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Torre del Oro
Der zwölfeckige Wehrturm aus dem 13. Jahrhundert wurde von den Almohaden zum Schutz des Hafens gebaut und beherbergt heute ein Schifffahrtsmuseum.
◆ STADTVIERTEL · SEVILLA
El Arenal zieht sich entlang des Guadalquivir und war einst der Hafen Sevillas – sein Name leitet sich von 'arena', dem sandigen Flussufer, ab. Heute dominieren die zwölfeckige Torre del Oro, die berühmte Stierkampfarena und einige der besten Tapasbars der Stadt das Viertel.
El Arenal verläuft entlang des Guadalquivir und beherbergte einst den Hafen Sevillas – von hier liefen in der Kolonialzeit die Flotten nach Amerika aus. Der Name verweist auf die früher sandigen, von Gezeiten geprägten Ufer ('arena'). Wahrzeichen des Viertels ist die Torre del Oro, ein ungewöhnlicher zwölfeckiger Wehrturm aus dem 13. Jahrhundert, den die Almohaden zum Schutz des Hafens errichteten; heute birgt er ein kleines Schifffahrtsmuseum.
Das kulturelle Herz bildet die Plaza de Toros de la Real Maestranza, eine der ältesten Stierkampfarenen Spaniens und neben Ronda eine Hochburg dieser Tradition. Ihr Museum erzählt die Geschichte des Stierkampfs. Nur wenige Schritte entfernt liegt das Hospital de la Caridad, 1676 von Don Miguel de Mañara gegründet – jener Figur, die als Vorbild für den Don Juan gilt –, mit einer barocken Kirche voller Gemälde von Murillo und Skulpturen von Pedro Roldán.
Abseits der Monumente ist El Arenal vor allem ein Genussviertel: In den Gassen, allen voran der lokal geprägten Calle Arfe, reihen sich einige der besten Tapasbars der Stadt aneinander. Der Spaziergang am Flussufer mit Blick auf Triana und die Triana-Brücke rundet einen Besuch ab.
01 · Highlights
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Der zwölfeckige Wehrturm aus dem 13. Jahrhundert wurde von den Almohaden zum Schutz des Hafens gebaut und beherbergt heute ein Schifffahrtsmuseum.
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Eine der ältesten Stierkampfarenen Spaniens mit Museum – neben Ronda das Zentrum dieser Tradition.
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Barocke Stiftung von 1676 mit einer Kirche voller Murillo-Gemälde und Skulpturen von Pedro Roldán.
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Eine sehr lokal geprägte Gasse mit Delikatessenläden und einigen der besten Tapasbars der Stadt.
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Der Paseo entlang des Flusses bietet Blicke auf Triana und die Triana-Brücke, ideal für einen Spaziergang.
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06 · Häufige Fragen
Er leitet sich von 'arena' (Sand) ab und verweist auf die einst sandigen, gezeitenabhängigen Ufer des Guadalquivir, an denen der historische Hafen Sevillas lag.
Ja, die Plaza de Toros de la Real Maestranza bietet Führungen durch Arena und Museum, das die Geschichte des Stierkampfs mit Kostümen und Fotos dokumentiert.
Die Calle Arfe gilt als lokale Tapasmeile mit Delikatessenläden und einigen der besten Bars der Stadt; das Viertel insgesamt ist bekannt für seine Tapas-Tradition.
Der almohadische Wehrturm aus dem 13. Jahrhundert beherbergt ein kleines Schifffahrtsmuseum mit Karten, Schiffsmodellen und Porträts bedeutender Seefahrer.
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