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Focaccia-Stopp an der Via Roma
Focaccia mit Oliven, Pesto oder Zwiebeln, Pizza al taglio und frittierte Acciughe auf die Hand – das schnelle Glück der ligurischen Küche.
◆ STADTVIERTEL · VERNAZZA
Wer Vernazza betritt, betritt die Via Roma: Die einzige eigentliche Straße des Dorfs verbindet Bahnhof und Hafen, und an ihr hängt alles – Focaccerie, aus denen es nach Ofen duftet, Alimentari mit Pesto und Sciacchetrà, dazwischen Hauseingänge, hinter denen Treppen ins Steile führen. Die Carruggi links und rechts gehören den Katzen, der Wäsche über den Köpfen und denen, die bewusst langsamer gehen.

Vernazza ist im Grunde eine einzige Schlucht, und die Via Roma folgt ihrem Grund: Die Gasse verläuft über dem kanalisierten Bach, der das Dorf einst formte – und der sich am 25. Oktober 2011 sein Bett mit einer verheerenden Sturzflut zurückholte. Meterhoch lagen Schlamm und Geröll in der Gasse; dass heute wieder Focaccerie und Läden ihre Türen öffnen, gehört zu den stillen Heldengeschichten der Cinque Terre.
Abseits der Hauptachse beginnt das vertikale Vernazza: Carruggi, kaum schulterbreite Treppengassen, klettern die Hänge hinauf, verbinden Hauseingänge auf fünf Ebenen, enden an Aussichtskanzeln oder im Weinberg. Hier hängt Wäsche über den Köpfen, hier liegen die begehrtesten Gästezimmer des Dorfs – wer oben wohnt, trägt den Koffer Stufen hinauf und wird mit Blicken belohnt, die kein Hotelneubau bieten könnte.
Praktisch ist die Gasse außerdem Vernazzas Vorratskammer und Trailhead in einem: In den Alimentari deckt man sich mit Pesto, Käse und Wein ein, die Focaccerie liefern den Wanderproviant – und am oberen wie unteren Dorfrand zweigen die Pfade ab, die nach Monterosso, Corniglia und hinauf zum Santuario di Reggio führen.
01 · Highlights
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Focaccia mit Oliven, Pesto oder Zwiebeln, Pizza al taglio und frittierte Acciughe auf die Hand – das schnelle Glück der ligurischen Küche.
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Das vertikale Dorf: kaum schulterbreite Stiegen, Wäscheleinen, Katzen und plötzliche Ausblicke zwischen den Häusern aufs Meer.
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Am Dorfrand beginnen die Paradeetappen des Küstenwegs nach Monterosso und Corniglia – ausgeschildert und gebührenpflichtig (Cinque Terre Card).
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Der alte Pilgerweg mit Kreuzwegstationen steigt aus den Gassen hinauf zur Wallfahrtskirche über dem Dorf – still, schattig, mit weiten Blicken.
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04 · Aktivitäten
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Praktisch nein – das Dorf ist für den Verkehr gesperrt, nur Anlieferungen erreichen morgens den oberen Dorfrand. Wer mit dem Auto kommt, parkt weit oberhalb und läuft hinunter; entspannter ist die Anreise per Bahn.
Die Etappe nach Monterosso startet am nördlichen Dorfrand, der Weg nach Corniglia am südlichen – beide sind ab der Via Roma ausgeschildert. Für beide Abschnitte brauchst du die Cinque Terre Card.
In den Alimentari und Focaccerie entlang der Via Roma: Focaccia, Pesto, Käse, Obst und Wasser für die Wanderung. Morgens ist die Auswahl am größten – und die Focaccia kommt frisch aus dem Ofen.
Es sind steile, teils enge Treppengassen ohne Geländerkomfort – mit leichtem Gepäck kein Problem, mit Rollkoffer mühsam. Dafür liegen an ihnen die ruhigsten Zimmer und die schönsten zufälligen Ausblicke des Dorfs.
07 · In der Nähe
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