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Fontana Maggiore
Der mittelalterliche Brunnen der Pisano auf der Piazza IV Novembre – zwei Marmorbecken mit Reliefs der Monate, Tugenden und Bibelszenen.
◆ STADTVIERTEL · PERUGIA
Innerhalb der etruskischen und mittelalterlichen Mauern liegt Perugias Herz: die Piazza IV Novembre mit Fontana Maggiore, Dom und Palazzo dei Priori, die elegante Flaniermeile Corso Vannucci und ein Gewirr aus Treppen, Bögen und Gassen, das immer wieder weite Blicke über Umbrien freigibt. Tagsüber Museen und Kunst, abends Aperitivo und Passeggiata – hier schlägt der Puls der Stadt.

Die Piazza IV Novembre ist das vollendete Selbstbildnis einer freien Kommune. In ihrer Mitte sprudelt die Fontana Maggiore, die Nicola und Giovanni Pisano im 13. Jahrhundert mit Reliefs der Monate, der Künste und biblischer Szenen umkränzten. An der einen Seite ragt der gotische Dom San Lorenzo auf, gegenüber der wehrhafte Palazzo dei Priori, dessen Fächertreppe und Greifen-Wappen die ganze Macht der mittelalterlichen Stadt verkörpern.
Vom Platz zieht sich der Corso Vannucci wie ein Rückgrat durch die Altstadt – breit, gepflastert und gesäumt von Cafés, Palästen und Boutiquen. Im Palazzo dei Priori hängt mit der Galleria Nazionale dell'Umbria die wichtigste Kunstsammlung der Region, gleich daneben öffnen sich die hölzern gedeckte Sala dei Notari und das Nobile Collegio del Cambio mit den Fresken Peruginos. Am Ende des Corso weiten sich die Giardini Carducci zum Balkon über dem Tibertal.
Unter all dem liegt die Rocca Paolina, die überbaute Papstfestung, durch deren versunkene Gassen heute Rolltreppen ins Zentrum führen. So ist das Centro Storico Museum und Lebensraum zugleich: Studenten der Universität für Ausländer sitzen auf den Domstufen, abends schiebt sich die Passeggiata über den Corso, und in den Seitengassen verbirgt sich hinter jedem Bogen ein neuer Blick auf die grünen Hügel Umbriens.
01 · Highlights
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Der mittelalterliche Brunnen der Pisano auf der Piazza IV Novembre – zwei Marmorbecken mit Reliefs der Monate, Tugenden und Bibelszenen.
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Der gewaltige Kommunalpalast mit Fächertreppe, der Sala dei Notari und der Galleria Nazionale dell'Umbria – Umbriens bedeutendstes Museum.
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Der frühere Sitz der Geldwechslergilde, dessen Audienzsaal Perugino mit einem der schönsten Freskenzyklen der Renaissance ausmalte.
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Die elegante Flaniermeile der Stadt – Bühne der abendlichen Passeggiata, gesäumt von Cafés, Palästen und Schokoladenläden.
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Aussichtsgarten am Ende des Corso über dem Tal, darunter die unterirdischen Gassen der geschleiften Papstfestung mit ihren Rolltreppen.
02 · Sehenswürdigkeiten
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Nur sehr eingeschränkt – das Centro Storico ist verkehrsberuhigte Zone (ZTL). Am besten parkt man im Tal, etwa an der Piazza Partigiani, und fährt mit den Rolltreppen durch die Rocca Paolina oder mit der MiniMetrò hinauf.
Die Hauptsehenswürdigkeiten – Fontana Maggiore, Palazzo dei Priori mit Galerie, Collegio del Cambio und Dom – lassen sich an einem vollen Tag sehen. Mit Pausen, Aperitivo und einem Bummel über den Corso plant man besser zwei Tage ein.
Auf den Stufen des Doms an der Fontana Maggiore, beim Aperitivo auf dem Corso Vannucci und in den Giardini Carducci zum Sonnenuntergang, wenn das Licht über das Tibertal fällt.
Ja – Perugia ist Universitätsstadt, und der Corso füllt sich am Abend mit Studenten und Einheimischen. Bars und Restaurants haben bis spät geöffnet; die üblichen Vorsichtsregeln genügen.
07 · In der Nähe
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