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Terme di Roma
Der traditionsreiche Bäderkomplex an den Acque Albule: Thermalbecken im Park, Spa-Anwendungen und Tageskarten für Durchreisende.
◆ STADTVIERTEL · TIVOLI
Westlich der Altstadt, auf halbem Weg nach Rom, sprudeln in Tivoli Terme die schwefelhaltigen Acque Albule aus zwei türkisfarbenen Quellseen. Schon die Römer badeten hier; heute füllen die Quellen die Becken der Terme di Roma, und aus den benachbarten Brüchen kommt seit zwei Jahrtausenden der Travertin, aus dem Rom gebaut ist.

Die aquae albulae – die „weißlichen Wasser“ – waren schon in der Antike ein Begriff: Schwefelhaltiges Quellwasser steigt hier aus zwei kleinen Seen auf, dem Lago Regina und dem Lago delle Colonnelle, und färbt die Becken milchig-türkis. Die Römer schätzten die Quellen als Bad und Kur; bis heute wird das Wasser traditionell bei Haut- und Atemwegsbeschwerden geschätzt – oder einfach als wohlig-warmes Becken nach einem Besichtigungstag.
Gleich nebenan liegt das zweite Kapitel des Viertels: die Brüche des lapis tiburtinus. Aus diesem hellen Travertin entstanden das Kolosseum, der Trevi-Brunnen und die Kolonnaden des Petersdoms – und noch immer wird der Stein in der Ebene gewonnen und in alle Welt verschifft. Wer mit offenen Augen anreist, sieht die hellen Terrassen der Brüche schon vom Zug aus.
Heute ist Tivoli Terme ein unaufgeregtes Bäderviertel mit eigenem Bahnhof an der Linie Rom–Tivoli: Hotels mit Thermalzugang, der weitläufige Bäderpark der Terme di Roma und schnelle Verbindungen in beide Richtungen. Als Basis taugt es doppelt – morgens Welterbe in Tivoli, nachmittags Rom, abends Schwefelbecken.
01 · Highlights
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Der traditionsreiche Bäderkomplex an den Acque Albule: Thermalbecken im Park, Spa-Anwendungen und Tageskarten für Durchreisende.
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Zwei türkis schimmernde Quellseen speisen die Bäder – ihr leichter Schwefelduft gehört zum Viertel wie der Travertin zur Ebene.
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Aus den Brüchen von Tivoli stammt der Stein von Kolosseum, Trevi-Brunnen und Petersdom – die hellen Abbauterrassen prägen die Ebene bis heute.
02 · Hotels
03 · Sehenswürdigkeiten
04 · Essen & Trinken
Noch keine Restaurants hinterlegt.
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Ja, für die Thermalbecken gibt es Tageskarten; Spa-Anwendungen und Behandlungen solltest du vorab reservieren. Gerade nach einem langen Besichtigungstag in den Villen ist das Schwefelbecken eine Wohltat.
Das schwefelhaltige Quellwasser wird traditionell bei Haut- und Atemwegsbeschwerden geschätzt und ist angenehm temperiert. Auch ohne Kurabsicht bleibt es ein besonderes Badeerlebnis in milchig-türkisem Wasser.
Ja – das Viertel hat mit Bagni di Tivoli einen eigenen Bahnhof an der Linie Rom–Tivoli: in der einen Richtung die Welterbe-Villen, in der anderen die Hauptstadt. Hotels sind hier oft günstiger als in Rom.
Ein leichter Schwefelgeruch liegt rund um Quellseen und Becken in der Luft – er gehört seit der Antike zum Ort und fällt nach wenigen Minuten kaum noch auf.
07 · In der Nähe
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