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Der milchweiße Bach
Knapp 250 Meter von der Grotte bis zum See – einer der kürzesten Flüsse Italiens, der nur von Frühling bis Herbst fließt.
◆ ORTSTEIL · VARENNA
Südlich des Ortskerns liegt der Weiler Fiumelatte, benannt nach dem milchweiß schäumenden Bach, der hier nur wenige hundert Meter vom Berg zum See stürzt – einer der kürzesten Flüsse Italiens, schon von Leonardo da Vinci beschrieben. Oberhalb führen stille Wege durch Oliven und Lorbeer zur Quellgrotte und weiter zu Aussichtspunkten über die Seegabelung.

Der Fiumelatte – wörtlich 'Milchfluss' – tritt als fertiger Wildbach aus einer Grotte im Berg, schäumt weiß über die Felsstufen und mündet nach knapp 250 Metern bereits in den Comer See. Damit gilt er als einer der kürzesten Flüsse Italiens. Sein zweites Rätsel: Er fließt nur von etwa März bis Oktober und versiegt im Winter fast vollständig – ein Phänomen, das Leonardo da Vinci im Codex Atlanticus notierte, ohne es erklären zu können.
Der gleichnamige Weiler hat sich seinen dörflichen Charakter bewahrt: ein paar Häuserzeilen am Hang, Olivenhaine, der alte Kirchweg. Ein kurzer, gut angelegter Fußweg führt vom Ort hinauf zur Quellgrotte; wer weitergeht, erreicht Aussichtskanzeln mit freiem Blick über die Seegabelung und hinüber zu den Bergen über Menaggio.
Fiumelatte ist zugleich Etappenort des Sentiero del Viandante, des alten Saumpfads am Ostufer. Von hier wandert man nordwärts in wenigen Minuten zu den Gärten der Villa Monastero und weiter nach Varenna – oder südwärts Richtung Lierna, durch Wald und Weiler, immer mit dem See zur Rechten.
01 · Highlights
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Knapp 250 Meter von der Grotte bis zum See – einer der kürzesten Flüsse Italiens, der nur von Frühling bis Herbst fließt.
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Ein kurzer Fußweg steigt vom Weiler zur Grotte auf, aus der der Bach fertig geboren hervortritt – kühl, schattig, geheimnisvoll.
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Der alte Saumpfad am Ostufer führt mitten durch Fiumelatte – nordwärts zur Villa Monastero, südwärts Richtung Lierna.
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Wegen seiner Farbe: Das Wasser stürzt so steil und turbulent über die Felsstufen, dass es auf ganzer Länge weiß schäumt wie Milch. Der Bach tritt fertig aus einer Grotte im Berg aus und mündet nach knapp 250 Metern in den Comer See.
Nein – er fließt in der Regel nur von etwa März bis Oktober und versiegt im Winter fast vollständig. Dieses Rätsel beschäftigte schon Leonardo da Vinci, der das Phänomen im Codex Atlanticus festhielt.
Zu Fuß in rund 20 Minuten: entweder am Ufer entlang an den Gärten der Villa Monastero vorbei oder oberhalb über den Sentiero del Viandante. Der Weg zur Quellgrotte zweigt im Weiler ab und ist ausgeschildert.
07 · In der Nähe
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