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Faro di Capo Testa
Der Leuchtturm von 1845 an der äußersten Spitze – kurzer Weg, großes Panorama über die Straße von Bonifacio.
◆ ORTSTEIL · SANTA TERESA GALLURA
Ein schmaler Isthmus mit zwei Stränden verbindet Capo Testa mit Sardinien – dahinter beginnt eine Landschaft aus windgeschliffenen Granitkuppen, römischen Steinbrüchen und versteckten Buchten. An der Spitze steht seit 1845 der Leuchtturm über der Straße von Bonifacio, und im Valle della Luna lebt seit den Siebzigerjahren eine Aussteigergemeinde zwischen den Felsen.

Capo Testa hängt nur an einem Faden an Sardinien: Ein schmaler Isthmus mit zwei Stränden – Rena di Levante und Rena di Ponente – verbindet die Granithalbinsel mit dem Festland. Dahinter beginnt eine Landschaft wie aus einer anderen Zeit: Felskuppen, die Wind und Salz über Jahrtausende zu Wellen, Pilzen und Tierköpfen geschliffen haben, dazwischen blühende Macchia und immer wieder der Blick auf die Meerenge.
Schon die Römer wussten den Stein zu schätzen: In den Buchten der Halbinsel brachen sie Granit, und halbfertige Säulen liegen bis heute dort, als hätten die Arbeiter nur kurz Pause gemacht. An der Spitze steht seit 1845 der weiße Leuchtturm, der die gefürchtete Meerenge zwischen Sardinien und Korsika sichert – der Spaziergang dorthin ist kurz, das Panorama gewaltig.
Berühmt ist die Westseite: Das Valle della Luna, eine von Granittürmen gerahmte Schlucht, die zur Bucht Cala Grande abfällt, wurde Ende der Sechzigerjahre von Aussteigern entdeckt – bis heute leben einige von ihnen in den Höhlen. Besucher sind geduldet, solange sie sich respektvoll bewegen; belohnt wird man mit einer der eigenwilligsten Badebuchten des Mittelmeers.
01 · Highlights
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Der Leuchtturm von 1845 an der äußersten Spitze – kurzer Weg, großes Panorama über die Straße von Bonifacio.
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Granitschlucht mit Höhlen und der Badebucht Cala Grande – seit den Siebzigern Refugium von Aussteigern.
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Halbfertige Granitsäulen und Bruchspuren erzählen vom antiken Export des Gallura-Steins übers Meer.
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Rena di Levante und Rena di Ponente flankieren die Landzunge – je nach Wind liegt immer eine Seite im Schutz.
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Ja, aber mit Aufwand: Vom Zentrum sind es rund 5 Kilometer über die Landstraße – zu Fuß etwa eine Stunde, mit dem Rad deutlich schneller. Am bequemsten bleibt das Auto; Parkbuchten gibt es am Isthmus und nahe dem Leuchtturmweg.
Eine von Granittürmen gerahmte Schlucht auf der Westseite der Halbinsel, die zur Bucht Cala Grande abfällt. Seit Ende der Sechzigerjahre leben dort Aussteiger in den Höhlen – Besucher sind geduldet, solange sie sich respektvoll verhalten und keinen Müll hinterlassen.
Sehr gut sogar: Die beiden Strände am Isthmus – Rena di Levante und Rena di Ponente – liegen je nach Windrichtung im Schutz, und in den Granitbuchten der Halbinsel, allen voran der Cala Grande im Valle della Luna, badet man zwischen Felsskulpturen in klarem Wasser.
Der Faro di Capo Testa ist von innen nicht öffentlich zugänglich, aber das Gelände ringsum ist frei erreichbar – und genau dort liegt der Reiz: Der kurze Weg zur Spitze gehört zu den schönsten Panoramaspaziergängen Nordsardiniens, besonders zum Sonnenuntergang.
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