Highlight
Villa La Rotonda
Palladios Ikone auf der Hügelkuppe – vier identische Tempelfronten, eine Kuppel, ein Weltvorbild des Landhausbaus.
◆ STADTVIERTEL · VICENZA
Am südöstlichen Stadtrand geht Vicenza in die Hügel über: Die Riviera Berica ist das grüne Tor zu den Colli Berici – mit der Villa La Rotonda als weltberühmtem Auftakt, Wiesenwegen wie der Valletta del Silenzio und Weinbergen, in denen der Tai Rosso wächst. Wer Palladio verstehen will, kommt hierher, wo Architektur und Landschaft eins werden.

Die Riviera Berica ist Vicenzas sanfter Übergang aufs Land: Hinter den letzten Häusern der Stadt beginnen Wiesen, Zypressenalleen und die ersten Rebzeilen der Colli Berici. Mittendrin, auf einer Hügelkuppe, steht die Villa La Rotonda – Palladios vierfach symmetrischer Kuppelbau, der vom englischen Landsitz bis zu Jeffersons Monticello unzählige Nachfahren fand. Kein Bau der Renaissance wurde häufiger zitiert, und keiner sitzt selbstverständlicher in seiner Landschaft.
Die Annäherung gehört zum Erlebnis: Von Monte Berico führt die Valletta del Silenzio, ein stilles Wiesental mit altem Mauerwerk und Feldwegen, direkt auf die Villa zu – ein Spazierweg, den schon Generationen von Architekten als Wallfahrt begangen haben. Wer mag, hängt die Villa Valmarana ai Nani mit ihren Tiepolo-Fresken als Zwischenstation an.
Dahinter beginnen die Colli Berici: weiche Kalkhügel mit Weingütern, Trattorien und kleinen Dörfern, dazwischen der Lago di Fimon als grünes Ausflugsziel. Die Familienweingüter keltern hier den Tai Rosso, die rote Leitsorte der Hügel, dazu Garganega und internationale Sorten – viele Höfe öffnen für Verkostungen mit Sopressa und Käse. Mit dem Rad oder dem Auto wird daraus ein halber Tag Landpartie, keine Viertelstunde vom Teatro Olimpico entfernt.
01 · Highlights
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Palladios Ikone auf der Hügelkuppe – vier identische Tempelfronten, eine Kuppel, ein Weltvorbild des Landhausbaus.
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Das Tal der Stille: Feldwege und alte Mauern zwischen Monte Berico und La Rotonda – Vicenzas schönster Spazierweg.
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Familienbetriebe in den Kalkhügeln südlich der Stadt schenken Tai Rosso und Garganega aus – oft mit Sopressa und Blick über die Reben.
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Kleiner Natursee in den Colli Berici – Rundweg, Trattorien am Ufer und ein beliebtes Radziel der Vicentiner.
02 · Sehenswürdigkeiten
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Ja – die Villa ist in Privatbesitz, öffnet aber regelmäßig für Besucher. Garten und Innenräume haben dabei unterschiedliche Öffnungszeiten, die je nach Saison variieren. Vor dem Besuch lohnt ein Blick auf die offizielle Website, besonders außerhalb der Hauptsaison.
Etwa drei Kilometer. Am schönsten ist der Fußweg über Monte Berico, die Villa Valmarana ai Nani und die Valletta del Silenzio – rund 45 Minuten mit Aussicht. Alternativ bringen dich Stadtbus, Taxi oder das Rad in wenigen Minuten hin.
Eine Gruppe weicher Kalkhügel direkt südlich von Vicenza – Weinland mit kleinen Dörfern, Familienweingütern und dem Lago di Fimon. Die rote Leitsorte ist der Tai Rosso; viele Höfe bieten Verkostungen mit regionalen Spezialitäten wie Sopressa an.
Sehr – das Gelände am Stadtrand ist flach bis sanft hügelig, Richtung Lago di Fimon und in die Colli Berici führen ruhige Nebenstraßen und Radwege. Eine Halbtagesrunde mit Rotonda, See und Weingut gehört zu den schönsten Aktivitäten der Stadt.
07 · In der Nähe
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