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Portici-Aufstieg
Der gedeckte Arkadenweg aus dem 18. Jahrhundert führt von der Stadt hinauf zur Basilika – schattig, still und mit jedem Bogen ein Stück näher am Panorama.
◆ STADTVIERTEL · VICENZA
Der Wallfahrtshügel über Vicenza: Ein barocker Arkadenweg führt hinauf zur Basilika von Monte Berico, oben öffnet sich von der Piazzale della Vittoria der Blick über die Dächer der Stadt bis zu den Voralpen. Am Hang liegt die Villa Valmarana ai Nani mit ihren Tiepolo-Fresken – Auftakt des schönsten Spaziergangs der Stadt.

Seit den Marienerscheinungen des 15. Jahrhunderts pilgern die Vicentiner auf diesen Hügel, und damit sie es trockenen Fußes tun können, wurde im 18. Jahrhundert ein gedeckter Arkadengang den Hang hinauf gebaut: die Portici, ein langer Rhythmus aus Bögen und Kapellen, der den Aufstieg zur Meditation macht. Oben empfängt die barocke Wallfahrtsbasilika mit ihrer Kuppel – im Inneren wird das Gnadenbild der Madonna verehrt, im Refektorium hängt Paolo Veroneses monumentales «Gastmahl des hl. Gregor».
Vor der Kirche öffnet sich die Piazzale della Vittoria, ein Aussichtsbalkon, von dem aus ganz Vicenza zu Füßen liegt: das Kieldach der Basilica Palladiana, die Türme der Altstadt, dahinter an klaren Tagen die Kette der Voralpen bis zu den Kleinen Dolomiten. Kein anderer Ort erklärt die Lage der Stadt zwischen Ebene und Hügeln so unmittelbar.
Der Hang selbst gehört den Villen: Über die Via San Bastian erreichst du in wenigen Minuten die Villa Valmarana ai Nani, deren Säle Giambattista und Giandomenico Tiepolo 1757 ausgemalt haben – der Vater mit Götter- und Heldenszenen, der Sohn mit Bildern des Landlebens. Von dort führt die stille Valletta del Silenzio weiter zur Villa La Rotonda: ein Spaziergang, der Wallfahrt, Malerei und Architektur zu einem Nachmittag verbindet.
01 · Highlights
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Der gedeckte Arkadenweg aus dem 18. Jahrhundert führt von der Stadt hinauf zur Basilika – schattig, still und mit jedem Bogen ein Stück näher am Panorama.
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Vicenzas großer Aussichtsbalkon: die Altstadt, die Poebene und an klaren Tagen die Voralpen in einem einzigen Blick.
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Im Refektorium der Wallfahrtsbasilika hängt Paolo Veroneses monumentales «Gastmahl des hl. Gregor» – ein Hauptwerk, das viele Besucher übersehen.
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Die von steinernen Zwergen bewachte Villa am Hang, 1757 von Vater und Sohn Tiepolo ausgemalt.
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Das stille Wiesental zwischen den Villen – der schönste Fußweg von Monte Berico hinüber zur Villa La Rotonda.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Am schönsten zu Fuß über den gedeckten Arkadenweg, der am südlichen Altstadtrand beginnt – rund 20 bis 25 Minuten bergauf. Wer es bequemer mag, nimmt den Stadtbus oder ein Taxi bis direkt vor die Basilika.
Unbedingt: Von der Piazzale della Vittoria überblickst du die gesamte Altstadt mit der Basilica Palladiana, und an klaren Tagen reicht die Sicht bis zu den Voralpen. Dazu kommen die Wallfahrtskirche und Veroneses Gastmahl im Refektorium.
Der Überlieferung nach erschien die Madonna im 15. Jahrhundert auf diesem Hügel – seither ist Monte Berico das wichtigste Marienheiligtum Venetiens. Die heutige barocke Basilika und der Arkadenweg entstanden für die Pilgerströme.
Ja, das ist die klassische Halbtagesrunde: über die Portici hinauf zur Basilika, am Hang entlang zur Villa Valmarana ai Nani mit den Tiepolo-Fresken und durch die Valletta del Silenzio weiter zur Villa La Rotonda. Die Öffnungszeiten der Villen vorab prüfen.
07 · In der Nähe
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