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Église des Célestins
Die ab 1389 errichtete Klosterkirche war die letzte Gründung des avignonesischen Papsttums und überragt heute den Platz.
◆ STADTVIERTEL · AVIGNON
Unter mächtigen Platanen rund um einen Brunnen liegt die Place des Corps Saints – der Lieblingsplatz der jungen Avignonais zum Ausgehen. Bars, Bistros und Restaurants stellen ihre Tische ins Freie, während die alte Célestins-Kirche über die schattige Esplanade wacht.
Die Place des Corps Saints war in römischer Zeit ein Friedhof und im 13. Jahrhundert ein Stadttor in der mittelalterlichen Mauer. Ihren Namen – „Platz der heiligen Leiber“ – verdankt sie den zahlreichen Reliquien, die hier über die Jahrhunderte hinweg beigesetzt wurden; offiziell trägt sie ihn seit 1843.
Den Ursprung bildet das Couvent des Célestins: Die Kirche wurde ab 1389 auf Betreiben des Gegenpapstes Clemens VII. und des französischen Königs Karl VI. nahe dem Grab von Pierre de Luxembourg errichtet, einem 1387 verstorbenen Kardinal. Das Kloster war die letzte Gründung des avignonesischen Papsttums und die einzige königliche Stiftung in der Papststadt – reich an Reliquien, darunter ab 1674 sogar die Gebeine des Brückenheiligen Saint Bénézet. Heute dient das Ensemble von Kirche und Kreuzgang das ganze Jahr über als Schauplatz für Kulturveranstaltungen und seit 1981 auch fürs Festival d'Avignon.
Im Alltag ist die Place des Corps Saints vor allem eines: einer der lebendigsten Ausgehplätze der Stadt. Rund um Brunnen und Platanen reihen sich Restaurants, Bars und Bistros, deren Tische auf den Platz hinausreichen – von Adressen wie L'Agape mit provenzalisch-französischer Küche bis zu Craft-Beer-Bars. Während die Kinder zwischen den Bäumen herumlaufen, treffen sich hier abends Studierende, Einheimische und Reisende zum Apéritif und Essen im Freien.
01 · Highlights
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Die ab 1389 errichtete Klosterkirche war die letzte Gründung des avignonesischen Papsttums und überragt heute den Platz.
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Der ehemalige Kreuzgang dient als Veranstaltungs- und Ausstellungsraum und ist seit 1981 Festivalspielstätte.
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Vom L'Agape bis zur Craft-Beer-Bar stellen die Lokale ihre Tische unter die Platanen – der Treffpunkt fürs Avignoner Nightlife.
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Der zentrale Brunnen unter alten Platanen sorgt für Schatten und macht den Platz zum entspannten Verweilort.
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Am Abend füllt sich der Platz mit Einheimischen und Studierenden – einer der lebendigsten Orte der Altstadt.
02 · Sehenswürdigkeiten
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04 · Hotels
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Der Name „Platz der heiligen Leiber“ geht auf die zahlreichen Reliquien zurück, die im einstigen Friedhof und im benachbarten Célestins-Kloster beigesetzt wurden; offiziell trägt der Platz ihn seit 1843.
Vor allem ausgehen: Der Platz ist von Bars, Bistros und Restaurants mit Terrassen unter Platanen gesäumt und einer der beliebtesten Apéro-Plätze Avignons.
Die ab 1389 errichtete Klosterkirche war die letzte Gründung des avignonesischen Papsttums; Kirche und Kreuzgang dienen heute als Kultur- und Festivalspielstätte.
Tagsüber ja – Kinder können zwischen den Platanen herumlaufen, während Eltern im Schatten sitzen; abends wird der Platz lebhafter und zum Ausgehtreffpunkt.
07 · In der Nähe
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