Pinienwälder bis ans Wasser, die Strände Mugoni, Le Bombarde und Lazzaretto, dahinter die über 150 Meter hohen Kalkklippen des Capo Caccia mit der Grotta di Nettuno. Wer Alghero besucht, verbringt hier die Strandtage.

Die Bucht von Porto Conte ist einer der größten Naturhäfen des Mittelmeers – so geschützt, dass schon die Römer sie Portus Nympharum nannten. Heute steht das Gebiet als Naturpark unter Schutz: Pinien- und Wacholderwälder reichen bis ans Wasser, am flachen Sandbogen von Mugoni baden Familien, und in den Buchten Le Bombarde und Lazzaretto stuft sich das Wasser in allen Türkistönen.
Den dramatischen Schlusspunkt setzt das Capo Caccia: eine Kalkwand, die senkrecht aus dem Meer steigt, gekrönt von einem Leuchtturm. An ihrem Fuß öffnet sich die Grotta di Nettuno mit Tropfsteinsälen um einen unterirdischen See – erreichbar per Ausflugsboot ab Alghero oder über die 654 Stufen der Escala del Cabirol, die sich seit 1954 die Felswand hinabwindet.
Dazwischen liegt Geschichte: Der bronzezeitliche Nuraghen-Komplex von Palmavera bewacht seit Jahrtausenden die Straße zur Bucht, und im Reservat Le Prigionette – der 'Arche Noah' des Parks – ziehen Damhirsche und halbwilde Pferde durch die Macchia. Wanderwege führen bis zu den Klippenkanten hoch über dem Meer.
01 · Highlights
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Tropfsteinsäle um einen unterirdischen See, tief unter den Klippen – per Boot oder über die Escala del Cabirol.
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Von der Straße zum Leuchtturm öffnen sich Tiefblicke auf die Felseninsel Foradada und die weiße Wand.
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Der lange, flache Sandbogen in der geschützten Bucht – Pinienschatten inklusive, ideal für Familien.
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Bronzezeitlicher Turmkomplex mit Hüttendorf an der Straße nach Porto Conte – Sardiniens Vorgeschichte zum Anfassen.
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Naturreservat mit Damhirschen und halbwilden Pferden – Wander- und Radwege bis zu den Klippen.
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Mit dem Auto in 10 bis 20 Minuten über die Küstenstraße; im Sommer fahren zusätzlich Saisonbusse zu den Stränden und zum Capo Caccia. Zur Grotta di Nettuno legen außerdem Ausflugsboote direkt am Hafen von Alghero ab.
Mugoni ist lang, flach und durch die Bucht geschützt – ideal für Familien. Le Bombarde gilt als der Klassiker mit dem klarsten Wasser, ist im Hochsommer aber voll; das benachbarte Lazzaretto bietet mehrere kleinere Buchten mit Fels und Sand.
Am besten vormittags und bei ruhiger See – bei starkem Maestrale und Wellengang bleibt die Grotte geschlossen, und die Boote fahren nicht. Wer die 654 Stufen der Escala del Cabirol hinabsteigt, sollte Wasser und festes Schuhwerk dabeihaben.
Ein Naturreservat im Westen des Parks, auch 'Arca di Noè' genannt: Auf den Wander- und Radwegen durch die Macchia begegnet man Damhirschen und halbwilden Pferden, und die Routen führen bis zu den Klippenkanten am Capo Caccia.
07 · In der Nähe
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