Highlight
Gipfelpanorama
Der freie Rundblick vom Mottarone: Po-Ebene, Monte-Rosa-Kette und die Seenlandschaft des Verbano zu Füßen.
◆ ORTSTEIL · STRESA
Hinter Stresas Uferzeile beginnt eine andere Welt: In Serpentinen steigt der Hang über die Weiler Vedasco und Alpino zum Mottarone an, Stresas 1.491 Meter hohem Hausberg zwischen Lago Maggiore und Ortasee. Auf halber Höhe sammelt der Giardino Botanico Alpinia Gebirgsflora hinter seiner berühmten Belvedere-Terrasse, oben weitet sich der Blick über die Po-Ebene, die Walliser Viertausender um den Monte Rosa und – so will es die Überlieferung – sieben Seen. Wanderer, Picknicker und im Winter Skifahrer teilen sich die Gipfelwiesen.

Der Mottarone ist kein hoher Berg, aber ein perfekt platzierter: Er steht frei zwischen Lago Maggiore und Ortasee, ohne Nachbargipfel, die ihm die Sicht nehmen. Genau deshalb wirkt sein Gipfel wie ein Aussichtsturm – bei klarer Luft reicht der Rundblick über die Po-Ebene bis zu den Apenninen, hinüber zur Kette der Walliser Alpen um den Monte Rosa und auf eine Wasserlandschaft, die der Überlieferung nach sieben Seen zählt.
Der Weg hinauf ist Teil des Erlebnisses. Aus Stresa steigen markierte Pfade und alte Maultierwege über die Hangweiler Vedasco und Alpino – dort lohnt der 1934 gegründete Giardino Botanico Alpinia mit Enzian, Edelweiß und einer Belvedere-Terrasse, die den ganzen Golf von Stresa unter sich hat. Wer nicht wandern will, nimmt die mautpflichtige Panoramastraße, die sich über Alpino zum Gipfel schraubt; von der Ortasee-Seite führt eine öffentliche Straße über Armeno hinauf.
Oben gehört der Berg den Wiesen: Familien picknicken zwischen weidenden Kühen, Gleitschirme starten in die Thermik, Mountainbiker nehmen die Trails ins Tal. Eingekehrt wird in den Gipfelhäusern – am schönsten in der Villa Pizzini, deren Terrasse das Panorama gleich mitserviert. Im Winter verwandelt Schnee die Hänge in ein kleines, familiäres Skigebiet mit Blick auf den See.
01 · Highlights
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Der freie Rundblick vom Mottarone: Po-Ebene, Monte-Rosa-Kette und die Seenlandschaft des Verbano zu Füßen.
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Alpiner Botanikgarten von 1934 auf rund 800 Metern – mit Belvedere-Terrasse über dem Golf von Stresa.
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Alte Wege steigen über Vedasco und Alpino zum Gipfel – rund 1.300 Höhenmeter echtes Voralpen-Wandern.
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Piemontesische Küche in einer alten Gipfelvilla – im Guide Michelin gelistet, mit Terrasse überm See.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
04 · Aktivitäten
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Zu Fuß über markierte Wanderwege ab Stresa (rund 1.300 Höhenmeter, gut vier Stunden), mit dem Auto über die mautpflichtige Panoramastraße via Alpino oder von der Ortasee-Seite über die öffentliche Straße ab Armeno. Wer es kürzer mag, startet erst auf halber Höhe beim Giardino Alpinia.
Bei klarer Luft einen der großen Rundblicke Norditaliens: den Lago Maggiore und den Ortasee direkt zu Füßen, die Po-Ebene im Süden und die Walliser Viertausender um den Monte Rosa im Westen – der Überlieferung nach lassen sich sieben Seen zählen. Am verlässlichsten ist die Sicht morgens und nach Regentagen.
Ja, vor allem als Zwischenstation: Der 1934 gegründete Garten sammelt auf rund 800 Metern Gebirgsflora aus aller Welt, sein eigentlicher Star ist aber die Belvedere-Terrasse mit dem Blick über den ganzen Golf von Stresa und die Borromäischen Inseln. Geöffnet von Frühjahr bis Herbst.
Ja – am Gipfel gibt es mehrere Einkehrhäuser, allen voran die im Guide Michelin gelistete Villa Pizzini mit piemontesischer Küche und ein paar Zimmern. Wer oben übernachtet, erlebt Sonnenuntergang und Sonnenaufgang über dem See ohne Talfahrt – an klaren Tagen unvergesslich.
07 · In der Nähe
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