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Baia di Portonovo
Weiße Kiesbucht mit Pinienwald und Brackwasserseen am Fuß des Monte Conero – einer der schönsten Badeplätze der Adria.
◆ STADTVIERTEL · ANCONA
Wenige Kilometer südlich von Ancona stürzt der grüne Monte Conero in die Adria – die einzige nennenswerte Steilküste der mittleren Adria. An seinem Fuß liegt die Baia di Portonovo, eine weiße Kiesbucht mit Pinienwald, einer napoleonischen Festung und der romanischen Kirche Santa Maria di Portonovo. Im glasklaren Wasser wachsen die moscioli, die wilden Muscheln, die nur hier gedeihen, und entlang der Küste reihen sich die berühmten Buchten von Sirolo bis zur Spiaggia delle Due Sorelle. Hier wird aus der Hafenstadt ein Naturparadies.

Der Monte Conero ist eine Ausnahme an der Adria: Statt flacher Sandstrände stürzt hier weißer Kalkfels mit mediterraner Macchia direkt in türkises Wasser. An seinem Fuß bewahrt die Baia di Portonovo ein fast unwirkliches Bild – ein Halbrund aus hellem Kies, dahinter ein Pinienwald und zwei kleine Brackwasserseen, in denen sich der Himmel spiegelt. Über die schmale Serpentinenstraße kommt man von Ancona in einer guten Viertelstunde hierher.
Zwischen den Pinien liegt die romanische Kirche Santa Maria di Portonovo aus dem 11. Jahrhundert – ein schlichter, von Benediktinern errichteter Bau direkt am Wasser, einer der stimmungsvollsten der Marken. Am Strand erinnert ein napoleonisches Fort an die Zeit, als die Bucht militärisch gesichert wurde; heute beherbergt es ein Hotel. Die Atmosphäre bleibt naturnah: keine Promenade, nur Bucht, Wald und Meer.
Portonovo ist auch ein Ort des Genusses. In seinem Wasser wachsen die moscioli, wilde Miesmuscheln, die als Slow-Food-Presidio geschützt sind und nur an dieser Küste gedeihen; in den Strandlokalen werden sie mariniert, gratiniert oder in Pasta serviert. Südlich schließen die Buchten von Sirolo an, darunter die nur per Boot oder Wanderung erreichbare Spiaggia delle Due Sorelle mit ihren zwei Felsnadeln – das Postkartenmotiv der Riviera del Conero.
01 · Highlights
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Weiße Kiesbucht mit Pinienwald und Brackwasserseen am Fuß des Monte Conero – einer der schönsten Badeplätze der Adria.
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Romanische Benediktinerkirche aus dem 11. Jahrhundert, schlicht und stimmungsvoll direkt zwischen Pinien und Meer.
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Frühes 19. Jahrhundert: Die Strandfestung sicherte einst die Bucht und beherbergt heute ein Hotel direkt am Wasser.
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Die geschützten wilden Muscheln der Bucht und die Strände bis zu den Due Sorelle bei Sirolo – Natur und Genuss in einem.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
04 · Hotels
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Über die Serpentinenstraße sind es rund 12 km, mit dem Auto etwa 20 Minuten. Im Sommer ist der Conero-Shuttlebus die bessere Wahl, da die Parkplätze an der Bucht begrenzt sind und sich an Wochenenden schnell füllen. Wer früh kommt, hat die besten Chancen auf einen Platz.
Moscioli sind wilde Miesmuscheln, die nur in der Conero-Bucht rund um Portonovo gedeihen und als Slow-Food-Presidio geschützt sind. In den Strandlokalen werden sie mariniert, gratiniert oder mit Pasta serviert – eine der großen Spezialitäten der Conero-Küste.
Sehr. Der Parco del Conero ist von Wegen durchzogen, die durch mediterrane Macchia zu Aussichtspunkten über den weißen Steilküsten führen. Klassiker sind die Wege oberhalb von Sirolo mit Blick auf die Spiaggia delle Due Sorelle und ihre zwei Felsnadeln – das berühmteste Motiv der Riviera del Conero.
Ja, in der Bucht und am Conero gibt es einige Hotels, darunter eines im historischen napoleonischen Fort direkt am Strand. In der Hochsaison sind sie früh ausgebucht; viele Reisende übernachten daher in Ancona oder Sirolo und kommen für den Tag.
07 · In der Nähe
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