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Lungolago-Passeggiata
Die blumengesäumte Uferpromenade vom Zentrum bis Carciano – mit Grandhotel-Kulisse und ständigem Blick auf die Borromäischen Inseln.
◆ ORTSTEIL · STRESA
Stresas Herz liegt zwischen der Piazza Cadorna und dem Seeufer: kopfsteingepflasterte Gassen mit Trattorien und Läden, der Imbarcadero an der Piazza Marconi, von dem die Inselboote ablegen, und der blumengesäumte Lungolago, an dem die Belle-Époque-Grandhotels Spalier stehen. Wer hier wohnt, hat Inseln, Restaurants und Promenade direkt vor der Tür – und abends die schönste Bühne des Lago Maggiore für sich.

Das alte Stresa war ein Fischer- und Marktflecken am Fuß des Mottarone, bis die großen Reisezeiten des 19. Jahrhunderts es zur Bühne machten: Erst kamen die Dampfschiffe, 1863 das Grand Hotel des Iles Borromées, 1906 schließlich die internationale Bahnlinie durch den Simplontunnel. Seither teilen sich zwei Welten den Ortskern – landeinwärts die Gassen mit Alltagsleben, seewärts die Paradezeile der Grandhotels.
Mittelpunkt des gewachsenen Stresa ist die Piazza Cadorna, ein dreieckiger Platz unter Platanen, auf dem die Cafétische bis in den Abend besetzt sind. Von hier fächern sich die Fußgängergassen auf: Die Via Principessa Margherita ist die Flanier- und Einkaufsachse, in den Quergassen wie dem Vicolo del Poncivo verstecken sich die besseren Osterien. An der Piazza Marconi unten am Wasser legen die Linienschiffe zu den Borromäischen Inseln ab – morgens der geschäftigste Ort der Stadt.
Der Lungolago selbst ist ein Spaziergang von der Sorte, die man zweimal macht: einmal tagsüber, wenn Magnolien und Rabatten in voller Farbe stehen und die Inseln zum Greifen nah scheinen, und einmal zur blauen Stunde, wenn die Hotelfassaden angestrahlt werden und die letzten Boote heimkehren. Am Südrand des Zentrums steigt der Parco della Villa Pallavicino den Hang hinauf – der grüne Abschluss des Viertels.
01 · Highlights
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Die blumengesäumte Uferpromenade vom Zentrum bis Carciano – mit Grandhotel-Kulisse und ständigem Blick auf die Borromäischen Inseln.
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Stresas Wohnzimmer: ein platanenbeschatteter Platz voller Cafés und Trattorien, auf dem abends halb Stresa beim Aperitivo sitzt.
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Die Flaniergasse des Ortskerns – Feinkost, Mode und Eisdielen zwischen Piazza Cadorna und Seeufer.
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Der Hauptanleger der Lago-Maggiore-Schifffahrt: Hier starten Inselboote, Fähren nach Verbania und der Schiffsteil des Lago Maggiore Express.
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Landschaftspark mit alten Bäumen, Blumenterrassen und frei laufenden Tieren am Südrand des Zentrums – Liebling der Familien.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Am Imbarcadero an der Piazza Marconi, mitten im Zentrum. Die Linienschiffe der Lago-Maggiore-Schifffahrt fahren von hier im dichten Takt zur Isola Bella, zur Isola dei Pescatori und zur Isola Madre; daneben bieten private Linien Inselrunden an. Ein zweiter Anleger liegt nördlich in Carciano.
Ja – Bahnhof, Bootsanleger, Restaurants und Promenade liegen wenige Gehminuten auseinander, ein Auto braucht hier niemand. Die Uferfront ist die teuerste Lage der Stadt; wer einige Gassen landeinwärts wohnt, zahlt weniger und ist trotzdem in zwei Minuten am See.
In den Gassen hinter der Uferzeile: Klassiker wie das Ristorante Piemontese in der Via Mazzini, das winzige Il Vicoletto im Vicolo del Poncivo oder das im Guide Michelin gelistete Bistro La Botte. An der Via Bolongaro sitzt man bei der Osteria degli Amici unter der Pergola – überall gilt: abends reservieren.
In der Hochsaison ja, vor allem zwischen Anleger und Piazza Cadorna – Stresa lebt seit über 150 Jahren vom Reisen. Es bleibt aber ein bewohnter Ortskern mit Alltagsleben; früh am Morgen und nach Abfahrt der letzten Tagesboote gehört er wieder den Einheimischen und Übernachtungsgästen.
07 · In der Nähe
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