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Salita Serbelloni
Bellagios Postkartengasse: Stufen, Markisen und Seidenläden zwischen Anleger und oberem Ortsrand.
◆ STADTVIERTEL · BELLAGIO
Bellagios historischer Kern steigt vom Fähranleger an der Piazza Mazzini in steilen Treppengassen zur Basilika San Giacomo hinauf. Unter den Arkaden am Lungolago reihen sich Cafés und Seidenläden, in der Salita Serbelloni stapeln sich Stufen, Blumentöpfe und Aussichten – und an der Punta Spartivento endet der Ort im Blick auf drei Seearme.

Bellagios Zentrum ist im Kern ein mittelalterliches Fischerdorf, das die Belle Époque in ein Schaufenster verwandelt hat. Die Struktur ist geblieben: parallele Treppengassen, die vom Wasser zum Hügelrücken klettern, dazwischen Durchgänge, Höfe und Arkaden am Lungolago, unter denen schon im 19. Jahrhundert flaniert wurde. Ganz oben steht die Basilica di San Giacomo, um 1100 von den maestri comacini errichtet, mit einem stillen Platz davor, der zu den schönsten Pausen des Ortes gehört.
Die berühmteste Gasse ist die Salita Serbelloni, deren Stufen auf jeder zweiten Comer-See-Postkarte auftauchen: Blumentöpfe, Stoffmarkisen, dazwischen Läden mit Seide aus Como, Olivenholz und Wein. Unten am Wasser reihen sich an der Piazza Mazzini die Anleger – hier kommen Fähren, Schnellboote und die Autofähre aus Varenna und Cadenabbia an –, flankiert von Hotelfassaden, die seit über hundert Jahren dieselben Namen tragen.
Den Schlusspunkt setzt die Punta Spartivento, zehn Gehminuten nördlich: ein kleiner Park an der Spitze der Landzunge, an dem sich der See in drei Richtungen öffnet. Früh am Morgen, bevor die ersten Boote anlegen, und nach dem letzten Abendschiff zeigt das Zentrum sein zweites Gesicht – leise, golden, mit Katzen auf den Stufen. Genau dafür lohnt sich die Übernachtung im Borgo statt des reinen Tagesbesuchs.
01 · Highlights
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Bellagios Postkartengasse: Stufen, Markisen und Seidenläden zwischen Anleger und oberem Ortsrand.
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Romanische Basilika der maestri comacini aus dem 12. Jahrhundert am höchsten Punkt des Borgo.
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Arkaden-Promenade mit Cafés und den Anlegern der Fähren – das Empfangszimmer des Ortes.
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Der Park an der Spitze der Landzunge mit Blick auf alle drei Seearme – zehn Minuten zu Fuß.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Tagsüber ja – zwischen den Fährankünften am Vormittag und dem späten Nachmittag schieben sich viele Besucher durch die Salita. Früh morgens und abends gehört das Borgo dagegen den Übernachtungsgästen und wird erstaunlich still.
An der Uferpromenade bei der Piazza Mazzini: Personenschiffe und Schnellboote am zentralen Anleger, die Autofähre nach Varenna und Cadenabbia wenige Schritte weiter.
Nur bedingt – das Zentrum besteht aus Treppen. Die Uferpromenade ist eben, aber jede Querverbindung nach oben führt über Stufen. Leicht packen und gutes Schuhwerk sind die beste Strategie.
Die Salita Serbelloni, die Basilica di San Giacomo am oberen Ortsrand, den Aperitivo unter den Arkaden – und den Spaziergang zur Punta Spartivento, wenn das Licht tief steht.
07 · In der Nähe
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