📍 43.95°N · 4.81°E
Zoom 5 / 5Viertel · in Avignon

◆ STADTVIERTEL · AVIGNON

La Banasterie.
der Stadtpaläste

Hinter dem Palais des Papes und dem Felsen Rocher des Doms schlängelt sich die schmale Rue Banasterie an prächtigen Fassaden des 17. und 18. Jahrhunderts vorbei. Das stille Viertel der einstigen Korbflechter ist heute eine wahre Ansammlung von Hôtels particuliers und beherbergt mit der Chapelle des Pénitents Noirs eines der schönsten Barockjuwele der Stadt.

Hinter dem Palais des Papes, am Fuß des Rocher des Doms
Lage
Ruhig, vornehm, gesäumt von Stadtpalästen und Barockfassaden
Charakter
Architekturspaziergang, Barockkapelle, ruhige Gassen
Gut für
Vormittag oder später Nachmittag, wenn es besonders still ist
Beste Zeit

Die stille Gasse der Stadtpaläste der Stadtpaläste

Der Name Banasterie stammt aus dem Provenzalischen: „banaste“ bedeutet Weidenkorb. Am Ende der Straße, in Richtung Rhône, hatten sich einst die Korbflechter niedergelassen und gaben dem Viertel seinen Namen. Die schmale Rue Banasterie windet sich hinter dem Rocher des Doms und den hohen Mauern des Papstpalastes entlang – eine ruhige Gasse, fernab der großen Besucherströme.

Heute ist die Banasterie vor allem für ihre Architektur bekannt: Sie ist eine regelrechte Reihung von Hôtels particuliers, vornehmen Stadtpalästen mit prächtigen Fassaden aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Das schönste Beispiel ist das Hôtel Madon de Châteaublanc, errichtet vom Architekten Pierre II. Mignard, der auch das Hôtel de Vervins entwarf. Wer langsam durch die Gasse geht, liest hier die Geschichte des wohlhabenden Avignon an den Türrahmen und Balkonen ab.

Das spirituelle Herz des Viertels ist die Chapelle des Pénitents Noirs, die Kapelle der Schwarzen Büßer. Sie wurde 1586 von Pompée Catilina gegründet, einem Offizier, der italienische Bewohner zusammenführte, um Gefangenen und Verurteilten beizustehen. Ihr heutiges Erscheinungsbild geht auf die Restaurierung von 1739/40 zurück. Sie gilt als die einzige Büßerkapelle Avignons, deren Architektur und Dekor noch den einstigen Prunk erahnen lassen – alle anderen wurden zerstört oder im 19. Jahrhundert stark verändert.

La Banasterie

03 · Essen & Trinken

Wo es schmeckt.

Noch keine Restaurants hinterlegt.

04 · Hotels

Hier übernachten.

Noch keine Hotels hinterlegt.

05 · Praktisch

Gut zu wissen.

Anreise
Zu Fuß; vom Palais des Papes um den Rocher des Doms herum in die Rue Banasterie
Beste Zeit
Vormittag oder später Nachmittag für die ruhige Atmosphäre
Gut für
Architekturliebhaber, Barockkunst, ruhige Spaziergänge
Preisniveau
Wohnviertel – kaum Gastronomie, dafür ruhig und gehoben
Insider-Tipp
Die Öffnungszeiten der Chapelle des Pénitents Noirs vorab prüfen – das barocke Innere ist nicht durchgehend zugänglich

06 · Häufige Fragen

Was Reisende oft fragen.

Woher kommt der Name Banasterie?

Vom provenzalischen Wort „banaste“ für Weidenkorb – am Straßenende siedelten einst die Korbflechter, die dem Viertel den Namen gaben.

Was ist die Chapelle des Pénitents Noirs?

Die 1586 gegründete Kapelle der Schwarzen Büßer in der Rue Banasterie ist die einzige Büßerkapelle Avignons, deren barocker Prunk weitgehend erhalten blieb.

Was macht das Viertel La Banasterie besonders?

Es ist eine dichte Ansammlung prächtiger Hôtels particuliers aus dem 17. und 18. Jahrhundert, gelegen in einer ruhigen Gasse direkt hinter dem Palais des Papes.

Wie erreicht man La Banasterie?

Zu Fuß vom Palais des Papes, indem man um den Rocher des Doms herum in die schmale Rue Banasterie einbiegt.

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travelperfect · Aktualisiert 6. Juni 2026