Die Cantina Do Mori ist ein historisches Lokal im Stadtsechstel San Polo, unweit der Rialto-Märkte, und gilt als das älteste erhaltene Weinausschank-Bacaro Venedigs. Schon allein diese lange Tradition macht den kleinen Ausschank zu einer besonderen Adresse: Hier lässt sich die ursprüngliche venezianische Trink- und Esskultur in einem authentischen, über Jahrhunderte gewachsenen Rahmen erleben. Das Lokal besticht durch seine Einrichtung, die den Charakter eines alten Bacaro bewahrt hat. Dunkle Holztheken, gedämpftes Licht und die alten Kupferpfannen, die von der Decke hängen, prägen den engen Raum. Charakteristisch sind die zwei Eingänge, die zu zwei parallelen Gassen führen, sodass das Lokal früher als Durchgang genutzt werden konnte. Diese Atmosphäre unterscheidet die Cantina Do Mori deutlich von modernen Bars und macht einen Teil ihres Reizes aus. Serviert werden klassische Cicchetti, kleine Snacks und offene Weine, alles im Stehen. Zu den bekannten Häppchen gehören neben den üblichen belegten Brotscheiben auch die francobolli, kleine, briefmarkenförmige belegte Sandwiches, die zu den Spezialitäten des Hauses zählen. Sitzplätze mit Bedienung gibt es nicht; man stellt sich an die Theke, bestellt ein, zwei Häppchen mit einem Glas Wein und bewegt sich dann weiter, ganz im Sinne des venezianischen giro di ombre. Die Lage direkt bei den Rialto-Märkten macht die Cantina Do Mori zu einem beliebten Zwischenstopp, sowohl für Einheimische als auch für Reisende, und sie ist eine typische Station auf den geführten Bacari-Touren der Gegend. Das Preisniveau liegt im unteren Bereich. Wegen der Beliebtheit und der geringen Grösse wird es vor allem zur Mittags- und Aperitivo-Zeit eng. Wer die historische Atmosphäre in Ruhe erleben will, kommt am besten ausserhalb dieser Stosszeiten.
Klassische venezianische Bacaro-Küche mit Cicchetti, kleinen Snacks und offenen Weinen, alles im Stehen serviert. Zu den Spezialitäten zählen die francobolli, kleine briefmarkenförmige belegte Sandwiches, neben den üblichen belegten Brotscheiben. Der Fokus liegt auf dem traditionellen Format aus Häppchen und einem Glas Wein, nicht auf einer umfangreichen Speisekarte.
Dichte, historische Atmosphäre in einem engen, gewachsenen Ausschank mit dunklen Holztheken, gedämpftem Licht und alten Kupferpfannen an der Decke. Gegessen und getrunken wird im Stehen. Durch die Lage bei den Rialto-Märkten und die zwei Eingänge herrscht ein lebendiges Kommen und Gehen, vor allem zur Mittags- und Aperitivo-Zeit.
