Im Ortsteil Cassone südlich von Malcesine fließt eine kleine Besonderheit: der Fiume Aril, der als einer der kürzesten Flüsse der Welt gilt. Er entspringt mitten im Dorf aus einer Quelle und mündet nach nur rund 175 Metern bereits in den Gardasee. Auf dieser kurzen Strecke überspannen ihn drei kleine Brücken, während er zwischen den Steinhäusern des alten Fischerdorfs hindurchläuft. Cassone selbst ist ein winziges, gut erhaltenes Fischerdorf mit engen Gassen, einem kleinen Hafenbecken und einer Kirche am Wasser. Genau dieses Motiv – die Kirche, die Steinhäuser und der Hafen – hielt der Maler Gustav Klimt 1913 in seinem Gemälde „Kirche in Cassone“ fest, das den Ort weit über die Gardasee-Region hinaus bekannt gemacht hat. Wer am Wasser steht, erkennt die Szenerie bis heute wieder. Der Aril und das Quellwasser geben dem Ort eine besondere, fast intime Atmosphäre: klares Wasser, alte Mauern, kleine Brücken und der unmittelbare Übergang zum See. Ein Bummel durch die Gassen dauert nur wenige Minuten, lohnt sich aber als ruhiger Kontrast zum belebten Malcesine. Cassone liegt am Uferweg Richtung Süden und lässt sich gut zu Fuß oder mit dem Rad erreichen. Am schönsten ist der Besuch am Vormittag, wenn das Licht auf Hafen, Quellwasser und die Kirche fällt. Wer ohnehin am Ostufer unterwegs ist, sollte den kurzen Abstecher einplanen – das Zusammenspiel aus winzigem Fluss, Fischerhafen und Klimt-Motiv macht Cassone zu einem der charmantesten Stopps zwischen Malcesine und Brenzone.
Ein winziges Fischerdorf mit klarem Quellwasser, drei kleinen Brücken über den nur rund 175 Meter langen Fiume Aril, einem kleinen Hafenbecken und der Kirche am Wasser, die Klimt 1913 malte. Der Bummel durch die Gassen dauert nur wenige Minuten und bietet einen ruhigen Kontrast zum belebten Malcesine. Der Ort liegt am Uferweg Richtung Süden.
Cassone ist ein altes Fischerdorf am Ostufer des Gardasees. Sein Wahrzeichen ist der Fiume Aril, der mitten im Ort entspringt. Internationale Bekanntheit erlangte der Ort durch Gustav Klimts Gemälde „Kirche in Cassone“ aus dem Jahr 1913, das die Kirche und den Hafen am Wasser zeigt.
