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Tour de l'Horloge mit den Jacquemarts
Der gotische Glockenturm von 1354 trägt zwei automatische Figuren, die seit dem 15. Jahrhundert die Stunden schlagen.
◆ STADTVIERTEL · AVIGNON
Auf dem einstigen römischen Forum schlägt das Herz von Avignon: ein weiter Platz unter alten Platanen, gesäumt vom neoklassizistischen Rathaus, dem Opernhaus und Dutzenden Caféterrassen. Hier treffen sich Avignonais und Reisende gleichermaßen zum Kaffee, Apéritif und – jeden Sommer – zum Theaterfestival unter freiem Himmel.
Die Place de l'Horloge liegt dort, wo in der Antike das römische Forum lag – über Jahrhunderte ein Gewirr aus Häusern, das nach und nach abgeräumt wurde, bis die heutige weite Esplanade entstand. Ihren Namen verdankt sie dem gotischen Glockenturm aus dem Jahr 1354, der von Audouin Auberti, einem Neffen von Papst Innozenz VI., errichtet wurde. Seit dem 15. Jahrhundert schlagen dort die beiden Jacquemarts – Jacquemart und Jacotte – die Stunden, ein Stück lebendiges Mittelalter über dem modernen Trubel.
Ihr heutiges Gesicht erhielt die Place de l'Horloge im 19. Jahrhundert. 1845 wurde das alte Rathaus bis auf den Glockenturm abgerissen und durch das neoklassizistische Hôtel de Ville ersetzt, das Louis-Napoléon Bonaparte 1851 einweihte. Direkt daneben steht das Opéra Grand Avignon im italienischen Stil, dessen Eingang die Statuen von Molière und Corneille flankieren – der Vorgängerbau war 1846 abgebrannt und rasch neu errichtet worden.
Heute ist der Platz vor allem ein Ort zum Verweilen: schattige Terrassen unter jahrhundertealten Platanen, ein kleines Karussell für Kinder und der ständige Strom von Menschen, die von der Rue de la République heraufkommen. Im Sommer verwandelt das Festival d'Avignon, das seit 1947 besteht, die Place de l'Horloge in eine Open-Air-Bühne und macht sie zum pulsierenden Zentrum der Theaterstadt.
01 · Highlights
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Der gotische Glockenturm von 1354 trägt zwei automatische Figuren, die seit dem 15. Jahrhundert die Stunden schlagen.
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Das Theater im italienischen Stil zeigt das ganze Jahr über Vorstellungen und wird von den Statuen Molières und Corneilles bewacht.
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Das neoklassizistische Rathaus von 1851 prägt mit seiner Fassade die Westseite des Platzes.
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Die schattigen Terrassen sind der beliebteste Treffpunkt für Kaffee, Apéritif und Mahlzeiten im Freien.
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Ein traditionelles Karussell sorgt mitten auf dem Platz für Kinderlachen und nostalgischen Charme.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Der Name geht auf den gotischen Glockenturm (Tour de l'Horloge) von 1354 zurück, dessen Jacquemart-Figuren seit dem 15. Jahrhundert die Stunden schlagen.
Man kann das Opéra Grand Avignon und das Rathaus bewundern, auf einer der Platanen-Terrassen einen Kaffee oder Apéritif nehmen und von hier aus zum nahen Palais des Papes weitergehen.
Sie liegt zentral in der Altstadt; vom Bahnhof Avignon Centre läuft man in etwa zehn Minuten über die Rue de la République dorthin.
Ja – die Terrassen, das Karussell, das Opernhaus und die Nähe zum Palais des Papes machen ihn das ganze Jahr über zum lebendigen Mittelpunkt der Stadt.
07 · In der Nähe
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