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Piazzetta San Marco
Das granitgepflasterte Herz des Ortes: Arkaden, Boutiquen und Cafés – benannt nach Venedig, der Heimat der Gründerfamilie Donà dalle Rose.
◆ STADTVIERTEL · OLBIA
Porto Rotondo ist die kleine, feine Schwester der Costa Smeralda: 1964 von den venezianischen Grafen Donà dalle Rose um eine runde Naturbucht gegründet, mit Marina, granitgepflasterter Piazzetta San Marco und der Kirche San Lorenzo, deren Inneres der Bildhauer Mario Ceroli in eine hölzerne Bilderwelt verwandelt hat. Im Sommer Bühne von Yachten und Aperitivi, in der Nebensaison ein stilles Hafendorf zwischen Granit und Wacholder.

Als der Aga Khan in den frühen 1960er-Jahren die Costa Smeralda erfand, antworteten die venezianischen Grafen Luigi und Nicolò Donà dalle Rose 1964 mit einem eigenen Entwurf: Porto Rotondo, gebaut um eine fast kreisrunde Naturbucht nördlich von Olbia. Die Namen verraten die Herkunft der Gründer – die zentrale Piazzetta heißt San Marco, die Freitreppe dahinter Via Veneziana. Statt Beton setzte man auf Granit, niedrige Bauten und viel Wacholder; bis heute wirkt der Ort eher wie ein komponiertes Dorf als wie ein Resort.
Das künstlerische Herz ist die Kirche San Lorenzo oberhalb der Marina: außen schlichter Granit, innen eine komplett aus Holz geschnitzte Bilderwelt des Bildhauers Mario Ceroli, der auch das muschelförmige Freilufttheater des Ortes gestaltete. Unten an der Marina liegen im Sommer Yachten Bug an Bug, in den Arkaden um die Piazzetta reihen sich Boutiquen, Bars und Restaurants wie das Da Giovannino, das seit 1990 die Stammgäste des Ortes bewirtet.
Gebadet wird gleich nebenan: Die Spiaggia Ira liegt in Gehweite des Zentrums, weitere Buchten säumen die Halbinsel Richtung Punta Volpe, und eine Bucht weiter südlich beginnt der lange Strand von Marinella. Im August ist Porto Rotondo Schauplatz des sardischen Sommertheaters aus Yachten und Aperitivi – wer den Ort lieber leise mag, kommt im Juni oder September, wenn die Piazzetta wieder den Spaziergängern gehört.
01 · Highlights
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Das granitgepflasterte Herz des Ortes: Arkaden, Boutiquen und Cafés – benannt nach Venedig, der Heimat der Gründerfamilie Donà dalle Rose.
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Außen Granit, innen Holz: Mario Cerolis geschnitzte Figurenwelt macht die Kirche über der Marina zum eigentlichen Kunstwerk von Porto Rotondo.
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Im Sommer liegen hier Yachten Bug an Bug – die Mole ist der beste Laufsteg für den abendlichen Spaziergang mit Aperitivo-Finale.
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Der Hausstrand in Gehweite der Piazzetta: feiner Sand und ruhiges Wasser in einer geschützten Bucht – weitere Buchten folgen Richtung Punta Volpe.
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06 · Häufige Fragen
Streng genommen nein: Die Costa Smeralda beginnt erst weiter nördlich; Porto Rotondo wurde 1964 als eigenständiges Projekt der Grafen Donà dalle Rose gegründet und gehört zur Gemeinde Olbia. Atmosphärisch spielen Marina und Piazzetta aber in derselben Liga – nur einen Hauch entspannter.
Ja, ideal für einen halben Tag: Piazzetta und Marina sind schnell erlaufen, die Ceroli-Kirche San Lorenzo ist der kulturelle Höhepunkt, und ein Bad an der Spiaggia Ira rundet den Ausflug ab. Am schönsten am späten Nachmittag mit Aperitivo zum Abschluss.
Die Spiaggia Ira liegt in Gehweite des Zentrums in einer geschützten Bucht; weitere kleine Strände säumen die Halbinsel Richtung Punta Volpe. Eine Bucht südlich beginnt der lange Sandstrand von Marinella – mit mehr Platz als die Ortsstrände im August.
Der Ort wird sehr still: Viele Boutiquen, Bars und Restaurants schließen von Herbst bis Frühjahr, die Marina bleibt aber zugänglich. Für Spaziergänge mit Granit, Meer und Wacholder ist die Nebensaison reizvoll – Übernachtung und Abendessen plant man dann besser in Olbia.
07 · In der Nähe
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