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Chapelle des Pénitents Noirs
Die 1586 gegründete Barockkapelle der Schwarzen Büßer ist die einzige Avignons, die ihren ursprünglichen Prunk bewahrt hat.
◆ STADTVIERTEL · AVIGNON
Hinter dem Palais des Papes und dem Felsen Rocher des Doms schlängelt sich die schmale Rue Banasterie an prächtigen Fassaden des 17. und 18. Jahrhunderts vorbei. Das stille Viertel der einstigen Korbflechter ist heute eine wahre Ansammlung von Hôtels particuliers und beherbergt mit der Chapelle des Pénitents Noirs eines der schönsten Barockjuwele der Stadt.
Der Name Banasterie stammt aus dem Provenzalischen: „banaste“ bedeutet Weidenkorb. Am Ende der Straße, in Richtung Rhône, hatten sich einst die Korbflechter niedergelassen und gaben dem Viertel seinen Namen. Die schmale Rue Banasterie windet sich hinter dem Rocher des Doms und den hohen Mauern des Papstpalastes entlang – eine ruhige Gasse, fernab der großen Besucherströme.
Heute ist die Banasterie vor allem für ihre Architektur bekannt: Sie ist eine regelrechte Reihung von Hôtels particuliers, vornehmen Stadtpalästen mit prächtigen Fassaden aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Das schönste Beispiel ist das Hôtel Madon de Châteaublanc, errichtet vom Architekten Pierre II. Mignard, der auch das Hôtel de Vervins entwarf. Wer langsam durch die Gasse geht, liest hier die Geschichte des wohlhabenden Avignon an den Türrahmen und Balkonen ab.
Das spirituelle Herz des Viertels ist die Chapelle des Pénitents Noirs, die Kapelle der Schwarzen Büßer. Sie wurde 1586 von Pompée Catilina gegründet, einem Offizier, der italienische Bewohner zusammenführte, um Gefangenen und Verurteilten beizustehen. Ihr heutiges Erscheinungsbild geht auf die Restaurierung von 1739/40 zurück. Sie gilt als die einzige Büßerkapelle Avignons, deren Architektur und Dekor noch den einstigen Prunk erahnen lassen – alle anderen wurden zerstört oder im 19. Jahrhundert stark verändert.
01 · Highlights
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Die 1586 gegründete Barockkapelle der Schwarzen Büßer ist die einzige Avignons, die ihren ursprünglichen Prunk bewahrt hat.
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Der schönste Stadtpalast der Gasse stammt vom Architekten Pierre II. Mignard und zeigt die Pracht des 17. und 18. Jahrhunderts.
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Die schmale, stille Gasse hinter dem Palais des Papes reiht prachtvolle Barockfassaden aneinander.
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Das Viertel ist eine dichte Ansammlung vornehmer Stadtpaläste – ein Freilichtmuseum bürgerlicher und adliger Architektur.
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Die Nähe zum Felsen und Park Rocher des Doms verbindet die Gasse direkt mit dem grünen Hochpunkt Avignons.
02 · Sehenswürdigkeiten
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Vom provenzalischen Wort „banaste“ für Weidenkorb – am Straßenende siedelten einst die Korbflechter, die dem Viertel den Namen gaben.
Die 1586 gegründete Kapelle der Schwarzen Büßer in der Rue Banasterie ist die einzige Büßerkapelle Avignons, deren barocker Prunk weitgehend erhalten blieb.
Es ist eine dichte Ansammlung prächtiger Hôtels particuliers aus dem 17. und 18. Jahrhundert, gelegen in einer ruhigen Gasse direkt hinter dem Palais des Papes.
Zu Fuß vom Palais des Papes, indem man um den Rocher des Doms herum in die schmale Rue Banasterie einbiegt.
07 · In der Nähe
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