Highlight
Villa d'Este
Der Renaissance-Garten Kardinal Ippolitos II. d'Este: Terrassen, Kaskaden und hunderte Brunnen, allein vom Gefälle des Aniene gespeist – Eingang an der Piazza Trento.
◆ STADTVIERTEL · TIVOLI
Tivolis Altstadt drängt sich auf einem Travertinsporn über dem Aniene: mittelalterliche Gassen, romanische Glockentürme und dazwischen die Renaissance-Bühne der Villa d'Este. Am Abend, wenn die Tagesgäste zurück nach Rom gefahren sind, gehören die Plätze zwischen Dom, Rocca Pia und Vesta-Tempel wieder den Tivolesi – dann zeigt das Viertel sein eigentliches Gesicht.

Das Centro Storico sitzt dort, wo schon das antike Tibur seine Akropolis hatte: auf dem Felssporn, den der Aniene in Jahrtausenden aus dem Travertin geschnitten hat. Ganz außen, über dem Abgrund, balanciert der runde Vesta-Tempel aus republikanischer Zeit – das meistgezeichnete Motiv der Grand Tour. Dahinter beginnt das Gassengeflecht aus Mittelalter und Barock, in dem Wäscheleinen über Kopfsteinpflaster hängen und sich hinter unscheinbaren Portalen Innenhöfe öffnen.
Am westlichen Rand des Viertels liegt der Eingang zur Villa d'Este, unscheinbar an der Piazza Trento – nichts an der Fassade verrät, dass sich dahinter einer der berühmtesten Gärten Europas den Hang hinabstaffelt. Wenige Gehminuten weiter erheben sich der Dom San Lorenzo mit seinem romanischen Campanile und am südlichen Stadteingang die Rocca Pia, deren Rundtürme Papst Pius II. ab 1461 errichten ließ, um die aufsässige Stadt im Blick zu behalten.
Den eigentlichen Rhythmus des Viertels erlebt man abends: Auf der Via del Trevio und um die Piazza Plebiscito schiebt sich die passeggiata an Bars und Trattorien vorbei, von der Terrasse an der Piazza Garibaldi reicht der Blick über die Campagna bis nach Rom, und in den Restaurants über der Schlucht klappern die Teller bis spät. Wer hier übernachtet, hat die Gärten am Morgen praktisch für sich.
01 · Highlights
Highlight
Der Renaissance-Garten Kardinal Ippolitos II. d'Este: Terrassen, Kaskaden und hunderte Brunnen, allein vom Gefälle des Aniene gespeist – Eingang an der Piazza Trento.
Highlight
Tivolis Kathedrale mit romanischem Glockenturm; im Inneren wird eine kostbare mittelalterliche Holzgruppe der Kreuzabnahme verehrt.
Highlight
Die Festung Papst Pius' II. mit ihren mächtigen Rundtürmen bewacht seit dem 15. Jahrhundert den südlichen Stadteingang an der Piazza Garibaldi.
Highlight
Der runde Tempel auf der antiken Akropolis schwebt über der Aniene-Schlucht – am schönsten von der Villa Gregoriana oder einer Restaurantterrasse aus gesehen.
Highlight
Die Lebensader der Altstadt: Bars, Alimentari und Trattorien, abends Bühne der passeggiata zwischen Piazza Plebiscito und den Gassen am Dom.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
04 · Hotels
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Etwa 15 Gehminuten, allerdings bergauf durch die Altstadt. Wer es bequemer mag, nimmt den CAT-Lokalbus bis ins Zentrum und geht die letzten Meter zur Piazza Trento zu Fuß.
Von den Wegen und Kanzeln des Parks der Villa Gregoriana auf der gegenüberliegenden Schluchtseite – oder ganz entspannt von der Terrasse des Ristorante Sibilla, das direkt neben dem Tempel liegt.
Ja, auf angenehm lokale Art: Nach Abfahrt der Tagesgäste füllen sich Via del Trevio und Piazza Plebiscito zur passeggiata, die Trattorien decken ihre Tische ein. Lautes Nachtleben gibt es nicht – dafür Plätze, die wieder den Tivolesi gehören.
Die Gassen sind eng und teils verkehrsberuhigt. Besser auf den ausgeschilderten Plätzen am Altstadtrand parken – etwa im Umfeld der Piazza Garibaldi – und die letzten Meter zu Fuß gehen.
07 · In der Nähe
Lass dir für das Centro Storico von Tivoli ein maßgeschneidertes Angebot von unseren Partnern erstellen — unverbindlich.