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Plaza de Doña Elvira
Ein verträumter kleiner Platz mit Orangenbäumen und azulejo-verzierten Bänken, perfekt für eine Pause im Schatten.
◆ STADTVIERTEL · SEVILLA
Das ehemalige jüdische Viertel Sevillas ist ein Labyrinth aus weiß getünchten Gassen, schmiedeeisernen Balkonen und schattigen Orangenplätzen direkt neben Kathedrale und Alcázar. Hier verdichtet sich auf engstem Raum die romantische Vorstellung von Andalusien zu lebendiger Realität.
Bis zur Vertreibung der Juden 1492 bildete dieses Quartier die größte Judería Spaniens – Ferdinand III. hatte den Stadtteil nach der christlichen Eroberung 1248 der jüdischen Gemeinde überlassen. Noch heute erzählen die Straßennamen davon: Die Calle Judería führt durch ein altes Torhaus mit niedrigen Bögen, die einst Reiter am Durchreiten hindern sollten, und die schmale Calle Agua verläuft entlang der alten Stadtmauer, in der die Wasserleitungen zum Alcázar lagen.
Das Viertel ist ein bewusst angelegtes Labyrinth: Enge Gassen, plötzliche Plätzchen, weiße Fassaden und blühende Patios. Die Plaza de Doña Elvira mit ihren Orangenbäumen und gekachelten Bänken gilt als einer der romantischsten Winkel der Stadt und soll Inspiration für die Don-Juan-Legende geliefert haben. Auf der Plaza de Santa Cruz erhebt sich ein filigranes schmiedeeisernes Kreuz, die Cruz de la Cerrajería.
Trotz des Touristenstroms bewahrt Santa Cruz seine Aura – am frühen Morgen, wenn die Souvenirläden noch geschlossen sind, gehören die Gassen den Katzen und dem Duft der Orangenblüte. An den Rändern öffnen sich die grünen Jardines de Murillo und der Patio de Banderas, von dem aus man den klassischen Blick auf den Giralda-Turm hat.
01 · Highlights
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Ein verträumter kleiner Platz mit Orangenbäumen und azulejo-verzierten Bänken, perfekt für eine Pause im Schatten.
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Barockes Priesterheim von 1675 mit einem der schönsten Patios Sevillas und dem Centro Velázquez (Werke von Velázquez und Murillo).
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Schmale Gasse entlang der alten Mauer und der Alcázar-Gärten – ihren Namen verdankt sie den hier verlegten Wasserleitungen.
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Namensgebender Platz mit der zierlichen schmiedeeisernen Cruz de la Cerrajería in der Mitte.
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Grüner Rückzugsort am Rand des Viertels, einst Teil der Gärten des Real Alcázar.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Es war bis zur Vertreibung 1492 das jüdische Viertel Sevillas, das nach der christlichen Eroberung 1248 der jüdischen Gemeinde überlassen wurde – bis heute prägen Straßennamen wie Calle Judería die Erinnerung.
Ja, durch die Nähe zu Kathedrale und Alcázar ist es einer der meistbesuchten Stadtteile. Wer früh morgens oder am späten Abend kommt, erlebt es deutlich ruhiger und atmosphärischer.
Die Plaza de Doña Elvira, das Hospital de los Venerables mit seinem barocken Patio, die Calle Agua entlang der Mauer und die angrenzenden Jardines de Murillo.
Das Viertel ist bewusst als Labyrinth angelegt, also ja – das gehört zum Erlebnis. Die Hauptstraße Santa María la Blanca dient gut zur Orientierung.
07 · In der Nähe
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