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Belvedere di Santa Maria
Die Panoramaterrasse am Ende der Via Fieschi – rund 90 Meter über dem Meer, mit Blick über die gesamte Küstenlinie der Cinque Terre.
◆ ORTSTEIL · VERNAZZA
Corniglia ist der Sonderling der Cinque Terre: kein Hafen, kein Strand, stattdessen ein Dorf auf einem rund 90 Meter hohen Felsvorsprung, umgeben von Weinterrassen. Wer die Stufen der Lardarina erklimmt oder den Shuttlebus nimmt, findet oben enge Gassen um die Via Fieschi, eine gotische Dorfkirche – und am Ende des Wegs das Belvedere di Santa Maria, dessen Blick die gesamte Küstenlinie der Cinque Terre abfährt.

Corniglia ist vermutlich der älteste der fünf Orte – sein Name soll auf die römische Familie der Cornelii zurückgehen, und in Pompeji wurden Weinamphoren mit der Aufschrift Cornelia gefunden. Das passt: Während die Nachbardörfer vom Fischfang lebten, war Corniglia immer ein Bauerndorf, dem Wein verpflichtet, der auf den Terrassen ringsum wächst. Auch deshalb wirkt es bis heute anders – kompakter, bäuerlicher, in sich gekehrt.
Das Dorf selbst ist schnell erzählt und langsam erlebt: Die schmale Via Fieschi zieht sich vom Dorfeingang zum Largo Taragio mit seinem Kriegerdenkmal und den Café-Tischen, dahinter steht die gotische Chiesa di San Pietro aus dem 14. Jahrhundert mit ihrer feinen Fensterrose. Am Ende der Gasse öffnet sich das Belvedere di Santa Maria – eine Terrasse über dem Meer, von der der Blick von Monterosso bis Manarola reicht.
Der Preis für die Ruhe ist der Aufstieg: Vom Bahnhof unten am Meer führen die rund 380 Stufen der Lardarina im Zickzack hinauf, alternativ pendelt ein Shuttlebus. Einen Hafen gibt es nicht, die Fähren fahren vorbei – und genau das hält die größten Ströme fern. Wer abends bleibt, ein Glas Cinque-Terre-Weißwein auf dem Largo Taragio in der Hand, erlebt die Cinque Terre, wie sie vor dem großen Andrang gewesen sein müssen.
01 · Highlights
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Die Panoramaterrasse am Ende der Via Fieschi – rund 90 Meter über dem Meer, mit Blick über die gesamte Küstenlinie der Cinque Terre.
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Die schmale Hauptgasse mit Läden und Weinbars mündet auf den kleinen Dorfplatz – das gesellige Wohnzimmer Corniglias.
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Gotische Dorfkirche aus dem 14. Jahrhundert mit feiner Fensterrose – eines der schönsten Beispiele ligurischer Gotik an dieser Küste.
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Rund 380 Stufen verbinden Bahnhof und Dorf im Zickzack – schweißtreibend, aber mit immer neuen Blicken über Meer und Terrassen.
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06 · Häufige Fragen
Vom Bahnhof am Meer entweder über die Lardarina – eine Ziegeltreppe mit rund 380 Stufen – oder mit dem kleinen Shuttlebus, der zu den Zugankünften pendelt. Wanderer erreichen das Dorf über den Sentiero Azzurro aus Vernazza oder Manarola.
Einen Strand gibt es nicht – Corniglia ist das einzige der fünf Dörfer ohne direkten Meerzugang. Zu den Felsbuchten unterhalb führen nur steile Pfade; zum Baden fahren die meisten mit dem Zug nach Monterosso oder ins benachbarte Vernazza.
Corniglia ist eine Fraktion der Gemeinde Vernazza – verwaltungstechnisch ein Ortsteil, im Charakter aber ein eigenständiges Dorf mit eigener Geschichte, eigenem Bahnhof und eigenem Tempo.
Für Ruhesuchende ja: Corniglia ist abends das stillste der fünf Dörfer, mit freien Blicken von der Terrasse des Belvedere und deutlich entspannteren Preisen. Die Auswahl an Zimmern ist allerdings klein – früh buchen.
07 · In der Nähe
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