Der Palazzo dei Capitani steht direkt an der Hafenkante von Malcesine und gehört zu den eindrücklichsten Profanbauten des Ortes. Sein Kern stammt aus der Skaligerzeit; unter der Herrschaft der Republik Venedig wurde er zum Amtssitz des „Capitano del Lago“ ausgebaut – des venezianischen Statthalters für den Gardasee. Von dieser Vergangenheit erzählen bis heute die spitzbogigen Fenster im venezianisch-gotischen Stil, die der Fassade ihr charakteristisches Gesicht geben. Die zweifarbige Fassade aus hellem und rötlichem Stein, die Maßwerkfenster und die Lage unmittelbar am Wasser machen den Palazzo zu einem der schönsten historischen Gebäude an der Hafenkante. Heute dient das Haus repräsentativen und kulturellen Zwecken; immer wieder finden hier Ausstellungen und Veranstaltungen statt. Der eigentliche Geheimtipp aber liegt auf der Rückseite: ein kleiner, terrassierter Garten, der sich direkt zum Wasser öffnet. Zwischen Oleander, Zitruspflanzen und alten Mauern hat man von hier einen der schönsten frei zugänglichen Seeblicke des Ortes – mitten in der Altstadt und doch erstaunlich oft menschenleer. Während sich am Porto Vecchio die Besucher drängen, bleibt dieser Garten ein ruhiger Rückzugsort mit Blick übers Wasser zum Westufer. Der Palazzo liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum alten Hafen und unterhalb der Burg, sodass sich der Stopp gut in einen Altstadtbummel einfügt. Wer durch die Gassen schlendert, sollte den Abstecher in den Garten nicht auslassen – er ist einer der schönsten und am wenigsten überlaufenen Plätze Malcesines.
Ein gotisch-venezianischer Palast an der Hafenkante mit charakteristischen Maßwerkfenstern und zweifarbiger Steinfassade, der heute kulturell genutzt wird. Höhepunkt ist der versteckte, terrassierte Garten auf der Rückseite, der sich direkt zum Wasser öffnet und einen der schönsten frei zugänglichen Seeblicke des Ortes bietet – oft erstaunlich menschenleer trotz der zentralen Lage.
Der Kern des Gebäudes stammt aus der Skaligerzeit. Unter der Republik Venedig wurde es zum Amtssitz des „Capitano del Lago“ ausgebaut, des venezianischen Statthalters für den Gardasee. Aus dieser Epoche stammen die prägenden venezianisch-gotischen Maßwerkfenster.
