Highlight
Murales-Spaziergang
Street-Art-Künstler aus aller Welt haben Speicher und Silos des alten Hafens in eine Open-Air-Galerie verwandelt – kostenlos und rund um die Uhr.
◆ STADTVIERTEL · RAVENNA
Hinter dem Bahnhof beginnt Ravennas jüngstes Gesicht: Die Darsena, das alte Hafenbecken am Candiano-Kanal, verwandelt sich seit Jahren vom Industrieareal zum Kreativquartier. Auf den Fassaden ehemaliger Lagerhallen leuchten großflächige Murales internationaler Street-Art-Künstler, am Wasser eröffnen Bars und Restaurants, abends spiegeln sich Kräne und Silos im Becken. Wer das unpolierte, zeitgenössische Ravenna sucht, findet es hier – wenige Gehminuten von der Altstadt.

Der Candiano-Kanal verbindet Ravenna seit dem 18. Jahrhundert mit der Adria – und die Darsena war sein städtisches Ende: ein Arbeiterhafen mit Speichern, Silos und Werkstätten, in dem Getreide, Dünger und Baustoffe umgeschlagen wurden. Als der Güterumschlag weiter seewärts zog, blieben die Hallen zurück – zu groß zum Abreißen, zu markant zum Vergessen.
Genau diese Kulisse macht das Viertel heute spannend: Street-Art-Festivals haben die Fassaden in eine Open-Air-Galerie verwandelt, auf denen meterhohe Murales internationaler Künstler von der Hafenvergangenheit erzählen. Am Kopf des Beckens ist eine Uferpromenade entstanden, auf der abends gejoggt, geskatet und vor allem angestoßen wird – mit Blick auf Wasser, Kräne und Industriearchitektur.
Fertig ist die Verwandlung nicht, und das gehört zum Reiz: Zwischen Bars und neuen Wohnhäusern stehen noch stille Hallen, die auf ihre Zukunft warten. Als Basis ist die Darsena praktisch wie kaum ein anderes Viertel – der Bahnhof liegt direkt davor, die Welterbe-Monumente der Altstadt sind in rund zehn Gehminuten erreicht, und die Hotels sind meist günstiger als im historischen Kern.
01 · Highlights
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Street-Art-Künstler aus aller Welt haben Speicher und Silos des alten Hafens in eine Open-Air-Galerie verwandelt – kostenlos und rund um die Uhr.
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Die neu gestaltete Promenade am Kopf des Hafenbeckens: Bänke, Wasserblick und Industriekulisse – abends Treffpunkt des Viertels.
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Zwischen umgenutzten Lagerhallen mixen Bars den Abend-Spritz; im Sommer kommen Events und Livemusik dazu.
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Bahnhof direkt vor der Tür, Altstadt in rund zehn Gehminuten – die Darsena ist Ravennas praktischste Basis für Bahnreisende.
02 · Hotels
03 · Essen & Trinken
Noch keine Restaurants hinterlegt.
04 · Sehenswürdigkeiten
Noch keine Sehenswürdigkeiten hinterlegt.
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Das alte städtische Hafenbecken am Candiano-Kanal, der Ravenna mit der Adria verbindet. Nachdem der Güterumschlag seewärts gezogen ist, wandelt sich das Areal seit Jahren zum Wohn- und Ausgehviertel mit Street Art, Bars und Uferpromenade.
Ja – die großflächigen Murales an Speichern und Silos gehören zu den bekanntesten Italiens abseits der Metropolen. Ein Spaziergang dauert ein bis zwei Stunden, kostet nichts und lässt sich gut mit einem Aperitivo am Becken abschließen.
Sehr gut für Bahnreisende: Der Bahnhof liegt direkt am Viertel, die Welterbe-Monumente der Altstadt sind in rund zehn Gehminuten erreicht, und die Hotelpreise liegen meist unter denen des Zentrums.
Der Candiano-Kanal führt direkt nach Marina di Ravenna und Porto Corsini an der Adria – rund zehn Kilometer, die sich per Stadtbus oder mit dem Rad über flaches Land zurücklegen lassen.
07 · In der Nähe
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