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Porto Vecchio
Der alte Hafen mit Holzbooten, Cafés und Pastellfassaden – das meistfotografierte Motiv des Ortes, am schönsten im Morgenlicht.
◆ STADTVIERTEL · LIMONE SUL GARDA
Der alte Ortskern von Limone drängt sich auf wenigen hundert Metern zwischen Seeufer und Steilhang: enge Gassen, pastellfarbene Fassaden, der Bilderbuchhafen Porto Vecchio und darüber die weißen Steinpfeiler der alten Zitronengärten. Hier liegt alles, was das Dorf berühmt gemacht hat, dicht beieinander – am schönsten früh am Morgen, bevor die Schiffe der Tagesgäste anlegen.

Wie alle alten Orte am Nordwestufer ist der Kern von Limone vom Mangel an Platz geformt: Die Häuser stapeln sich zwischen Ufer und Fels, die Gassen sind eng, gewinkelt und oft nur wenige Schritte lang. Durch den Kern zieht sich die Via Comboni, benannt nach Daniele Comboni, dem 1831 bei Limone geborenen Missionar und Heiligen – heute reihen sich hier Läden mit Zitronenseife, Olivenöl und Limoncello aneinander, dazwischen öffnen sich Durchgänge zum Wasser.
Am Porto Vecchio öffnet sich das Dorf zum See: Bis zur Eröffnung der Gardesana 1932 kam hier alles an – Post, Waren, Besucher –, heute rahmen Cafés und pastellfarbene Fassaden das kleine Hafenbecken, in dem Holzboote dümpeln. Ein paar Stufen höher wacht die Kapelle San Rocco über den Dächern, und am oberen Rand der Altstadt steht die barocke Pfarrkirche San Benedetto, deren Vorplatz den Blick über den See freigibt.
Den besten Begriff vom alten Limone bekommt, wer früh aufsteht: Dann gehören die Gassen den Katzen und den Lieferanten, das Licht fällt flach über den Monte Baldo, und in der Limonaia del Castèl, dem restaurierten Zitronengarten am Hang, duftet es nach Blüten statt nach Sonnencreme. Ab dem Vormittag füllen die Schiffe den Ort – wer dann da ist, weicht in die oberen Gassen aus, wo Limone erstaunlich still bleibt.
01 · Highlights
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Der alte Hafen mit Holzbooten, Cafés und Pastellfassaden – das meistfotografierte Motiv des Ortes, am schönsten im Morgenlicht.
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Restaurierte Zitronengärten mit weißen Steinpfeilern am Hang über der Altstadt – Museum über den Zitrusanbau am Gardasee.
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Kapelle des Pestheiligen über den Dächern – mit Zypressen und einem der schönsten kleinen Aussichtspunkte des Ortes.
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Die barocke Pfarrkirche am oberen Altstadtrand – hinter zurückhaltender Fassade Stuck und Marmoraltäre.
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Die Flaniergasse des Dorfes: Limoncello, Olivenöl, Keramik – und Abzweige in stille Winkel, in denen der Trubel verschwindet.
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Den Porto Vecchio mit der Piazza Garibaldi, die Treppengassen rund um die Via Comboni, die Kapelle San Rocco über den Dächern, die Pfarrkirche San Benedetto und die Limonaia del Castèl am Hang – alles liegt wenige Gehminuten auseinander.
Im Hochsommer sehr voll: Ab dem Vormittag landen Schiffe und Busse mit Tagesgästen an, die Gassen am Hafen sind dann dicht gefüllt. Früh am Morgen und nach 18 Uhr gehört der Ort den Übernachtungsgästen – das ist die beste Zeit.
Im Kern selbst nicht – er ist weitgehend autofrei und über Treppen erschlossen. Parkhäuser und Parkplätze liegen oberhalb an der Gardesana, von dort geht es in wenigen Minuten zu Fuß hinunter.
Klassisch: der Porto Vecchio von der Mole aus, mit den Pastellfassaden und dem Monte Baldo im Hintergrund. Für das Panorama von oben lohnen die Terrassen der Limonaia del Castèl und der kleine Vorplatz von San Rocco.
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