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Zoom 4 / 5Stadt · in Asturien

◆ STADT · ASTURIEN

Gijon.
wo der Atlantik die Altstadt umarmt

Auf einer schmalen Landzunge zwischen zwei Stränden gewachsen, ist Gijón die salzige, selbstbewusste Seele Asturiens: ein Fischerviertel auf einem Hügel, ein kilometerlanger Sandbogen mitten in der Stadt und eine Sidra-Kultur, die man eher hört als liest. Hier wird der Apfelwein aus Armhöhe in flache Gläser geschüttet, der Wind pfeift durch eine zehn Meter hohe Betonskulptur, und über allem liegt der grüne, regengewaschene Glanz der Costa Verde.

Eine Stadt zwischen zwei Stränden und einer Landzunge, die Geschichte trägt

Alles in Gijón dreht sich um die Halbinsel von Cimadevilla. Das älteste Viertel der Stadt klettert in engen, gepflasterten Gassen den Hügel von Santa Catalina hinauf und teilt das Wasser in zwei Hälften: im Osten der weite, urbane Bogen der Playa de San Lorenzo, im Westen die geschütztere Playa de Poniente am alten Hafen. Wer hier durch die Calle Óscar Olavarría schlendert, läuft an bunten Fischerhäusern vorbei, an Sidrerías mit offenen Türen und an den freigelegten Resten römischer Thermen am Campo Valdés, die belegen, dass dieser Ort schon vor zwei Jahrtausenden besiedelt war.

Oben auf dem Cerro de Santa Catalina, einem grasbewachsenen Plateau über dem Meer, steht das Wahrzeichen der Stadt: Eduardo Chillidas "Elogio del Horizonte", ein massiver Betonbogen, unter dem Wind und Brandung zu einem dumpfen Rauschen verstärkt werden. Von hier reicht der Blick über die ganze Bucht. Gijón ist die größte Stadt Asturiens und war lange ein Industrie- und Hafenort, doch genau diese Mischung aus rauer Arbeitergeschichte und atlantischem Licht gibt ihr ihren ungeschönten, lebendigen Charakter.

Wenige Kilometer landeinwärts erhebt sich ein Bauwerk der Superlative: die Universidad Laboral, das flächenmäßig größte Gebäude Spaniens, einst als Waisenheim für Bergarbeiterkinder errichtet und heute ein Kulturzentrum mit dem LABoral Centro de Arte und dem höchsten Steinturm des Landes. Wer Gijón verstehen will, beginnt am Strand, steigt nach Cimadevilla hinauf und endet abends bei einem Glas Sidra in einem Chigre der Altstadt.

Gijon

01 · Auf einen Blick

Gut zu wissen.

Region
Asturien, Nordspanien (Costa Verde)
Beste Reisezeit
Juni bis September für Strand und Feste
Anreise
Flughafen Asturias (OVD), rund 40 km; ALSA-Bus ca. 45 Min.
Nächste Großstadt
Oviedo, ca. 24 km südlich
Sprache
Spanisch; regional Asturianisch (Bable)
Zeitzone
Europe/Madrid (MEZ/MESZ)
Spezialität
Sidra, Fabada asturiana und Cachopo
Wahrzeichen
Elogio del Horizonte am Cerro de Santa Catalina

· Entdecken & Buchen

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03 · Wann

Wann nach Gijón reisen vom milden Atlantiksommer bis zum grünen Regen

Gijón hat ein ozeanisches Klima: milde Sommer, sanfte Winter und über das Jahr verteilt reichlich Regen, der Asturien sein sattes Grün gibt. Hochsommer und Strandtage konzentrieren sich auf wenige Monate, während Feste und Kultur das ganze Jahr Akzente setzen.

FrühlingMärz bis MaiErwachende Stadt, frisches Grün und wechselhaftes Wetter mit häufigen Schauern. Angenehm für Spaziergänge entlang der Promenade und durch Cimadevilla, bevor der Sommertrubel beginnt.Stadtrundgänge und ruhige Strandpromenade
SommerJuni bis SeptemberBeste Reisezeit: milde Höchstwerte um die 22 bis 23 Grad, belebte Strände und die großen Feste wie die Semana Negra und die Semana Grande im August.Playa de San Lorenzo, Festivals und Strandleben
HerbstOktober bis NovemberGoldenes Atlantiklicht, weniger Besucher und zunehmend regnerische Tage. Ideale Zeit, um sich in den Sidrerías und Chigres der Altstadt einzuquartieren.Gastronomie, Sidra und stimmungsvolle Küste
WinterDezember bis FebruarMild, aber grau und feucht, mit Tiefstwerten selten unter Frost. Höhepunkt ist der Antroxu, der farbenfrohe asturische Karneval mit großem Umzug.Antroxu-Karneval und maritime Atmosphäre

04 · Häufige Fragen

Was Reisende am häufigsten fragen.

Wofür ist Gijón bekannt?

Gijón ist die größte Stadt Asturiens und bekannt für das historische Fischerviertel Cimadevilla, den kilometerlangen Stadtstrand Playa de San Lorenzo, die Sidra-Kultur und Eduardo Chillidas Skulptur Elogio del Horizonte am Cerro de Santa Catalina.

Wie kommt man nach Gijón?

Der nächste Flughafen ist der Flughafen Asturias (OVD), rund 40 Kilometer entfernt. Von dort fahren ALSA-Busse in etwa 45 Minuten zum Busbahnhof. Oviedo liegt nur etwa 24 Kilometer südlich und ist gut per Bus und Bahn angebunden.

Wann ist die beste Reisezeit für Gijón?

Die beste Reisezeit ist von Juni bis September, wenn das milde Atlantikklima Strandtage erlaubt und Feste wie die Semana Negra und die Semana Grande im August stattfinden. Asturien gilt allerdings das ganze Jahr als regenreich und grün.

Was sollte man in Gijón essen?

Unbedingt probieren: Sidra, der aus Armhöhe geschüttete asturische Apfelwein, dazu die deftige Fabada asturiana mit weißen Bohnen und Wurst sowie der Cachopo, ein riesiges, mit Schinken und Käse gefülltes paniertes Schnitzel. Am authentischsten in den Sidrerías und Chigres rund um Cimadevilla.

Was kann man in Gijón an einem Tag sehen?

An einem Tag lassen sich gut der Spaziergang über die Playa de San Lorenzo, der Aufstieg durch Cimadevilla zum Cerro de Santa Catalina mit dem Elogio del Horizonte sowie die römischen Thermen am Campo Valdés verbinden, abgerundet von einem Abend in einer Sidrería.

Lohnt sich der Besuch der Universidad Laboral?

Ja. Die Universidad Laboral, auch Laboral Ciudad de la Cultura genannt, ist das flächenmäßig größte Gebäude Spaniens und beherbergt mit dem höchsten Steinturm des Landes das LABoral Centro de Arte sowie Kultur- und Bildungseinrichtungen. Sie liegt wenige Kilometer außerhalb des Zentrums.

05 · In der Nähe

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    travelperfect · Aktualisiert 7. Juni 2026