Die Ausgrabungen von Pompeji (Scavi di Pompei) gehören zu den bedeutendsten archäologischen Stätten der Welt. Die römische Stadt wurde beim Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 n. Chr. unter Asche und Bimsstein begraben und dadurch in einem einzigartigen Zustand konserviert. Wer das Gelände betritt, läuft durch echte römische Straßen, vorbei an Wohnhäusern, Tempeln, Thermen, Tavernen und einem Amphitheater, und bekommt ein außergewöhnlich konkretes Bild vom Alltag einer antiken Stadt. Das Gelände liegt rund 25 Kilometer südöstlich von Neapel und ist mit der Regionalbahn Circumvesuviana gut erreichbar; die Station Pompei Scavi-Villa dei Misteri liegt nur wenige Gehminuten vom Eingang Porta Marina entfernt. Über diesen Eingang gelangt man rasch zum Forum, dem zentralen Platz der antiken Stadt, mit Blick auf den Vesuv im Hintergrund. Zu den bekanntesten Punkten zählen das Forum, die Thermen, das Lupanar, das Haus des Fauns und die Villa dei Misteri mit ihren Wandmalereien. Das Areal ist sehr weitläufig, weshalb man mindestens einen halben Tag, besser mehr, einplanen sollte. Wichtig ist, festes Schuhwerk zu tragen und im Sommer ausreichend Wasser sowie Sonnenschutz mitzunehmen, da es auf dem Gelände kaum Schatten gibt. Viele der wertvollsten beweglichen Funde sind heute im Archäologischen Nationalmuseum (MANN) in Neapel ausgestellt, sodass sich ein kombinierter Besuch von Ausgrabung und Museum anbietet. Tickets sollten in der Hauptsaison im Voraus gebucht werden.
Der Besuch der Ausgrabungen ist ein Gang durch eine komplette antike Stadt. Über den Eingang Porta Marina gelangt man rasch zum Forum, dem zentralen Platz mit Blick auf den Vesuv. Von dort führt der Weg durch ein Netz römischer Straßen vorbei an Wohnhäusern mit erhaltenen Wandmalereien, Tempeln, öffentlichen Thermen, Tavernen, dem Lupanar und dem Amphitheater. Höhepunkte sind das Haus des Fauns und die Villa dei Misteri am Rand des Geländes. Wegen der Größe des Areals lässt sich der Rundgang gut mit einer Führung oder einem Audioguide strukturieren, da sonst leicht Orientierung und Kontext verloren gehen.
